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Pitkyarantskiy rayon zwischen Ladoga-Schären und Geschichte

Unterkünfte in Pitkyarantskiy rayon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Pitkyarantskiy rayon verbindet die Küstenzone des Ladogasees mit einer Landschaft aus Taiga, felsigen und sandigen Erhebungen, Wasserfällen, Seen, Flüssen, den Ladoga-Schären und Schluchten. Natur und Geologie stehen neben langen Wasserwegen und Orten, deren Geschichte von finnischer Besiedlung und den Kriegen des 20. Jahrhunderts geprägt ist. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich so unterschiedliche Schwerpunkte: Landschaft, eine längere Wasserroute oder Kultur- und Erinnerungsgeschichte.

Ladoga-Landschaft und geologische Besonderheiten

Der Rajon liegt in der Küstenzone des Ladogasees. Zu seinem Landschaftsbild gehören Taiga, felsige und sandige Erhebungen, Wasserfälle, Seen, Flüsse, die Ladoga-Schären und Schluchten. Die Vielfalt reicht damit über das Seeufer hinaus und macht Natur und Geologie zu eigenen Themen für die Reise. Der Nationalpark „Ladoga-Schären“ erstreckt sich über die Rajons Lachdenpochja, Sortawala und Pitkäranta in der Republik Karelien.

Eine andere Perspektive auf die Geologie bietet der Uksinskaya-Os-Höhenzug. Er liegt im Rajon Pitkäranta, ist als geologisches Denkmal ausgewiesen und wird von Geologen auf Exkursionen besucht. Auch Anpflanzungen der Bergkiefer (Pinus mugo) sind aufgrund ihres Zierwerts für gewöhnliche Touristen von Interesse.

Wasserroute auf dem Uksunjoki

Auf dem Fluss Uksunjoki verläuft eine längere Wasserroute mit zahlreichen Stromschnellen durch abgelegene, unbewohnte Gebiete. Sie kann am Ukshyarvi-See nahe Raikonkoski oder am Kyasnyasenyarvi-See nahe Kyasnyaselkya beginnen. Die jeweilige Strecke ist etwa 100 beziehungsweise 50 Kilometer lang. Die ungefähren Längen geben zwei unterschiedliche Größenordnungen für die Planung vor; prüfen Sie vor einer Unternehmung die örtlichen Bedingungen.

Impilahti und die Erinnerung an die Kriegsjahre

Impilahti hat den Status eines historischen Ortes und weist eine finnische Siedlungsstruktur auf. Zu den erhaltenen architektonischen Denkmälern zählen ein Bankgebäude, das Haus eines Geistlichen mit seiner Sommerresidenz und einige historische Wohnhäuser. Ein Gedenkfriedhof erinnert an finnische Soldaten, die in den Kriegen von 1939–1940 und 1941–1944 gefallen sind.

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Das Tal der Helden, auch Tal des Todes genannt, liegt 19 Kilometer von Pitkäranta entfernt. Während des sowjetisch-finnischen Krieges von 1939–1940 fanden dort besonders heftige Kämpfe statt. Am Ort von Massengräbern wurde 2000 das Denkmal „Kreuz des Kummers“ errichtet. Die Erinnerungsorte unterscheiden sich auch durch ihren Zeitbezug: Der Friedhof umfasst zwei Kriegszeiträume, während die Kämpfe im Tal dem Krieg von 1939–1940 zugeordnet sind.

Museum und Reiseschwerpunkt

Das Museum „U Master“ in Rautalahti zeigt Mineralien und Gesteinsproben aus dem nördlichen Ladogagebiet und anderen Teilen Kareliens. Hinzu kommen historische Alltags- und Handwerksgegenstände, die in Zaonezhye und im Gebiet von Sortawala gesammelt wurden. So reicht das Museumsthema von den Gesteinen der Region bis zu Alltags- und Handwerksgeschichte. Vor einem Besuch sollten Sie die aktuellen Öffnungs- und Ausstellungsangaben prüfen.

Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie zunächst daran anknüpfen, was Ihre Reise prägen soll: die Landschaft und Geologie, die Wasserroute auf dem Uksunjoki oder die historischen Orte und Erinnerungsstätten. Diese Schwerpunkte geben eine thematische Orientierung für Ihre Suche, ohne dass Sie dafür eine bestimmte Lage im Rajon voraussetzen müssen.

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