Ornö entdecken: Natur, Geschichte und Schärengarten
Unterkünfte in Ornö
Ornö verbindet ausgedehnte Naturräume, Inselgeschichte und abwechslungsreiche Wege zu einem Reiseziel mit vielen unterschiedlichen Eindrücken. Zwischen Wald, Feuchtgebieten, Küstenwegen und historischen Schauplätzen können Sie Ihre Tage ganz verschieden gestalten. Eine ganzjährig verkehrende Autofähre verbindet Ornö mit Dalarö und erleichtert die Planung einer Reise, bei der Naturerlebnisse und Kultur gleichermaßen ihren Platz haben.
Natur zwischen Wald, Inseln und Wasser
Das Naturschutzgebiet Norra skogen umfasst 389 Hektar. Es wird von Nadelwald geprägt und enthält Felskiefernwald, Mischwald, Sümpfe, Feuchtgebiete sowie einen großen Teil des Nybysjön. Der geschützte Bereich ist ausschließlich zu Fuß zugänglich. Vom Fähranleger Östra Hässelmara liegt der Nybysjön etwas mehr als 1,5 Kilometer Luftlinie entfernt. Wer diesen Teil Ornös erkunden möchte, sollte die Wegstrecke in die Tagesplanung einbeziehen.
Das Naturschutzgebiet Sundby umfasst den südlichen Teil von Ornö und fast 30 kleinere Inseln. Dort kommen typische Vogelarten des Schärengartens vor. Ein Weg im Sundby-Naturreservat führt zum Stenhuset, den Ruinen von Sundbys erstem Säteri, und durch die alte Eichenlandschaft bei Mane äng. So lässt sich der Naturraum mit Spuren der früheren Kulturlandschaft verbinden.
Geschichte auf Wegen und in Ausstellungen
Auf dem Gelände der heutigen Ornö kyrka stand wahrscheinlich bereits am Ende des 14. Jahrhunderts eine Kapelle. 1652 wurde dort eine größere Kirche errichtet. Im Ornö Museum sehen Sie Dauerausstellungen mit Gegenständen und Fotografien von Ornö. Außerdem gibt es Räume, die wie historische Schärenhöfe eingerichtet sind. Bei Hässelmara erinnern ein bronzezeitliches Gräberfeld, Schottersteinhaufen an einer Siedlungsstelle aus dieser Zeit und eine Informationstafel an die frühe Besiedlung der Insel.
Weitere historische Stationen zeigen unterschiedliche Epochen. Das Rosirska gravkapellet wurde 1771 als Grabkapelle errichtet, gehörte zur alten Kirche und überstand den Kirchenbrand von 1881. Die Långviksgruvan, auch Lugnets gruva genannt, war von 1914 bis 1965 in Betrieb und diente dem Feldspatabbau. Der Lervassa Trail ergänzt diese Eindrücke mit Informationstafeln zur Schulgeschichte, zum kulturellen Leben sowie zur Landwirtschaft, Fischerei und Militärgeschichte von Ornö.
Wege für aktive und entspannte Tage
Ornö lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Eine weitere Möglichkeit bietet der Ornö-Abschnitt des Stockholm Archipelago Trail: Er führt durch Wälder und entlang von Küstenwegen und ist der längste Abschnitt des Weges. Sie können ihn in Hässelmara, Ornöboda, am Anleger Lättinge oder bei der Ornö kyrka beginnen. Auf dem Abschnitt zwischen Hässelmara und Bodal besteht die Möglichkeit zum Baden. Mehrere Abschnitte des Ornö-Wegs sind mit Kinderwagen oder Rollstuhl sowie bei eingeschränkter Mobilität begehbar.
Auch das Wasser gehört zur Reiseplanung. Kajakfahren rund um Ornö ist möglich; bei Kayakomaten in Kyrkviken können Einzel- und Doppelkajaks gemietet werden. Für einen Aussichtspunkt führt die Planung zum Telegrafberget. Der Berg liegt 61 Meter über dem Meeresspiegel und bietet Ausblicke auf Dalarö, die weitläufige Bucht Mysingen und bei klarem Wetter auf die abgelegene Insel Huvudskär.
Die passende Lage für Ihre Reise wählen
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Ornö können Sie zunächst entscheiden, welche Mischung Ihre Reise bestimmen soll: ausgedehnte Natur, historische Entdeckungen, Fahrrad- und Wandertage oder Zeit am Wasser. Die verschiedenen Ausgangspunkte des Stockholm Archipelago Trail, die ganzjährige Autofähre und die Möglichkeit zum Kajakfahren geben dafür eine praktische Orientierung. Wer unterschiedliche Interessen in der Familie zusammenbringen möchte, kann Naturreservate, Museum und historische Orte in die gemeinsame Planung aufnehmen, ohne jeden Tag denselben Reisetyp zu wählen.
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