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Shapsugskaya: Wasserfälle, Felsen und Gedenkorte

Unterkünfte in Shapsugskaya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rund um Shapsugskaya finden sich Wasserfälle, Felsen und eine Quelle; im Ort selbst befinden sich ein Massengrab und ein Obelisk. In der Umgebung führt außerdem ein Gedenkweg durch die Waldzone des Bezirks Abinsk. So stehen konkrete Landschaftsformen und historische Erinnerungsorte nebeneinander.

Wasserfälle, Felsen und Quelle

Der Große Adegoy-Wasserfall liegt neun Kilometer südwestlich von Shapsugskaya in der Schlucht Ivanovsky Yar und ist elf Meter hoch. Oberhalb bilden mehrere weitere Wasserfälle eine Kaskade mit einer Gesamthöhe von bis zu 40 Metern. Die elf Meter beschreiben den einzelnen Wasserfall, die bis zu 40 Meter dagegen die Kaskade insgesamt.

Zwei Kilometer südlich von Shapsugskaya liegt neben dem Schlammvulkan „Solontsy“ der freistehende Fels „Chertov palets“ („Teufelsfinger“), der in mehrere Blöcke gespalten ist. Laut Überlieferung entstand die Spaltung durch eine Explosion, die Einheimische in den Nachkriegsjahren auslösten. Einen Kilometer südöstlich von Shapsugskaya liegt am Rand der Romashkova-Wiese die Quelle „Rodnik zhivoy i mertvoy vody“. Am Ausfluss der Quelle steht ein Kreuz.

Erinnerungsorte in Shapsugskaya und Umgebung

In Shapsugskaya befindet sich ein Massengrab sowjetischer Soldaten, die bei der Verteidigung und Befreiung des Ortes von deutschen Truppen starben. Ein Obelisk erinnert an die Siedler, die 1861 aus der Schwarzmeerregion in den Kuban zogen. Die beiden Orte verweisen auf unterschiedliche historische Themen: die Verteidigung und Befreiung Shapsugskayas sowie die Migration aus der Schwarzmeerregion.

In der Gegend von Shapsugskaya führt der touristische Ausflugsweg „Tropa Bessmertiya“ („Pfad der Unsterblichkeit“) durch die Waldzone des Bezirks Abinsk. Die 2023 beschriebene Route ist elf Kilometer lang und verbindet fünf Gedenkstätten für die Gefallenen des Großen Vaterländischen Krieges von 1941 bis 1945. Vom Start führt sie über einen niedrigen Wasserscheidenrücken am Fuß des Berges Maslowa (219,8 Meter) bis zur „Polyana Smerti“ („Lichtung des Todes“); von dort verläuft sie hinunter zu einem Kreuz vor dem Ortseingang. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen.

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Die Gedenkzeichen entlang des Weges erinnern an konkrete Kriegsschauplätze. Am Fuß der Erhebung 219,8 erinnert eines an sechs Marineinfanteristen, die im Januar und Februar 1943 von deutschen Truppen getötet wurden. Ein weiteres markiert den Ort des letzten Gefechts der T-34-Besatzung des 126. selbstständigen Panzerbataillons der 47. Armee unter dem Kommando von Leutnant A. E. Lobunow. Das Zeichen „Ni shagu nazad!“ („Keinen Schritt zurück!“) erinnert an die Verteidigung durch sowjetische Truppen. Ein weiteres Gedenkzeichen gilt den gefallenen Besatzungsmitgliedern eines sowjetischen Bombers vom Typ DB-3F. An der „Polyana Smerti“ befinden sich ein Denkmal und ein Massengrab.

In der Umgebung von Shapsugskaya liegt auch der Große Schapsugische Dolmen. Am 27. März 2023 stand er auf der Route des heimatkundlichen Ausflugs „Legendy Abinskogo rayona“ („Legenden des Bezirks Abinsk“), an dem 90 Schülerinnen und Schüler teilnahmen.

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung hilft diese räumliche Einordnung: Massengrab und Obelisk liegen in Shapsugskaya selbst, während Wasserfall, Fels, Quelle, Dolmen und Gedenkweg in der Umgebung liegen. Für Ihre Lageentscheidung können Sie abwägen, ob die Denkmäler im Ort oder die Landschafts- und Gedenkorte im Umland den Schwerpunkt bilden sollen.

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