Fântânele am Donautal: Geschichte und Quellen
Unterkünfte in Fântânele
Landschaft und Ortsgeschichte
Fântânele liegt am linken Hang des Donautals. Am Fuß des Hangs am Donautal traten zahlreiche Quellen hervor. Mit diesen Quellen wird der Name Fântânele in Verbindung gebracht. Später wurden die Quellen durch Kanalisierungen und steinerne Becken gefasst. Die gefassten Quellen tragen die Bezeichnungen „La tuturca“ beziehungsweise „Fântâna lui Tudorcea“.
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Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Bis 1930 lag der ursprüngliche Dorfkern am Nordufer der Balta Suhaia. Nach 1930 begann die Siedlung, sich in die Ebene entlang der Straße von Zimnicea nach Turnu Măgurele zu verlagern. Die Nationalstraße DN 51A verläuft zwischen Zimnicea und Turnu Măgurele. Fântânele wird von dieser Nationalstraße durchquert. Die Durchquerung verläuft von Osten nach Westen.
Die Geschichte des Ortes verbindet damit den früheren Dorfkern am Nordufer der Balta Suhaia mit der späteren Ausdehnung in die Ebene. Die Quellen liegen dabei als benannte und gefasste Stellen am Fuß des Hangs.
Kultur und Geschichte
Die mittelalterliche Siedlung von Fântânele wird in das frühe Mittelalter datiert. Die genauere Datierung fällt in das 10. Jahrhundert. Die La-Tène-Nekropole von Fântânele ist eine hügelartige geto-dakische Grabstätte. Sie stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Östlich des Dorfes liegt die Nekropole. Sie befindet sich auf der rechten Seite der Straße von Turnu Măgurele nach Zimnicea.
Damit stehen in Fântânele eine mittelalterliche Siedlung und eine deutlich ältere Grabstätte in unterschiedlichen zeitlichen Zusammenhängen. Die Nekropole ist durch ihre Lage östlich des Dorfes und ihre Position an der Straße von Turnu Măgurele nach Zimnicea räumlich genau eingeordnet. Ihre Bezeichnung als La-Tène-Nekropole verweist zugleich auf die geto-dakische Grabstätte aus dem 4. Jahrhundert v.
Kirche und Gedenken
In Fântânele steht die heutige Kirche „Adormirea Maicii Domnului“. Sie wurde 1987 errichtet. Die Kirche trägt das Patrozinium einer älteren Kirche. Diese ältere Kirche ist inzwischen verfallen. Am 30. September 1990 wurde die heutige Kirche geweiht.
Die Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss. Der Grundriss ist aus Ziegeln. Zur Kirche gehört eine Vorhalle im Brâncovenesc-Stil. Vier Säulen tragen diese Vorhalle.
Im Kirchhof von Fântânele befindet sich ein Heldenmonument. Es erinnert an die Helden, die in den beiden Weltkriegen starben.
Die heutige Kirche verbindet somit das Baujahr 1987 mit der Weihe am 30. September 1990. Ihr Patrozinium verweist auf die ältere Kirche, die inzwischen verfallen ist. Der kreuzförmige Ziegelgrundriss und die von vier Säulen getragene Vorhalle im Brâncovenesc-Stil bestimmen die überlieferten baulichen Merkmale. Im Kirchhof ergänzt das Heldenmonument die kirchliche Anlage um das Gedenken an die in den beiden Weltkriegen gestorbenen Helden.
Lokale Bezeichnung und Aufenthalt
Fântânele gehört zu den Dörfern im Kreis Teleorman. Für diese Speisentradition ist dort die Bezeichnung „bradoși“ belegt.
Das Gästehaus La Nașu befindet sich in Fântânele und bietet dort nach vorheriger Anmeldung Camping- und Stellmöglichkeiten für Wohnwagen an.
Weitere Orte
Weitere Orte auf derselben Ebene sind: Zimnicea, Alexandria, Suhaia, Baciu, Stefan-Cel-Mare, Turnu Măgurele, Islaz, Marița
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