Tsvelodubovo am Nakhimovskoye-See
Unterkünfte in Tsvelodubovo
Tsvelodubovo liegt am Ufer des Nakhimovskoye-Sees, der auch Suulajärvi heißt. Die Ortsgeschichte reicht über mehrere Namen zurück; zugleich führen zwei Radrouten durch den Ort. Seeufer, Gedenken und Radfahren setzen unterschiedliche Akzente für die Reiseplanung. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können diese Schwerpunkte helfen, Tsvelodubovo mit Ihren Reiseinteressen abzugleichen.
Gedenken und Ortsgeschichte
In Tsvelodubovo befindet sich eine Begräbnisstätte sowjetischer Soldaten, die während des sowjetisch-finnischen Krieges und des Großen Vaterländischen Krieges starben. Zu ihr gehören eine Granitstele mit Gedenkinschriften und den Namen der Bestatteten sowie eine graue Grabplatte mit eingemeißelten Namen. Der Obelisk wurde 1950 aufgestellt; die Begräbnisstätte ist ein Kulturerbe von regionaler Bedeutung. Das Gut Petäyänniemi ist in Tsvelodubovo in seiner ursprünglichen Form erhalten.
Tsvelodubovo hieß früher Kaukolempiälä. Am 27. Februar 1940 stürzte in diesem Dorf ein sowjetisches Flugzeug des 5. Schnellbomber-Fliegerregiments ab; seine drei Besatzungsmitglieder wurden dort bestattet. 1948 benannten Umsiedler das Dorf in Gornaya um, doch das Exekutivkomitee des Leningrader Gebiets bestätigte diesen Namen nicht. Bei einer Sitzung im Juli erhielt der Ort den Namen Tsvelodubovo zu Ehren des Bordfunkers Yakov Tsvelodub.
Radtouren und Seen im Umland
Zwei Radrouten führen über Tsvelodubovo: Die A3a ist 30 km lang, die A9a 66 km. Damit ist die A9a mehr als doppelt so lang wie die A3a; die Streckenlängen machen den Unterschied im geplanten Umfang konkret. Eine Waldstraße der A9a führt außerdem um den nahegelegenen See Veseloye herum. Seine Ufer sind überwiegend sumpfig; am Nordufer befindet sich eine zum Baden geeignete Stelle. In der Nähe liegt außerdem eine Gruppe von Seen mit klar wirkendem, bläulich getöntem Wasser und Ufern, die zum Baden geeignet sind. Vor einer Fahrt oder einem Badetag lohnt es sich, die aktuellen Wege- und Badebedingungen zu prüfen.
Natur und Kultur in der Oblast Leningrad
Im äußersten Osten der Oblast Leningrad liegt der Naturpark Wepser Wald. Er umfasst sieben Reservate mit besonders strengen Schutzbestimmungen und zahlreiche Seen. Der größte See ist der Lerinskoje-See im gleichnamigen Reservat. Zu den besonderen Werten des Parks zählen erhaltene alte Fichten- und Kiefernwälder in den Reservaten „Vepsskiy Les“ und „Ashchozersky“. Diese Wälder sind für zahlreiche Organismen wichtig, die nur in Wäldern überleben können, die nicht durch wirtschaftliche Nutzung gestört wurden. Im Park kommen Braunbären in größerer Zahl vor; auch der in der Region äußerst seltene Vielfraß wurde dort festgestellt. Traditionell leben im Wepser Wald die Wepser, ein kleines Volk Russlands mit eigener Kultur und eigenen Traditionen.
Auch die Festung Koporje liegt in der Oblast Leningrad. Sie ist ein Museum und ein Denkmal altrussischer Steinarchitektur. In ihrer heutigen Form ist sie seit dem 16. Jahrhundert erhalten; Teile des Mauerwerks stammen aus dem 13. Jahrhundert. Wegen des Notzustands der Mauern und Türme ist deren Besteigen verboten. Die Festung kann ohne Führung mit dem Multimediaführer „Koporskaja Krepost 2.0“ besucht werden; prüfen Sie bei der Planung, ob diese Besuchsmöglichkeit verfügbar ist.
Weitere Reiseziele entdecken: Wolchow, Sosnovo, Wyriza, Bugry, Kusino, Markovo, Kirowsk, Strugi.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Leningrad.