Zum Inhalt

Babkino: Spuren von Tschechow und Lewitan

Unterkünfte in Babkino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Babkino ist mit einer konkreten literaturgeschichtlichen Episode verbunden: Anton Tschechow verbrachte die Sommermonate 1885, 1886 und 1887 auf dem Gut der Familie Kiselew im Dorf. Erinnerungszeichen stellen ihn gemeinsam mit dem Künstler I. I. Lewitan dar. So zeigt sich Babkino aus zwei Blickwinkeln: als Ort von Tschechows Sommeraufenthalten und als Bezugspunkt für die Erinnerung an beide Künstler. Wer Literatur und Kunst bei der Wahl eines Reiseziels berücksichtigt, findet hier ein klar umrissenes kulturelles Thema.

Tschechows Sommer in Babkino

Die Aufenthalte verteilen sich auf drei aufeinanderfolgende Sommer: 1885, 1886 und 1887. Als historischer Bezugspunkt ist dabei das Gut der Familie Kiselew im Dorf Babkino benannt. Die Abfolge macht den Bezug zu Tschechow greifbar, ohne ihn auf ein einzelnes Jahr zu verkürzen. Zugleich lohnt es sich, den biografischen Zusammenhang von den Erinnerungszeichen zu unterscheiden: Der Aufenthalt gehört zu Tschechows Lebensgeschichte; die Denkmale zeigen ihn und Lewitan in gemeinsamer Darstellung. Für die Einordnung des Ortes sind beides eigene Aspekte.

Erinnerungszeichen mit unterschiedlichen Darstellungen

In Babkino wurde neben einem Gedenkstein das drei Meter hohe Hochrelief „Tschechow und Lewitan“ aus weißem Stein enthüllt. Die feierliche Enthüllung fand am 15. Oktober 2008 statt, im Vorfeld des 150. Geburtstags von A. P. Tschechow. Name, Material und Höhe geben diesem Erinnerungszeichen eine konkrete Gestalt. Ein weiteres Denkmal steht an der Abzweigung nach Babkino. Es wurde von Sergey Kazantsev geschaffen und zeigt Tschechow und Lewitan im Gespräch. Die beiden Darstellungen setzen unterschiedliche Akzente: Das Hochrelief ist durch seinen Namen, das weiße Steinmaterial und seine Höhe gekennzeichnet; das Denkmal an der Abzweigung zeigt die Künstler miteinander sprechend. Auch die Ortsangaben unterscheiden sich: Das Hochrelief steht neben einem Gedenkstein in Babkino, das andere Denkmal an der Abzweigung nach Babkino.

Das frühere Gut als kultureller Bezugspunkt

Ein weiterer Teil der Ortsgeschichte ist die Gedenkstätte am Ort des früheren Guts Babkino. Sie wurde als neu entdecktes Kulturerbeobjekt benannt und mit dem Leben und Werk des Schriftstellers A. P. Tschechow sowie des Künstlers I. I. Lewitan verbunden. Eine staatliche historisch-kulturelle Begutachtung wurde in einen Prognoseplan aufgenommen. Diese Einordnung ergänzt den biografischen Bezug des Guts um einen kulturhistorischen Blick auf den Ort. Zusammen ergibt sich ein differenziertes Bild: Tschechows Sommeraufenthalte verweisen auf die Geschichte des Guts, die Denkmale stellen die beiden Künstler dar, und die Gedenkstätte am früheren Gut verbindet den Ort mit ihrem Leben und Werk.

Anzeige

Ein kulturelles Thema für Ihre Ortswahl

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Babkino suchen, kann die Kulturgeschichte des Ortes ein Maßstab für Ihre Reiseentscheidung sein. Fragen Sie sich, ob Tschechows Sommeraufenthalte und die gemeinsame Darstellung mit Lewitan zu den Themen gehören, die Sie auf einer Reise näher beschäftigen möchten. Die Geschichte bietet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte, statt nur einen Namen: drei Sommer auf dem Gut der Familie Kiselew, das Hochrelief in Babkino und das Denkmal an der Abzweigung. Dazu kommt die Gedenkstätte am Ort des früheren Guts mit ihrer kulturhistorischen Einordnung.

Weitere Reiseziele entdecken: Krasnyy, Vysokovo, Snegiri, Dedowsk, Rychkovo, Kostrovo, Aleksandrovo, Obushkovo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Istrinsky rayon.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.