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Viișoara: Klöster, Bistrița-Tal und Scăricica

Unterkünfte in Viișoara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

Die Ikonostase der Pfarrkirche von Viișoara wurde aus Eichen- und Walnussholz gefertigt; die Ikonen wurden im Kloster Agapia gemalt. Die Pfarrkirche wurde 2010 geweiht und ist den Heiligen Konstantin und Helena geweiht. Historisch gehörte Viișoara geistlich zum Kloster Bistrița, wofür die Gemeindemitglieder einen sechs Kilometer langen Weg zurücklegten. Im Umfeld von Viișoara ist das Kloster Bistrița ein Architekturdenkmal von nationalem Interesse.

File:RO BN Biserica evanghelica din Viisoara (12).jpg File:RO BN Biserica evanghelica din Viisoara (12).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Kloster Bisericani wurde 1508–1512 von Bogdan III. auf den Grundmauern einer früheren Holzkirche gegründet. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert zählte es zu den großen Klöstern in diesem Teil des Landes. Von der Epoche des Klosters Bistrița zeugt eine von Ștefan cel Mare errichtete Turmkapelle, die als ältestes erhaltenes Gebäude innerhalb der heutigen Klosteranlage gilt. Die Museumssammlung des Klosters Bistrița umfasst Ikonen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, archäologische Terrakotta-, Skulptur- und Freskofragmente, historische Münzen sowie Gegenstände aus der fürstlichen Nekropole. Zur Sammlung gehört außerdem eine 800 kg schwere Glocke, die Ștefan cel Mare 1494 stiftete.

Das Benediktinerkloster Maica Unității befindet sich in Viișoara. Sein Bau wurde 2003 abgeschlossen, die Einweihung fand am 29. Juni 2003 statt. Im Kloster leben Benediktinerinnen, die der Benediktinerregel folgen.

Natur

Viișoara umfasst einen Teil der Ausläufer des Simon-Berges sowie das Bistrița-Tal an der linken Seite des alten Flussbetts. Der Ort liegt nahe dem Fluss Bistrița und an der Nationalstraße DN15. Zu den traditionellen Lebensgrundlagen gehörten die Tierhaltung auf den Hügeln und die Landwirtschaft in der Bistrița-Aue. Ein großer Teil der früheren Heuwiesen und landwirtschaftlichen Flächen ist heute mit Ferienhäusern und Pensionen bebaut.

Im Umfeld von Viișoara ist der Pângărați-See Teil eines Systems aus neun Stauseen am Lauf der Bistrița, das als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen ist und zahlreichen Zugvogelarten Lebensraum bietet. Im Gemeindegebiet von Alexandru cel Bun gehört der Vaduri-See zu den natürlichen touristischen Ressourcen.

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Wege

Die Eisenbahnlinie führt durch Viișoara. In der Zwischenkriegszeit erhielt der Ort durch Erschließungsarbeiten einen quadratischen Grundriss mit symmetrisch angeordneten Straßen, die sich entlang der Nord-Süd- und Ost-West-Achsen kreuzen. Von der Nationalstraße DN15 zwischen Piatra Neamț und Bicaz führt die Kreisstraße Viișoara–Bisericani zur Aussichtsstelle Scăricica.

Von der Aussichtsstelle Scăricica führt die Straße durch den Wald weiter zum Kloster Bisericani. Im Gemeindegebiet bietet Scăricica einen Aussichtspunkt über das gesamte Bistrița-Tal und Piatra Neamț. Alexandru cel Bun liegt an der touristischen Route, die Piatra Neamț mit der Bicaz-Schlucht, dem Roten See, dem Bicaz-Stausee und dem Kurort Durău verbindet.

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Weitere Ziele

Weitere Orte in der Umgebung: Dumbrava Roșie, Târpești, Târgu Neamţ, Bicaz Chei, Bodești, Roman, Poiana Teiului, Tarcău.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neamt.