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Călimănești: Olt-Schlucht, Klöster und Kurgeschichte

Unterkünfte in Călimănești

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft

Am Eingang zur spektakulären Olt-Schlucht liegt der Kurort Călimănești-Căciulata und grenzt an das Cozia-Massiv. Auf dem Verwaltungsgebiet der Stadt Călimănești bildet der Olt den spektakulärsten Abschnitt der Schlucht Turnu Roșu–Câineni. Der Flusslauf prägt damit den landschaftlichen Rahmen zwischen Schlucht und Bergmassiv.

File:Călimănești.jpg File:Călimănești.jpg Foto: Tiia Monto via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Nationalpark Cozia ist ein Schutzgebiet mit landschaftlichen, geologisch-geomorphologischen, floristischen, faunistischen und forstlichen Werten. Im Nationalpark sind Bergwandern, wissenschaftlicher Tourismus, Extremsport, Erholung und Freizeitgestaltung möglich. Die genannten Aktivitäten reichen von bewegungsorientierten Unternehmungen bis zu ruhigeren Formen des Aufenthalts im Schutzgebiet.

Am Păușa-Bach verlaufen Forststraßen sowie markierte und unmarkierte touristische Wege. Sie bieten Möglichkeiten für den Zugang zu höher gelegenen Berggebieten, wobei sich befestigte Forstverbindungen und touristische Wege in ihrer Ausprägung unterscheiden. Für Wanderungen sollten aktuelle Hinweise zu den Wegverhältnissen vor der Abreise geprüft werden.

Kultur und Geschichte

Das römische Kastell Arutela in Poiana Bivolari bei Păușa innerhalb von Călimănești ist ein Monument der Wertkategorie A und wird auf 137–138 n. Chr. datiert. Als Teil einer Verteidigungslinie sicherte das Kastell den Verkehr durch das Olt-Tal in Richtung Siebenbürgen. Die Anlage verbindet einen konkreten Bauplatz mit der römischen Verkehrsgeschichte des Tales.

Das Kloster Cozia in der Ortschaft Cozia–Căciulata innerhalb von Călimănești ist ein Monument der Wertkategorie A und wird auf 1388–1391 datiert. Im Inneren bewahrt das Kloster byzantinische Wandmalereien, die von unschätzbarem Wert für das rumänische und europäische Kultur- und Kunsterbe sind. Bei Klosterbesuchen sollten aktuelle Öffnungszeiten vorab geprüft werden.

Das Kloster Ostrov auf der Insel Ostrov im Olt stammt aus den Jahren 1520–1522 und bewahrt im Inneren Wandmalereien aus dem Jahr 1760. Der Bau und die erhaltene Ausstattung gehören zu den historischen Stationen entlang des Olt.

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Kurgeschichte und Bahnhof

Das zentrale Kurbadeetablissement von Călimănești wurde 1881–1886 errichtet. Nach dem Umbau von 1911–1912 wurde es als zentrales Pavillongebäude der Kurstation, der sogenannte Pavilionul Central, bekannt.

Das Bahnhofsgebäude von Călimănești wurde 1899 fertiggestellt und gilt als bemerkenswerter Bau, der an den Bahnhof von Sinaia erinnert. Fahrpläne sollten vor der Anreise geprüft werden, wenn der Bahnhof in die Reiseplanung einbezogen wird.

Weitere Orte auf derselben übergeordneten Ebene sind: Banesti, Măldăresti, Perişani, Brezoi, Marița, Băile Olăneşti, Baile Govora und Vaideeni.

Kloster Turnu

Am Fuß des Cozia-Berges und unweit des Olt liegt das Mönchskloster Turnu. Es befindet sich 600 m vom gleichnamigen Bahnhof entfernt. Um den Turneanu-Kamm im Cozia-Massiv sind bis heute einige Einsiedeleien und in den Fels gehauene Zellen erhalten. Die Kombination aus Kloster, Bergfuß, Bahnhof und Felszellen prägt den historischen Charakter dieses Abschnitts.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vâlcea.

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