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Baia zwischen Kirchen, Museum und Moldova-Ufer

Unterkünfte in Baia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

Die Biserica Albă in Baia ist aus unbearbeitetem und behauenem Stein errichtet; ihre Mauern sind 1,8 bis 2 Meter dick. Sie besitzt ein Votivbild mit Ștefan cel Mare, Doamna Maria und den Kindern Alexandru, Bogdan, Petru, Olena, Maria und Bogdan Vlad sowie eine Darstellung der Schlacht von Baia. Der Überlieferung zufolge wird die Biserica Albă Ștefan cel Mare zugeschrieben. Ebenfalls der Überlieferung zufolge soll er sie zur Erinnerung an seinen Sieg von 1467 über den ungarischen König Matei Corvin errichtet haben.

Zu den kirchengeschichtlichen Zeugnissen gehört außerdem die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“. Sie wurde 1532 von Petru Rareș gestiftet und trägt das Patrozinium Mariä Himmelfahrt. Die Ruinen der katholischen Kathedrale in Baia wurden bereits 1410 auf Anordnung des Fürsten Alexandru cel Bun für seine Ehefrau Margareta errichtet. Damit stehen in Baia eine 1532 von Petru Rareș gestiftete Kirche mit dem Patrozinium Mariä Himmelfahrt, eine Kirche mit überlieferter Gründungsgeschichte und die Reste einer mittelalterlichen Kathedrale nebeneinander.

Natur

Auch die archäologische Fundstätte Baia-Cetățuie verbindet Geschichte mit einer konkreten Landschaft. Sie liegt 2 Kilometer südöstlich von Baia am rechten Ufer des Flusses Moldova, in unmittelbarer Nähe des Forsthauses Baia. Teilweise ist die Fundstätte von einem relativ lichten Buchen- und Hainbuchenwald bedeckt. Der Flusslauf, das Forsthaus und der lichte Wald gehören dabei ebenso zur örtlichen Szenerie wie der archäologische Charakter des Platzes.

Geschichte

Das Geschichts- und Ethnografiemuseum in Baia ist im Rathaus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Das Gebäude wurde während der Zeit von Alexandru Ioan Cuza errichtet. Im Museum gibt es eine Geschichtsabteilung und eine Ethnografieabteilung. Die Geschichtsabteilung zeigt chronologisch geordnete Exponate aus der Jungsteinzeit, der Antike, dem Mittelalter sowie der Neuzeit und der Gegenwart.

Die Ethnografieabteilung widmet sich Aspekten des Wohnens, der Tracht, der Bräuche und der traditionellen Tätigkeiten aus der Umgebung von Baia. Gemeinsam mit den historischen Exponaten und den Kirchen entsteht ein breites Bild, das religiöse Bauwerke, politische Vergangenheit, Alltagskultur und traditionelle Tätigkeiten umfasst.

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Radfahren

Eine konkrete Möglichkeit für eine Radtour bietet die Radrundstrecke Cornu Luncii – Baia – Bogata – Sasca Mare – Cornu Luncii. Die Runde ist 25,9 Kilometer lang, weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf und verläuft über asphaltierte und geschotterte Straßen. Start- und Endpunkt der Strecke liegen in Cornu Luncii, während Baia, Bogata und Sasca Mare zum Streckenverlauf gehören.

Veranstaltungen

Zum Kultur- und Veranstaltungsleben der Gemeinde gehört das Festival Baia File de Istorie. Es zählt zu den jährlich in der Gemeinde Baia veranstalteten Kultur- und Kunstereignissen. Hora de la Baia ist eine Kulturveranstaltung zur Förderung authentischer lokaler Bräuche sowie der moldauischen Volkstracht und des Volkstanzes. Beide Veranstaltungen setzen unterschiedliche Akzente: Das Festival verbindet Kultur und Kunst, während Hora de la Baia Bräuche, Tracht und Tanz in den Mittelpunkt rückt.

Anreise

Baia ist über die Kreisstraße DJ 209H mit der Stadt Fălticeni verbunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Baia.

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