Lăpușna: Jagdschloss, Holzkirche und Resonanzfichten
Unterkünfte in Lăpușna
Die Holzkirche „Sfântul Nicolae“ in Lăpușna wurde 1779 im Dorf Comori errichtet und 1937 an den Bach Secuieu nahe dem königlichen Jagdschloss versetzt. Sie enthält Ikonen, die 1740 von Vasilașcu, einem Maler aus der Moldau, geschaffen wurden. Die Kirche verbindet damit ihren ursprünglichen Standort Comori mit dem heutigen Platz am Secuieu und bewahrt zugleich die deutlich ältere Ikonenausstattung.
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Foto: Utilizator:Țetcu Mircea Rareș at ro.wikipedia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5
Kultur
Das Jagdschloss Lăpușna wurde zwischen 1925 und 1926 auf Wunsch von König Ferdinand errichtet. 1933 wurde es fertiggestellt und dekoriert. Die Bauzeit und die spätere Fertigstellung gehören zur Geschichte des königlichen Anwesens, das nicht als einzelnes Gebäude, sondern als größerer Komplex überliefert ist.
Das königliche Jagdschloss von Lăpușna wurde von Mitgliedern der rumänischen Königsfamilie genutzt. Der Schlosskomplex umfasst ein Schloss mit sechs Gebäudeteilen und 23 Zimmern, ein Jagdhaus mit 12 Zimmern sowie mehr als 4 Hektar Waldfläche. Die verschiedenen Gebäudeteile und die Waldfläche geben dem Anwesen eine Ausdehnung, die über den eigentlichen Schlossbau hinausgeht.
Der Komplex des Jagdschlosses Lăpușna liegt inmitten eines Tannenwaldes. Das Kloster Lăpușna wurde 1997 gegründet. Mit dem Schloss, der Holzkirche und dem später gegründeten Kloster stehen an diesem Ort Bauwerke aus unterschiedlichen Zeiten nebeneinander.
Natur
Das Naturreservat der Lăpușna-Resonanzfichten ist ein forstliches Saatgutreservat für die Fichtenart.
Das Waldökosystem der Lăpușna-Resonanzfichten weist sehr seltene Resonanzfichten auf. Die Bäume sind etwa 150 Jahre alt, haben einen Durchmesser von mehr als 60 Zentimetern und erreichen eine Höhe von 36 bis 38 Metern. Die Kombination aus dem ungefähren Alter, dem großen Stammdurchmesser und der genannten Wuchshöhe beschreibt einen Wald mit außergewöhnlichen Einzelmerkmalen.
Wasser und Wege
Auf 795 Metern Höhe liegt die Păstrăvăria de la Lăpușna am Zusammenfluss des Flusses Gurghiu mit seinem linken Nebenfluss Sebeșul Mare. Damit ist der Ort sowohl durch seine Höhenlage als auch durch die Verbindung zweier Gewässer gekennzeichnet.
Die Păstrăvăria de la Lăpușna liegt auf dem Weg zum königlichen Jagdschloss und zur Holzkirche „Sfântul Nicolae“. Die genannten Ziele liegen somit an derselben beschriebenen Wegverbindung durch das Gebiet von Lăpușna.
Anfahrt
Bei Brădețelu endet die asphaltierte Zufahrt; anschließend führt eine etwa 11 Kilometer lange Waldstraße durch den Wald in Richtung Lăpușna. Der Wechsel von der asphaltierten Straße auf die ungefähr elf Kilometer lange Waldstrecke markiert den Beginn des waldgebundenen Zufahrtsabschnitts.
Nach Regen kann die Waldstraßen-Zufahrt zu einer Piste werden, auf der nur noch ATVs und Motorräder passieren. Die Beschaffenheit dieses Abschnitts kann sich daher mit dem Wetter verändern; die Zufahrt ist nicht durchgehend als asphaltierte Straße beschrieben.
Das königliche Jagdschloss von Lăpușna ist meist geschlossen. Geöffnet wird es, wenn größere Touristengruppen die Anmietung eines Pavillons oder des gesamten Komplexes beantragen. Der Zugang zum Schloss ist damit an die genannte Öffnungsregel und an den Antrag größerer Gruppen gebunden.
Route
Die Route Ibănești–Lăpușna–Vârful Saca Mare führt durch unwegsames Gelände und eine besonders wilde Landschaft. Ihre Beschreibung ergänzt die Kultur- und Naturorte um einen ausdrücklich anspruchsvollen Landschaftsabschnitt zwischen Ibănești, Lăpușna und dem Vârful Saca Mare.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Ibănești.