Colina am Rand des Donaudelta-Biosphärenreservats
Unterkünfte in Colina
Colina gehört zu den Ortschaften am Rand des Biosphärenreservats Donaudelta. Östlich des Ortes liegt der Tumulul de la Colina – Sit 190, der zu einer Reihe von Tumuli gehören könnte.
Der Tumulul de la Colina – Sit 190 steht dabei nicht als gesicherte Einzeldeutung im Raum, sondern als möglicher Teil einer Reihe von Tumuli. Seine Lage östlich von Colina bleibt ebenso ein genauer Bestandteil der Einordnung.
Landschaft
Colina Est ist ein Hügel in der näheren Umgebung von Colina. Auch Movila Săpata liegt als Hügel in dieser näheren Umgebung. Movila lui Bocioagă ist ebenfalls ein Hügel in der näheren Umgebung von Colina. Insula Popina ist eine Insel in der Umgebung von Colina.
Die genannten Landschaftspunkte umfassen damit drei Hügel und eine Insel. Colina Est, Movila Săpata und Movila lui Bocioagă werden jeweils der näheren Umgebung zugeordnet, während Insula Popina in der Umgebung von Colina liegt. Die unterschiedlichen Bezeichnungen bewahren die Eigenart der einzelnen Orte: Hügel und Insel erscheinen nicht als austauschbare Landschaftsformen.
Kultur
Eine muslimische Geamie ist in Colina, Gemeinde Murighiol, dem ehemaligen, aufgelassenen Dorf Caraibil zugeordnet. In der Umgebung von Colina liegt die Biserica Ortodoxă Plopul, eine orthodoxe Kirche. Cetatea Proslaviţa Nufăru ist eine historische Stätte im weiteren regionalen Umfeld von Colina. Das orthodoxe Kirchenfest in Colina findet jährlich am 21. Mai statt.
Die kulturellen Hinweise reichen von einem ehemaligen Dorf über eine orthodoxe Kirche bis zu einer historischen Stätte im weiteren regionalen Umfeld. Auch die Geamie gehört ausdrücklich zur Geschichte des aufgelassenen Dorfes Caraibil. Das Kirchenfest am 21. Mai ergänzt diese Ortsbezüge um einen jährlich wiederkehrenden Termin in Colina.
Geschichte
Im Raum Murighiol bestand im 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr. eine römische Siedlung. Später entwickelte sich im Raum Murighiol eine türkische Siedlung namens Ahmed Facî. Evlia Celebi erwähnte Ahmed Facî im 17. Jahrhundert. Die heutige Siedlung im Raum Murighiol entstand vor 1850. Im Jahr 1900 bestand in der Siedlung im Raum Murighiol eine Geamie mit Imam. Im selben Jahr stellten Tataren und Türken in der Siedlung noch die Mehrheit.
Die zeitliche Folge reicht von der römischen Siedlung im 2. über Ahmed Facî und die Erwähnung durch Evlia Celebi bis zur heutigen Siedlung, die vor 1850 entstand. Für das Jahr 1900 sind sowohl die Geamie mit Imam als auch die damalige Mehrheit von Tataren und Türken überliefert. So treten mehrere historische Schichten des Raums Murighiol nebeneinander hervor.
Öffentlicher Verkehr
Für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2031 ist eine regelmäßige öffentliche Verkehrsverbindung ausgewiesen. Sie führt von Tulcea über Murighiol nach Dunăvățu de Jos beziehungsweise Colina. Die ausgewiesene Strecke nennt damit Tulcea, Murighiol, Dunăvățu de Jos und Colina in einer gemeinsamen Verbindung.
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