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Myshkinsky Rajon: Mäuse, Museen und Wolgaufer

Unterkünfte in Myshkinsky Rajon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Myshkinsky Rajon verbindet ungewöhnliche Mäuse-Themen mit Dorfgeschichte und Museen am Wolgaufer. Myshkin gilt als Museumsstadt und hat gut erhaltene alte Kaufmannsbauten. In Martynovo und Uchma erschließen Heimatkundemuseen die Besonderheiten des Dorflebens und die Geschichte der Orte. So können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise nach den Themen setzen, die Sie besonders interessieren: von Sammlungen und Stadtgeschichte bis zu Traditionen und Ausstellungen im Dorf.

Mäusemuseen und Kaufmannsgeschichte in Myshkin

Im Rajon gibt es ein Mäusemuseum, das als weltweit einziges gilt. Auch der touristisch-pädagogische Komplex „Myshkin-Paläste“ greift das Mäusemotiv auf: Zu ihm gehören ein Zoo mit lebenden Mäusen und ein Käsezimmer. Gäste erwartet dort außerdem ein mäusebezogener königlicher Empfang; zum Komplex zählt auch ein Zentrum für die Angelegenheiten der Mäuse. Diese Motive bieten Familien verschiedene Anknüpfungspunkte, um gemeinsam über die ungewöhnlichen Sammlungen und Angebote ins Gespräch zu kommen.

Direkt hinter der Maus beginnt ein Boulevard, der bei Einwohnern und Gästen ein beliebter Ort für Spaziergänge ist. Myshkins Kaufmannsgeschichte zeigt sich auch in der Mühle der Kaufleute Chistov: Sie hat drei Abteilungen, darunter eine Maschinen- und Mausabteilung. Im Anwesen des Kaufmanns T. W. Chistov befindet sich außerdem die Ausstellung „Myshkin in alten Fotografien“, deren Eintritt kostenlos ist. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Ausstellung aktuell verfügbar ist.

Weitere Sammlungen setzen andere Akzente. Das Historisch-ethnografische Museum „Myshkin – Hauptstadt der Lotsen“ wurde zu Ehren der Lotsen aus Myshkin eingerichtet, die an der Wolga als die besten galten. Das Museum „Flachs“ erzählt vom Flachsanbau im Gebiet von Myshkin. In Myshkin gibt es auch das Museum „Russische Filzstiefel“. In der Stadt besteht seit mehr als 100 Jahren eine Filz- und Walkwerkstatt. Im Rajon sind zudem ein orthodoxes Museum für private Familiensammlungen und die Museumsausstellung „Geheimnisse des 18. Jahrhunderts“ zu finden. Ein weiteres Museum widmet sich dem Wodkahersteller Pjotr Smirnow, der aus dem Kreis Myshkin stammte.

Katskari-Kultur und Sommerprogramm in Martynovo

Das Ethnografische Museum der Katskari in Martynovo sammelt und bewahrt Sprache, Alltag, Traditionen, Handwerk, Lieder und weitere Aspekte der Katskari-Kultur. Damit steht nicht nur ein einzelner Brauch im Mittelpunkt, sondern ein breiter Blick auf die Lebenswelt der Katskari. Im Sommerprogramm gehören der Besuch des Museumshofes und die Begegnung mit Haustieren dazu. Erkundigen Sie sich beim Museum nach der saisonalen Verfügbarkeit dieser Programmpunkte.

Zum Sommerprogramm zählen außerdem geschmorte Kartoffeln nach Katskari-Art, Tee und eine ländliche Bewirtung an einer gemeinsamen Tafel. Dafür ist eine vorherige Anfrage erforderlich. Die gemeinsame Tafel und die Museumsangebote setzen andere Akzente als Myshkins Mäuse- und Kaufmannsthemen: Hier stehen Essen, Handwerk und überlieferte Kultur im Vordergrund. Heimatkundemuseen in Martynovo und Uchma bieten außerdem Exkursions- und kulturelle Unterhaltungsprogramme, die Besuchern Dorfleben und Dorfgeschichte näherbringen.

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Ausstellungen und Wolgaufer in Uchma

Der Uchma-Museumskomplex befindet sich in Speichern und einer Kapelle aus dem 19. Jahrhundert am sanft abfallenden Wolgaufer. Das erste Gebäude und die Kapelle vermitteln die Geschichte Uchmas sowie seine Verbindungen zu Byzanz und zum Europa der Renaissance. Eine Ausstellung im zweiten Speicher widmet sich dem Dorf, den Menschen im Dorf und der „russischen Atlantis“. So treffen in den Gebäuden Ortsgeschichte und unterschiedliche Perspektiven auf das Leben im Dorf zusammen.

Das Uchma-Museum erzählt auch von der Kassian-Einsiedelei und dem Schicksal des russischen Dorfes. Zu seinen Ausstellungen gehört „Das eigene Boot. Alte Frauen über die Liebe“ mit vertraulichen Monologen der ältesten Einwohnerinnen Uchmas. In der ehemaligen Klostersiedlung in Uchma ist seit 1994 eine Kirche in Betrieb, die der heiligen Anastasia der Erlöserin und dem ehrwürdigen Kassian von Uglitsch geweiht ist.

Auf dem Gelände des Museumskomplexes befindet sich ein Anleger, von dem aus Sie an einem Wolga-Altarm entlang spazieren können. Das Museum öffnet von April bis November nach vorheriger Anfrage. Stimmen Sie Ihren Besuch daher vorab ab. Wer sich besonders für Dorfgeschichte und die Wolgalandschaft interessiert, findet in Uchma einen anderen thematischen Schwerpunkt als in Myshkin; Martynovo wiederum bringt Katskari-Kultur und Sommerprogramm zusammen.

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