Nikel: Pasvik-Natur und Kola-Bohrung
Unterkünfte in Nikel
Nikel verbindet Einblicke in die Natur des Pasvik-Schutzgebiets mit einem ungewöhnlichen Blick in die Tiefe der Kola-Bohrung. Dazu kommt ein Wasserfall im näheren Umfeld. Die Themen reichen so von Naturgeschichte und regionaler Kultur bis zu Geologie und Landschaft.
Naturgeschichte im Besucherzentrum
Das Besucherzentrum des Pasvik-Naturschutzgebiets in Nikel verfügt über eine Dauerausstellung zur Geschichte und Natur des Schutzgebiets. Im Januar 2022 wurde dort das „Museum of Nature“ eröffnet, eine Multimedia-Ausstellung über Pasvik und seine Aktivitäten. Damit begegnen Ihnen im Besucherzentrum sowohl die Geschichte und Natur des Schutzgebiets als auch dessen Themen in multimedialer Form. Wenn Sie das „Museum of Nature“ einplanen, prüfen Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.
Kernproben aus großer Tiefe
Eine andere Perspektive bietet das Museum für Geschichte und Landeskunde des Pechengskiy-Bezirks. Dort werden Kernproben aus der Kola-Superdeep-Bohrung gezeigt, die aus mehr als zwölf Kilometern Tiefe stammen. Die Herkunft der Proben macht die Dimension der Bohrung anschaulich und ergänzt den Blick auf die Natur an der Oberfläche um einen Blick in den Untergrund. Wer sich für Geologie interessiert, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt neben den naturkundlichen Themen des Besucherzentrums.
Ein Wasserfall im Umfeld von Nikel
Der Shuonijoki-Wasserfall liegt nicht in Nikel selbst, sondern etwa 10 km südwestlich des Ortes und nahe der russisch-norwegischen Grenze. Er ergänzt die Ausstellungsthemen um ein Landschaftsmotiv in der Umgebung. Bei der Reiseplanung lässt sich so zwischen den Angeboten in Nikel und dem Wasserfall als nahegelegenem Naturziel unterscheiden.
Weitere Reiseeindrücke in der Oblast Murmansk
In der Oblast Murmansk setzt Umba einen eigenen kulturgeschichtlichen Schwerpunkt. Entlang des Wanderwegs „Das alte pomorische Dorf Umba“ stehen sieben Informationstafeln zur Geschichte der Siedlung sowie zu den Pomoren, ihren Erwerbszweigen und ihrem Alltag. Der geführte Wanderweg ist 5,5 Kilometer lang, verläuft an einem Fluss entlang bis zum Meer und vermittelt Einblicke in die nördliche Holzbaukunst und den Alltag der Pomoren. Die Tour muss mindestens zwei Tage im Voraus bestellt werden; prüfen Sie die aktuellen Absprachen mit dem Anbieter.
Auch das Museum für Geschichte, Kultur und Alltag der Terski-Pomoren in Umba widmet sich regionaler Geschichte. Seine Ausstellung behandelt Erwerbszweige der Terski-Pomoren vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert, darunter Fischerei, die Jagd auf Meeressäuger, Schiffbau und Perlenfang. Hinzu kommen Handwerksthemen wie Zimmermanns- und Tischlerarbeiten, Holzverarbeitung, Schuhmacherei sowie Frauenhandwerk und Handarbeiten.
Für Ihre Suche nach einer Ferienwohnung ist damit zunächst die Ortswahl wichtig: Nikel bündelt die beschriebenen Themen zu Pasvik und zur Kola-Bohrung; Umba bietet andere Einblicke in die Geschichte und den Alltag der Pomoren.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pechengsky District.