Ferienwohnung in Ljusnarsberg – Natur, Wanderwege und Bergbaukultur
Ljusnarsberg verbindet weitläufige Wildnis, Wasserläufe und markierte Wege mit Bergbau- und Kulturgeschichte. Im Mittelpunkt steht das große, zusammenhängende Wildnisgebiet Nittälvsdalen mit zahlreichen Naturreservaten. Der Nittälven ist ein unregulierter Wasserlauf und mündet neben Kopparberg in den See Ljusnaren. Im Tal gibt es markierte Wege und Rastplätze für kurze und lange Wanderungen.
Natur
Im Naturreservat Brattforsen prägt eine Stromschnellenlandschaft den Verlauf des Nittälven. Der Wasserlauf zieht sich dort durch steile Hänge und Klippen und bildet an mehreren Stellen Wasserfälle. Rund um das Reservat verläuft ein etwa 3 km langer markierter Weg.
Das Naturreservat Djupdalshöjden ist einer der höchsten Punkte des Bezirks. Dort gibt es etwa 10 km markierte Wege sowie Übernachtungsmöglichkeiten in Schutzhütten und einer gut ausgestatteten Raststuga.
Wege und Wasser
Auch mehrere längere Wege gehören zum Bild der Gemeinde Ljusnarsberg: Drei der 17 Etappen des 280 km langen Bergslagsleden verlaufen durch die Gemeinde. Von der Station Kopparberg führt ein Zubringerweg zum Bergslagsleden. Der Postleden ist ein 61 km langer Wanderweg zwischen Hällefors und Kopparberg, während Ljusnaren runt als anspruchsvolle 26 km lange Wanderung beschrieben ist.
Für das Radfahren beginnen die Fahrradwege am Bahnhof Kopparberg. Am See Ljusnaren liegt der Badeplatz Djäken mit einem flach abfallenden Strand; dort können Kanus oder Kajaks eingesetzt werden. Der orange markierte Kopparstigen ist ganzjährig begehbar, 2,5 km lang und beginnt und endet an der Ljusnarsbergs kyrka.
Kultur
Der Kopparstigen vermittelt, wie der Bergbau Kopparberg vom 17. Jahrhundert an geprägt hat. Das Tingshuset in Kopparberg entstand als 1641 errichtete Grubenstube und diente als Büro des Grubenaufsehers, Gerichtsplatz und Versammlungsort. Die Ljusnarsbergs kyrka in Kopparberg ist eine hölzerne Kirche aus dem Jahr 1635. Ihre Innenausstattung gehört zu den am besten erhaltenen Innenausstattungen dieser Art aus dem späten 19. Jahrhundert in Schweden. Die Kirche und ihr gesamtes Umfeld gehören zu einem Gebiet von nationalem Interesse für die Kulturdenkmalpflege.
Bei Finngruvorna liegen mit Kupferausfällungen verbundene, smaragdgrün wirkende, mit Wasser gefüllte Tagebaurestlöcher. Das Kaveltorps gruvmuseum zeigt ein Modell des Grubengebiets Kaveltorp, eine dreidimensionale gläserne Grubenkarte sowie Fotografien, Werkzeuge und verschiedene Erzarten. Für den Besuch des Museums ist eine Vorabreservierung per SMS erforderlich.
Die Museen von Kopparberg behandeln unter anderem ländliche Volkskultur, Fotografie, Schuhmacherei, Goldschmiedekunst und Postgeschichte. Eine Führung durch die Museen dauert etwa eine Stunde. Im Sädesmagasinet Högfors befindet sich ein Getreidespeicher aus dem frühen 18. Jahrhundert, der zu den ältesten erhaltenen Gebäuden der Gemeinde Ljusnarsberg zählt. Dort gibt es außerdem ein Museum zur Arbeitswelt, eine Fotoausstellung und einen Flohmarkt.
Alltag und lokale Einblicke
Im Bränntjärnstorpet wurde Dan Anderssons Vater im Jahr 1854 geboren. Kopparbergs Krukmakeri och Trädgård verfügt über ein Geschäft, eine Werkstatt und einen Garten und liegt in Gehweite des Zentrums von Kopparberg. Dort wird die schwedische Tradition der Irdenware gepflegt; der Ton stammt aus Gotland und die Glasur ist bleifrei.
Zum lokalen Angebot gehört außerdem der Hofladen neben dem Landsbygdsmuseum, der geräucherten Fisch und lokale Lebensmittel anbietet.
Weitere Orte: Laxå, Lindesberg, Askersund, Örebro, Vintrosa, Degerfors, Degerfors
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