Tarulinna entdecken
Unterkünfte in Tarulinna
Im näheren Umfeld von Tarulinna steht mit der Datscha von Dr. Vinter ein konkreter Bezug zur Architekturgeschichte. Als größerer Rahmen eröffnet die Republik Karelien weitere Natur- und Kulturthemen: vom Wasserfall und Waldwegen bis zu Holzarchitektur und neolithischen Felsbildern. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie den Maßstab Ihrer Reise klären: Soll Tarulinna und sein näheres Umfeld im Mittelpunkt stehen, oder möchten Sie die Reiseplanung an unterschiedlichen Orten der Republik Karelien ausrichten? Auch die Naturziele setzen unterschiedliche Akzente: Der Kalevalsky-Nationalpark wurde zum Schutz eines großen Bestands natürlicher Wälder geschaffen; der Nationalpark Paanajärvi zieht Besucher mit Landschaften, artenreicher Pflanzen- und Tierwelt, unberührter Stille und reichem Angelangebot an.
Die Datscha von Dr. Vinter
Die Datscha von Dr. Vinter wurde 1909 nach einem Entwurf des finnischen Architekten Eliel Saarinen erbaut. Sie liegt auf dem Kap Taruniemi am Ufer des Ladogasees und 8 km von Sortavala entfernt.
Der Parkhotelbetrieb „Dacha Vintera“ und das Restaurant „Gustav Vinter“ wurden am 1. September 2025 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Öffnungsstatus.
Republik Karelien als größerer Rahmen
Der Wasserfall Kiwatsch liegt am Fluss Suna im zentralen Teil der Republik Karelien und fällt 10,7 m. Nach den Rhein-Fällen ist er der zweitgrößte Flachlandwasserfall Europas. Eine Überblicksexkursion im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall sowie den Besuch der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. In der Nähe der Exkursionszone führt ein 1.000 m langer Rundweg durch ein Waldstück am Ufer der Suna. Die Exkursion dauert 1 bis 1,5 Stunden; Weglänge und Exkursionsdauer sind dabei zwei verschiedene Planungsgrößen. Prüfen Sie Bedingungen und Buchung vorab beim Betreiber.
Das Museumsreservat „Kischi“ in der Republik Karelien zeigt unter freiem Himmel 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur, darunter alte Kapellen und Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und von Bauernhäusern besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt. Ein weiteres architektonisches Thema ist der Kischi-Pogost, ein Ensemble mit der weltweit einzigen mehrkuppeligen hölzernen Verklärungskirche.
Das Welterbe der Onega- und Weißmeer-Petroglyphen umfasst 4.500 Felszeichnungen aus dem Neolithikum in der Republik Karelien. Die Onega-Petroglyphen umfassen mehr als 1.200 Figuren im Rajon Pudoschski; der Großteil befindet sich auf den drei zentralen Kaps Pery Nos, Besov Nos und Kladovets. Die Weißmeer-Petroglyphen zeigen überwiegend Jagd- und Segelszenen samt zugehöriger Ausrüstung sowie Tier- und menschliche Fußspuren. Die Belomorsk-Petroglyphen liegen im Unterlauf des Wygg nahe seiner Mündung ins Weiße Meer, 6–8 km von Belomorsk entfernt, und umfassen mehr als 2.000 verschiedene Zeichnungen.
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