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Klintsy: Kathedrale, Kirchen und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Klintsy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Klintsy ist geprägt von sakraler Baugeschichte, städtischer Erinnerung und Einblicken in den Alltag früherer Zeiten. Die Epiphanie-Kathedrale fällt durch ihre Maße auf; Kirchen, Denkmäler und Museen führen in verschiedene Kapitel der Stadtgeschichte. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich eine Wahl nach Interesse: Setzen Sie den Schwerpunkt auf Architektur und religiöse Geschichte oder auf Naturdarstellungen, bäuerliches Leben, Archäologie und Wirtschaftsgeschichte.

Kirchen, Stadtbild und Erinnerungsorte

Die Epiphanie-Kathedrale ist 47 Meter hoch und hat eine Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern. Höhe und Fläche geben zwei verschiedene Maßstäbe für dasselbe Bauwerk. Hinzu kommt eine Marmorikonostase, die in Miass gefertigt wurde. So stehen neben der Größe der Kathedrale auch Herkunft und Beschaffenheit eines Ausstattungsdetails im Blick.

Besonders viele Baudenkmäler sind in der Oktjabrskaja-Straße erhalten geblieben, einer der Hauptstraßen von Klintsy. Als Thema ergänzt die Straße die einzelnen Sakralbauten um eine Perspektive auf erhaltene städtische Architektur.

Am Ortseingang von Klintsy steht ein T-34-Denkmal, das an die Befreiung der Stadt durch sowjetische Truppen erinnert. Es wurde zum 40. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland auf Beschluss des Büros des Stadtkomitees der KPdSU und des Exekutivkomitees errichtet. N. F. Andryushin entwarf das Denkmal.

Die Verklärungskirche führt weiter zurück: Ihr Ursprung liegt in einem 1823 errichteten Gebetshaus in der damaligen Puschkinskaja-Straße, die heute Puschkin-Straße heißt. Später wurde das Gebetshaus zu einer vollwertigen Kirche zu Ehren der Verklärung des Herrn umgebaut. Die Kirche ist weiterhin in Betrieb. An ihrer Geschichte lässt sich der Übergang vom Gebetshaus zur Kirche nachvollziehen.

Ein weiteres Kapitel ist mit der Stadtgründung verbunden: 2007, zum 300. Jahrestag der Stadtgründung, wurde am vermuteten Ursprungsort der Sloboda ein glockenförmiges Denkmal errichtet. Auf ihm ist die Gründerfamilie dargestellt. Das Denkmal setzt mit seinem Bezug zur Gründung einen anderen Akzent als das T-34-Denkmal, das an die Befreiung erinnert.

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Museen: Natur, Alltag und Stadtgeschichte

Das Klintsy-Museum für Heimatkunde setzt andere Schwerpunkte. Seine Ausstellung „Natur“ zeigt Vögel und Tiere aus der Umgebung. Die Ausstellung „Bäuerliches Alltagsleben im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert“ zeigt das Innere eines Bauernhauses mit Haushaltsgegenständen. Hinzu kommen Werkzeuge zur Flachsverarbeitung, Aussaat und Ernte. So treten neben einzelnen Gegenständen auch Tätigkeiten und häuslicher Alltag in den Blick.

Ein Saal behandelt die Entstehung und Entwicklung der Sloboda und des Posad Klintsy. Dokumentensammlungen beleuchten die Geschichte der Textilindustrie und weiterer Wirtschaftszweige der Stadt. Eine andere Ausstellung stützt sich auf archäologische Zeugnisse und gibt Einblicke in Lebensweise und Tätigkeiten der Menschen früherer Zeiten sowie in die von ihnen gejagten Tiere. Damit reichen die Themen von der Stadtentwicklung und ihren Wirtschaftszweigen bis zu früheren Lebensweisen.

Eine besondere Sammlungsperspektive eröffnet das M.-M.-Ovchinnikov-Museum für russische Kultur und Altgläubigentum. Zu seinen bedeutendsten Raritäten gehört ein mit Flussperlen besticktes Apostolos-Buch. Im Unterschied zu den breit gefassten Themen des Heimatmuseums fällt hier ein einzelnes Buch als Rarität auf.

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