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Moskau entdecken: Kreml, Parks und Kultur

Unterkünfte in Moskau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moskau verbindet bedeutende Bauwerke und lange Geschichte mit Parks, Teichen und Natur. Der Kreml, Klöster und Palastanlagen setzen andere Akzente als die Ausstellungsarchitektur der WDNCh oder Spaziergänge zwischen Reliktpflanzen. Für die Wahl einer Ferienwohnung können diese Interessen eine hilfreiche Orientierung sein: Überlegen Sie, welche Erlebnisse den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.

Foto: Igor Klavsout

Kreml, Kathedralen und Roter Platz

Der Moskauer Kreml ist der älteste Teil Moskaus und liegt im geografischen und historischen Zentrum der Stadt. Am Kathedralenplatz befinden sich die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, die Erzengelkirche, die Verkündigungskirche und der Glockenturm Iwan Weliki. Diese Bauwerke werden als die bedeutendsten Kirchen des Kremls bezeichnet. Auch die Mariä-Entschlafens-Kathedrale selbst gehört zu den bedeutendsten Kirchen des Ensembles.

Ihre fünf Kuppeln und die Bauzeit von 1475 bis 1479 verweisen auf eine konkrete Baugeschichte: Der italienische Architekt Aristotele Fioravanti errichtete die Kathedrale. Sie diente großen Fürsten, Zaren und Kaisern als Ort für Hochzeiten und Krönungen. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier also sowohl die Gestalt eines einzelnen Sakralbaus als auch dessen Rolle in der Geschichte der Herrschaft.

Auch die räumliche Beziehung zwischen Kreml und Rotem Platz prägt diesen Teil Moskaus: Der Platz liegt unterhalb der östlichen Kremlmauer, die Basilius-Kathedrale steht an seinem südlichen Ende. Die Pokrowski-Kathedrale, auch Kathedrale des Heiligen Basilius genannt, wurde von 1555 bis 1560 errichtet, um den Sieg Iwans des Schrecklichen über das Khanat Kasan zu würdigen.

Klöster, Paläste und Moskauer Geschichte

Im Südwesten Moskaus liegt das Nowodewitschi-Kloster. Seine Bauten stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und sind im sogenannten Moskauer Barockstil gestaltet. Das Kloster war Teil einer Kette von Anlagen, die in Moskaus Verteidigungssystem integriert waren; zugleich ist es das einzige alte Nonnenkloster, das auch als Festung diente. Reich ausgestattete Innenräume gehören ebenfalls zu seiner überlieferten Beschreibung.

Eine andere architektonische Geschichte erzählt der Tsaritsyno-Palastkomplex aus dem 18. Jahrhundert. Er wurde für Kaiserin Katharina II. im neugotischen Stil von den russischen Architekten Wassili Baschenow und Matwei Kasakow erbaut. In Kolomenskoje treffen wiederum frühe Bauformen und historische Rekonstruktion aufeinander: Die Christi-Himmelfahrts-Kirche zählt zu den ersten Zeltdachkirchengebäuden Russlands und wurde 1994 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Kolomenskoje ist außerdem eines der ältesten Siedlungsgebiete des Menschen auf dem Gebiet des heutigen Moskau.

Seit 2010 steht auf einem zuvor unbebauten Gelände des Museumsreservats Kolomenskoje eine lebensgroße historische Kopie des Palasts Zar Alexei Michailowitschs. Ihre Fassaden und ihr Gesamtgrundriss entsprechen genau dem ursprünglichen Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert. Im Museumsreservat Tsaritsyno wird zudem eine herausragende Sammlung angewandter Kunst aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufbewahrt.

WDNCh: Ausstellungen und Architektur

Die Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft wurde am 1. August 1939 eröffnet und trug im Laufe der Zeit auch die Namen VSKhV, VDNKh SSSR und VVTs. Ihre architektonischen Meisterwerke bilden gemeinsam ein Denkmal der Sowjetzeit und veranschaulichen Stilrichtungen, die in verschiedenen Epochen vorherrschten. Zum Gelände gehören das Denkmal „Arbeiter und Kolchosbäuerin“ sowie die Brunnen „Völkerfreundschaft“ und „Steinerne Blume“.

2015 wurden auf der WDNCh das Zentrum für Ozeanografie und Meeresbiologie „Moskvarium“, der historische Park „Russland – Meine Geschichte“, das Bildungs- und Unterhaltungszentrum „Stadtbauernhof“ und die „Robostation“ eröffnet. Wenn Sie eines dieser Angebote einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Betrieb der jeweiligen Einrichtung. Im restaurierten Pavillon „Kosmos“ entstand 2018 das Zentrum „Kosmonautik und Luftfahrt“.

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Parks, Teiche und Naturbeobachtung

Tsaritsyno ist ein großer Natur- und Geschichtspark im Süden Moskaus. Dazu gehören ein historischer Landschaftspark und ein experimenteller Park mit Baumschule; außerdem befindet sich hier Moskaus älteste Teichkaskade. Vom Landschaftspark bietet sich ein Blick auf ein Palastensemble aus dem 18. Jahrhundert. So verbindet Tsaritsyno Parklandschaft und Architekturgeschichte an einem Ort.

Auch der Borisov-Teich hat eine historische Dimension: Er wurde zur Zeit Boris Godunows angelegt. An seinem Ufer besteht die Möglichkeit, seltene Wasservogelarten zu beobachten, die im Roten Buch Moskaus verzeichnet sind. Im Birjuljowo-Waldpark können Besucher zwischen Reliktpflanzen spazieren gehen. Zu den Programmen des Museumsreservats Tsaritsyno gehörten außerdem Bootsfahrten auf den Tsaritsyno-Teichen; ihre Verfügbarkeit kann je nach Saison variieren. Prüfen Sie das aktuelle Angebot, wenn Sie eine Fahrt einplanen.

Den Schwerpunkt für Ihre Reise wählen

Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Moskau lohnt es sich, zunächst Ihre Interessen zu ordnen: Kreml und Sakralbauten stehen für Bau- und Herrschaftsgeschichte, während Tsaritsyno, der Borisov-Teich und der Birjuljowo-Waldpark Landschaft und Naturbeobachtung in den Vordergrund rücken. Die WDNCh ergänzt diese Auswahl um sowjetische Architektur und unterschiedliche Ausstellungs- und Bildungsorte. Richten Sie Ihre Suche nach dem Charakter der Reise aus, den Sie sich wünschen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ganusovo, Nikolina Gora, Kushelovo, Gromkovo, Kratovo, Alabushevo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moskau.

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