Măgurele entdecken: Kirchen, Geschichte und Teleajen
Unterkünfte in Măgurele
Wer in Măgurele archäologische Spuren sucht, findet im Gemeindewappen drei goldene Fibeln, die die Göttin Bendis darstellen und den archäologischen Schatz von Coada Malului symbolisieren. Der Schatz von Coada Malului ist ein aus der Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. stammender Fundkomplex aus Schmuck und Kleidungszubehör, der 1932 entdeckt wurde; das Nationale Geschichtsmuseum Rumäniens führt ihn in seiner Dauerausstellung „Tezaur Istoric“ auf. Ein früher schriftlicher Beleg nennt die Siedlung Măgurele 1503 unter dem älteren Namen „Măgureni“ in einem Dokument aus der Zeit des Fürsten Radu cel Mare. Das Nationale Geschichtsmuseum Rumäniens führt den Schatz von Coada Malului in seiner Dauerausstellung „Tezaur Istoric“ auf, wo der Fund unter seinem Namen in der dauerhaft gezeigten historischen Sammlung des Museums erscheint.
Kultur und Geschichte
Im oberen Teil von Măgurele wurde die Kirche „Sfânta Treime“ 1780 in einem schlichten, mit der Volkskunst verbundenen architektonischen Stil errichtet. An der Kirche wurden 1830 sowie erneut 1904–1906 grundlegende Reparaturen durchgeführt, die von den Dorfbewohnern finanziert wurden. Der Glockenturm der „Sfânta Treime“ entstand zwischen 1925 und 1927. Die gesamte Ausmalung wurde zwischen 1935 und 1936 von dem Maler Gr. Constantinescu aus der Gemeinde Gornet erneuert.
Im unteren Teil von Măgurele gilt die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“ als älteste Kirche des Dorfes und liegt zwischen den Ausläufern des Măgurele-Hügels und dem Fluss Teleajen. Bei Ausgrabungen rund um die Kirche wurde festgestellt, dass sich auf dem vorhandenen Fundament zuvor eine deutlich ältere Kirche befand.
Erinnerungsorte
Das Denkmal der Helden von Măgurele wurde 1937 vor der örtlichen Schule errichtet. Es erinnert an die Gefallenen des Unabhängigkeitskriegs sowie des Ersten und Zweiten Weltkriegs. An allen vier Seiten des Denkmals befinden sich Marmortafeln mit den Namen der Gefallenen.
Landschaft und Wege
Die Gemeinde Măgurele liegt im Übergangsbereich zwischen der Ploiești-Ebene und den subkarpatischen Hügeln. Der Fluss Teleajen durchquert das Gebiet von Măgurele und bildet die westliche Grenze der Gemeinde. Die niedrige Măgurele-Terrasse verläuft am linken Ufer des Teleajen und umfasst auch die Gemeinde Măgurele.
Die Nationalstraße DN 1A zwischen Ploiești und Brașov durchquert die Gemeinde Măgurele. Auch die Eisenbahnmagistrale M 304 durchquert die Gemeinde und verbindet Ploiești mit den Orten im Teleajen-Tal; Endbahnhof ist Măneciu.
Regionale Ziele und Genuss
Die Ortschaft Măgurele liegt touristisch an der Schnittstelle von drei stark attraktiven Gebieten: dem Kurort Cheia mit der Durchgangsroute durch das Teleajen-Tal, dem Prahova-Tal mit den Bergorten Sinaia, Bușteni und Predeal sowie dem heilklimatischen Kurort Slănic.
Beim ersten Herbstfrüchte-Festival wurden 17 herbstlich gestaltete Stände eingerichtet, an denen allerlei Köstlichkeiten zum Verkauf angeboten wurden.
Weitere Orte
Weitere Ziele zur Erkundung: Bughea De Jos, Berceni, Surani, Ploieşti, Homorâciu, Valenii De Munte, Talea und Manastirea Suzana.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prahova.