Voineasa – Lotru-Tal, Latorița und Transalpina
Unterkünfte in Voineasa
Natur und Landschaft
Voineasa liegt im Lotru-Gebirge auf etwa 650 Metern Höhe. Der Ort erstreckt sich entlang des Lotru-Tals, während ausgedehnte Nadelwälder seine Landschaft prägen. Das binnenmontane Klima ist durch kühle Sommer und mäßig kalte Winter gekennzeichnet. Durch Voineasa fließt der Fluss Lotru, der gute Bedingungen für das Forellenfischen bietet. Die Höhenlage des Ortes steht dabei im deutlichen Gegensatz zu den wesentlich höheren Punkten der Transalpina, deren Passstraße im Pasul Urdele bis auf 2145 Meter ansteigt.
Der Lacul Vidra ist ein künstlicher Stausee, der 1972 angelegt wurde. Sein Volumen beträgt 340 Millionen Kubikmeter, seine Fläche 940 Hektar und seine Länge 9 Kilometer. Fichtenwälder umgeben den See. Damit gehören am Lacul Vidra sowohl die Größe des Gewässers als auch die bewaldete Umgebung zu den klar benennbaren Landschaftsmerkmalen des Lotru-Gebiets.
Routen und Wanderwege
Zahlreiche touristische Routen beginnen in Voineasa und führen zu den Cataractele Lotrului. Von Voineasa aus führen weitere touristische Routen zum Naturschutzgebiet Latorița, zur Hidrocentrala Ciunget und zum Lacul Vidra. Die genannten Ziele verbinden dabei unterschiedliche Landschafts- und Kulturpunkte: Wasser, Wald, Schutzgebiet und das Wasserkraftwerk liegen entlang der touristischen Routen in der Umgebung des Ortes.
Cheile Latoriței bieten abwechslungsreiche Wanderwege für Menschen mit unterschiedlichem Erfahrungsniveau. Die Schlucht erstreckt sich über etwa 10 Kilometer und umfasst felsige Abschnitte sowie schmale Pfade. Die Cascada Apa Spânzurată in den Cheile Latoriței ist etwa 15 Meter hoch. Die Schlucht beschreibt damit einen längeren Wegverlauf, in dem sich die felsigen Passagen und die schmalen Pfade über die genannte Strecke verteilen.
Winter und Bergsport
Im Winter ist das Transalpina-Skigebiet über die Route Brezoi (DN7 – E81) – Malaia – Voineasa – Obârșia Lotrului erreichbar. Das Skigebiet liegt bei Obârșia Lotrului, 34 Kilometer von Voineasa entfernt. Die winterliche Verbindung führt somit über mehrere namentlich bezeichnete Orte und Straßenabschnitte bis zum Skigebiet.
Im Transalpina-Skigebiet führt eine Telegondel von der Talstation auf 1.350 Metern auf 1.800 Meter Höhe. Anschließend führt ein Teleschlepplift bis auf 2.000 Meter zum Vârful Bora. Die beiden Höhenstufen und der anschließende Liftabschnitt sind als aufeinanderfolgende Teile der dortigen Bergbahnen beschrieben.
Die Transalpina erreicht im Pasul Urdele eine maximale Höhe von 2145 Metern und verbindet Transilvania mit Oltenia. Im Winter ist sie wegen starker Schneefälle für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Passhöhe und die regionale Verbindung gehören damit ebenso zur Transalpina wie die winterliche Verkehrssperre.
Anreise und Geschichte
Voineasa ist über die DN 7A von Râmnicu Vâlcea über Brezoi auf einer etwa 70 Kilometer langen Strecke erreichbar. Die Strecke führt von Râmnicu Vâlcea über Brezoi nach Voineasa und ist als etwa 70 Kilometer lange Verbindung ausgewiesen.
Mit dem Bau des Wasserkraftwerks Lotru–Ciunget im Jahr 1960 entstanden die Ferienorte Voineasa und Vidra. In Voineasa gibt es einen öffentlichen lokalen SALVAMONT-Bergrettungsdienst, der 2018 gegründet wurde. Die Ortsgeschichte ist damit ebenso mit dem Wasserkraftwerk verbunden wie die heutige öffentliche Bergrettungsstruktur mit dem Gründungsjahr 2018.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Gura Văii, Lazaret, Măldăresti, Câinenii Mici, Râmnicu Vâlcea, Ocnele Mari, Baile Govora und Perişani.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vâlcea.