Dorna Arini: Natur, Geschichte und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Dorna Arini
Der Fluss Bistrița durchquert die Gemeinde Dorna-Arini von West nach Ost. Im Jahr 1775 wurde die Bistrița zur Grenze. Der nördliche Teil der Gemeinde lag im Österreichisch-Ungarischen Kaiserreich. Der südliche Teil gehörte zu Moldau und umfasste 75 Prozent der Gemeindefläche. Diese Situation dauerte 143 Jahre bis nach dem Ersten Weltkrieg. Auf dem Dealul Vultur südlich des Flusses Bistrița und auf dem Dealul Bărnărel nördlich der Bistrița zeugen Hunderte Meter von Schützengräben, die von Soldaten von Hand gegraben wurden, von den Kriegszeiten.
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Foto: Mihai Burlacu via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur
Die Cheile Zugrenilor sind eine vier Kilometer lange Schlucht, die der Fluss Bistrița durch kristalline Schiefer und kristalline Kalke geschnitten hat. Die sehr steilen Hänge erreichen eine Höhe von 200 bis 300 Metern. Zu den markanten Felsformen zählen Colțul Acrii, Piatra lui Osman, Grindul Pușcatei und Stânca Coifului. Die Schlucht kann über die asphaltierte Straße DN 17B durchquert werden.
Das Naturschutzgebiet Pietrosul Broștenilor–Cheile Zugrenilor ist ein Schutzgebiet von nationalem Interesse. Es ist Dorna-Arini im Kreis Suceava zugeordnet und liegt an der Verwaltungsgrenze zwischen den Gemeinden Dorna-Arini und Crucea.
Der Gipfel Pietrosul Bistriței liegt in der Umgebung von Dorna-Arini. Ebenfalls in der Umgebung befindet sich der Berg Muntele Pietrosul. Der Berg Giumalău liegt in derselben Umgebung von Dorna-Arini. Auch der Gipfel Oușoru liegt in der Umgebung von Dorna-Arini.
Die Radroute „Dorna-Arini – culmea Munţilor Bistriţei – Panaci“ verläuft auf dem Kamm des Bistrița-Gebirges durch Lichtungen und Weideland. Unterwegs bietet sie Ausblicke auf das Giumalău-Massiv im Nordwesten und das Călimani-Gebirge im Südwesten.
Die Bistrița verbindet in den beschriebenen Ortsbildern mehrere Ebenen: Sie durchquert die Gemeinde, markierte die historische Grenze und hat die Cheile Zugrenilor in das Gestein geschnitten. Nördlich und südlich des Flusses liegen die beiden Geländepunkte mit ihren Schützengräben; die Route auf dem Gebirgskamm nimmt dagegen Lichtungen und Weideland auf.
Geschichte
Die historische Grenzlinie an der Bistrița hatte ihren Verlauf innerhalb der Gemeinde: Der nördliche Gemeindeteil gehörte zum Österreichisch-Ungarischen Kaiserreich, der südliche Teil zu Moldau. Die Schützengräben auf dem Dealul Vultur und dem Dealul Bărnărel sind Hunderte Meter lang und wurden von Soldaten von Hand gegraben.
Kultur
Das Kloster Acoperământul Maicii Domnului liegt in Gheorghițeni, in der Gemeinde Dorna-Arini im Kreis Suceava. Das Kloster Acoperământul Maicii Domnului in Dorna-Arini hat einen 60 Meter hohen Glockenturm aus Holz.
Die ethnografische Sammlung „Pădurea, leagăn de civilizație a răzeșilor Dornei“ ist eine Dauerausstellung im Obergeschoss des Kulturhauses „Savin Alexievici“. Sie befindet sich im Dorf Cozănești im Zentrum des Gemeindesitzes. Im weiteren regionalen Umfeld von Dorna-Arini liegt das Kloster Schitul Rarău. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld befindet sich die Kirche Biserica Ortodoxă Breaza.
Auch die Kulturorte verteilen sich unterschiedlich: Das Kloster ist mit Gheorghițeni und Dorna-Arini verbunden, die Dauerausstellung mit Cozănești und dem Zentrum des Gemeindesitzes. Schitul Rarău und Breaza werden dem weiteren regionalen Umfeld von Dorna-Arini zugeordnet.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Dorna - Arini.