Leordina – Natur, Kultur und Tradition
Unterkünfte in Leordina
Natur
Leordina liegt im Natura-2000-Gebiet „Munții Maramureșului“. In der Gemeinde Leordina gibt es natürliche Wiesen und Buchenvegetation im Höhenbereich von 500 bis 600 m. Der Fluss Bistra durchquert die Gemeinde Leordina. An seinem Lauf gibt es traditionelle Angelbereiche. Der Drumul Maramureșului ist in Leordina als mehr als 700 km lange Route durch Natur und Kultur angelegt. Diese Route kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Die Naturdarstellungen nennen damit sowohl den Schutzgebietsstatus als auch die Wiesen, die Buchenvegetation und den Höhenrahmen der Gemeinde. Der Flusslauf der Bistra und die dort genannten Angelbereiche bilden einen weiteren Landschaftsbezug.
File:Leordina, Transylvania, Romania - pályaépítés. Leltári jelzet 29906 (track construction. Inventory reference 29906), 1916 (fortepan 133004).jpg
Foto: Photo: Please indicate the source of the downloaded photo in all cases: Fortepan / Hungarian Museum of Transport and Technology / Archives / Negative Library / István Pölös Collection
Geografische Einordnung
Die Gemeinde Leordina wird von der Straße DN 18 durchquert. Diese Strecke ist 236 km lang. Ihr Verlauf führt über Baia Mare, Sighetu Maramureșului, Borșa, Cârlibaba und Iacobeni. Damit ist Leordina in einen Straßenverlauf eingebunden, der mehrere Orte zwischen Baia Mare und Iacobeni miteinander verbindet. Die Straßenangabe umfasst sowohl die Länge der DN 18 als auch die Abfolge der genannten Orte. Leordina erscheint dabei als Gemeinde, durch die diese Verbindung verläuft.
Kultur
Im Militärfriedhof der Gemeinde Leordina befindet sich das Denkmal „În memoria camarazilor căzuți“. Der Militärfriedhof liegt 1 km von der orthodoxen Kirche entfernt. Er enthält zwölf Kreuze für deutsche Soldaten. Diese Soldaten wurden 1917 dort bestattet. Das „Monumentul Eroilor din Primul și al Doilea Război Mondial“ in der Gemeinde Leordina hat die Form einer Mauer. Es besteht aus kubischen Andesitsteinen. Insgesamt ist das Monument 443 cm hoch.
Die Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavril“ wurde zwischen 1864 und 1871 aus Stein errichtet. Örtliche Handwerker führten den Bau aus. Die Einwohner unterstützten die Arbeiten. Die Errichtung stand unter der Leitung des Priesters Paul Orosz.
Die orthodoxe Kirche „Sfântul Proroc Ilie Tesviteanul“ trägt den Namen Leordina-Râu. Sie wurde 2002 gegründet. Ihr Bau hat die Form eines Kreuzschiffs. Zwei schlanke flankierende Türme gehören zu seiner Gestaltung. Ein zentraler Turm ergänzt den Bau. Außerdem gibt es einen großzügigen Außenbalkon.
Weitere Orte
Weitere Orte: Satu Nou de Jos, Săcel, Suciu de Sus, Seini, Hoteni, Vișeu De Jos, Târgu Lăpuș und Desești.
Traditionen
„Ruptul sterpelor“ gilt als das älteste pastorale Fest der Gegend und erinnert an alte dakische Traditionen; in der Gemeinde Leordina ist es als überlieferter Brauch mit einem ländlichen Fest für schafhaltende Dorfbewohner und Bergbewohner verbunden.
Das Gemeindefest „Fii satului“ war eine Feier, die jährlich am dritten Sonntag im August veranstaltet wurde. Sie diente der Bewahrung und Weitergabe lokaler Traditionen. Bei den Winterfeiern in der Gemeinde Leordina führen Jugendliche das Volkstheater „Viflaimul“ auf. Außerdem werden Weihnachtslieder gesungen. Die genannten Bräuche umfassen dabei sowohl ein pastorales Fest als auch das Gemeindefest und die winterlichen Aufführungen. Für „Fii satului“ ist der dritte Sonntag im August als jährlicher Termin überliefert, während „Viflaimul“ und die Weihnachtslieder zu den Winterfeiern gehören.
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