Malojaroslawez: Spuren von 1812 und Museen
Unterkünfte in Malojaroslawez
Malojaroslawez verbindet die Geschichte des Jahres 1812 mit Museen, Kunst und Gedenkorten im Stadtgebiet. Die Schlacht ist hier nicht nur Thema einer Ausstellung: Auch ein Klostergelände, ein Platz mit Massengräbern und weitere historische Orte gehören zu den konkreten Bezugspunkten. Dazu kommen Ausstellungen zur Familie Sawrassow und Werke verschiedener Künstler.
Malojaroslawez und die Schlacht von 1812
Das Militärhistorische Museum, das sich dem Jahr 1812 widmet, wurde 1939 in Malojaroslawez gegründet. Sein Museumskomplex umfasst drei Gebäude mit zwei Ausstellungen. Da sich deren Anordnung ändern kann, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Präsentation. Eine Ausstellung wird von Tschaikowskis Ouvertüre „1812“ und Toneffekten begleitet, die Kampfgeräusche nachbilden. Am 12. September 1987 wurde in einer Kapelle das Diorama zur Schlacht von Malojaroslawez eröffnet. Die Kapelle war 1860 neben den Massengräbern der im Kampf von 1812 Gefallenen errichtet worden.
Auch das Gelände des Swjato-Nikolsky-Tschernoostrowski-Frauenklosters war Schauplatz einer entscheidenden Schlacht des Krieges gegen Napoleon. Das Kloster liegt auf dem Gipfel des Berges Osobnaja, hoch über dem Ufer der Luscha, einem Nebenfluss der Protwa. Damit treffen an diesem Ort historische Erinnerung und eine markante Lage über dem Fluss zusammen.
Gedenkorte im Stadtgebiet
Der 1812-Platz in Malojaroslawez ist den Ereignissen dieses Jahres gewidmet. Die sterblichen Überreste von 1.300 russischen Soldaten, die bei Malojaroslawez gefallen waren, wurden unter Beteiligung der städtischen Geistlichkeit in drei Massengräbern innerhalb der Stadt beigesetzt. Zwei davon liegen auf dem Platz; das dritte befindet sich am Stadtrand auf dem alten Bessonowskoje-Friedhof. Im Zentrum des 1812-Platzes steht ein Denkmal für den Oberbefehlshaber der russischen Armee.
Ein weiterer Erinnerungsort ist das Monument des Ruhms auf dem Handelsplatz. Es wurde im 19. Jahrhundert zum Gedenken an die Ereignisse des Vaterländischen Krieges von 1812 errichtet. Die unterschiedlichen Orte setzen eigene Akzente: Der Platz verbindet die Widmung an 1812 mit den Gräbern und dem Denkmal, während das Monument des Ruhms an die damaligen Ereignisse erinnert.
Kunst und Stadtgeschichte in den Museen
In der Ausstellung der nach Elizaveta Chernyavskaya benannten Kunstgalerie Malojaroslawez sind Werke von mehr als 30 Künstlern vertreten. Da sich die Ausstellungsinhalte ändern können, informieren Sie sich vor einem Besuch über die aktuelle Präsentation. Das Wohltätigkeitsmuseum „20. Jahrhundert oder zurück in die UdSSR“ umfasst acht Ausstellungssäle und eine Sammlung von Oldtimern. Informieren Sie sich dort vorab über die aktuelle Öffnung und die Ausstellungssituation.
Das nach I. A. Soldatenkov benannte Museum- und Ausstellungszentrum widmet einen Teil seiner Dauerausstellung der Geschichte der Sawrassow-Familie. Dokumente, Fotografien und Gemälde ergänzen Gegenstände aus Sawrassows Besitz, darunter ein binokulares Stereoskop aus dem 19. Jahrhundert. Der Restaurator Wjatscheslaw Dmitrijewitsch Matweitschew schenkte dem Zentrum mehr als 400 seiner Intarsienarbeiten, also Holzeinlegearbeiten.
Reiseanlass und Ferienwohnung wählen
Seit 1987 wird auf Grundlage des Militärhistorischen Museums von Malojaroslawez jährlich eine Nachstellung der Schlacht veranstaltet. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Ereignis ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungsinformationen.
Für die Suche nach einer Ferienwohnung kann der gewünschte Schwerpunkt Ihrer Reise ein guter Ausgangspunkt sein: Steht die Schlachtgeschichte im Mittelpunkt, bieten Museum, Klostergelände und Gedenkorte verschiedene historische Bezugspunkte. Möchten Sie auch Kunst und Stadtgeschichte einbeziehen, kommen die Galerie und die Sawrassow-Ausstellung hinzu.
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