Selizharovo: Kirchen und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Selizharovo
Selizharovo verbindet Baugeschichte mit Einblicken in das frühere Wirtschaftsleben der Gegend. Die Auferstehungskirche, die verbliebene Kirche eines ehemaligen Klosterensembles, das Heimatmuseum und die Allee des Ruhms erschließen unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte. Wenn historische Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen, können Sie Selizharovo als Ziel für die Suche nach einer Ferienwohnung in Betracht ziehen.
Kirchen und Ortsgeschichte
Die Auferstehungskirche wurde 1763 am niedrigen linken Ufer der Wolga an der Stelle einer älteren Holzkirche errichtet. Von ihr ist nur der ursprüngliche Kern erhalten, ein Bau des Typs „Achteck auf Viereck“. Der Begriff fasst die Grundform zusammen: ein Achteck über einem Viereck. Glockenturm und Refektorium hatten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ältere Gebäudeteile ersetzt; im Zweiten Weltkrieg wurden beide zerstört. So umfasst die Baugeschichte sowohl den erhaltenen ursprünglichen Kern als auch spätere Ergänzungen, die nicht mehr bestehen.
Von dem ehemaligen Dreifaltigkeitskloster-Ensemble in Selizharovo ist allein die Kirche der heiligen Apostel Peter und Paul erhalten. Das Heimatmuseum befindet sich im Zentrum des Ortes, in einem ehemaligen Kaufmannshaus aus dem 19. Jahrhundert. Eine Ausstellung widmet sich den Erwerbszweigen der Bewohner der Gegend im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie behandelt unter anderem die Organisation des Flößens sowie die dabei verwendeten Werkzeuge und Geräte. Damit eröffnet sich neben der Baugeschichte auch ein Zugang zur Arbeitsgeschichte der Gegend und zu den dafür eingesetzten Geräten.
In der zentralen Allee des Ruhms erinnern Basreliefs an sieben Helden der Sowjetunion. Dieses Gedenken setzt einen anderen Akzent als die Kirchen und die Ausstellung zur früheren Arbeit in der Gegend.
Natur und Wege in der Oblast Twer
Ein eigener Natur-Schwerpunkt in der Oblast Twer ist das Zentralwald-Staatliche Natur-Biosphärenreservat. Der ökologische Lehrpfad „Boloto Staroselskiy mokh“ führt durch ein malerisches Hochmoor mit weiten offenen, vollständig von Moos bedeckten Flächen und ungewöhnlichen Pflanzen. Im Reservat werden außerdem Führungen auf den ökologischen Wegen „Tayny Okovskogo lesa“ und „Lesnaya azbuka“ angeboten. Eine Exkursion zum Hochmoor „Staroselskiy mokh“ gehört ebenfalls zum Angebot; für diese Exkursion nutzen Besucher ihr eigenes Fahrzeug.
Die Wanderung zum Kordon „Barsuchikha“ können Sie als eintägige Tour oder mit Übernachtung in einer Waldhütte unternehmen. Unterwegs sehen Sie südländischen Taigawald und ein Hochmoor. So stehen bei dieser Wanderung zwei Zeitrahmen zur Wahl, während die beschriebenen Landschaften beide Varianten prägen.
Am Zentralgut des Reservats zeigt das Naturmuseum die wichtigsten Ökosysteme des Schutzgebiets und dort lebende Arten; ein eigener Saal ist der wissenschaftlichen Forschung gewidmet. Auf dem Gelände befindet sich außerdem ein Besucherzentrum mit Informationen zur Geschichte und Struktur der Organisation, einer regelmäßigen Ausstellung von Kinderarbeiten und einem Souvenirgeschäft. Naturpfade, Wanderung und Museum setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Sie führen durch Moorlandschaften, zeigen Taigawald oder geben Einblicke in die Ökosysteme und Forschung des Schutzgebiets.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Sverdlovo, Lechishchevo, Shornovo, Shchitnikovo, Vydropuzhsk, Petrikovo, Gushcha, Nizhniye Kotitsy.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Twer.