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Măguri-Răcătău: Natur, Schluchten und historische Wege

Unterkünfte in Măguri-Răcătău

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur

Im Gebiet von Măguri-Răcătău liegt Împărăţia lui Zamolxe. Das Areal ist ein zoologisches Schutzgebiet. Es umfasst 514 Hektar. Damit gehört zu den Naturangaben des Ortes sowohl ein großflächiges Schutzgebiet als auch eine Landschaft aus Mooren und seltenen Pflanzen.

Die Turbăria de la Căpăţâna ist ein Moorgebiet von botanischem Wert. Seit 1969 steht dieses Moorgebiet unter Schutz. Die Turbăria de la Căpăţâna liegt auf dem Hauptkamm des Massivs Gilău-Muntele Mare. Zwischen den Gipfeln Căpăţâna und Balomireasa erreicht sie 1.600 Meter Höhe.

File:Măguri-Răcătău (12).jpg File:Măguri-Răcătău (12).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Schutzgebiet Molhaşurile Căpăţânii umfasst Moore. Diese Moore beherbergen seltene Pflanzenarten. Die botanische Bedeutung und der Schutzstatus prägen hier gemeinsam das Bild der Landschaft.

Schluchten und Ausblicke

Der Fluss Someșul Rece bildet eine Schlucht. Sie ist tief und wild. Eine Forststraße durchquert die Schlucht. An ihrem oberen Ende liegt der Staudamm Someșul Rece. Flusslauf, Schlucht, Straße und Staudamm gehören dabei zu derselben beschriebenen Landschaft.

Das Răcătău-Tal trennt zwei Gemeinden. Es sind Măguri-Răcătău und Mărișel. Im Apuseni-Gebirge bildet das Tal eine der tiefsten Schluchten. Die geografische Beziehung zwischen den beiden Gemeinden ist damit unmittelbar mit dem Verlauf des Tals verbunden.

Der Felsen Țâcla Gabrii bietet Ausblicke. Von dort sind die Dörfer Mărișel und Măguri zu sehen. Als benannte Aussichtslage verbindet der Felsen den Blick auf beide Dörfer mit der Landschaft des Răcătău-Tals.

Cheile Dumitresei ist vom Defileul Someșului Rece aus erreichbar. Eine Forststraße führt dorthin. Alternativ verläuft der Zugang entlang des Tals. Für diesen Ort sind somit zwei unterschiedlich benannte Zugangsverläufe überliefert.

In den Cheile Dumitresei führt ein schmaler Pfad einen Hang hinauf. Von dort eröffnet sich ein Panorama direkt oberhalb des Baches. Der Pfad und der Bach markieren dabei die beiden Elemente der beschriebenen Geländesituation.

Wege

Die Straße „drumul lui Antonescu“ ist historisch. Sie ist gepflastert und verbindet Măguri-Răcătău mit Valea Ierii. Heute befahren Touristen diese Straße. Bei Sportwettbewerben wird sie ebenfalls genutzt. Ihre heutige Nutzung steht damit neben ihrer historischen Funktion als Verbindung zwischen den beiden Orten.

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Die Bergroute Măguri-Răcătău–Smidele trägt eine gelbe Balkenmarkierung. Für ihre Strecke sind 8–9 Stunden einzuplanen. Ihr Schwierigkeitsgrad ist mittel. Die Route ist dadurch mit einer klar benannten Markierung, einer angegebenen Dauer und einem mittleren Schwierigkeitsgrad beschrieben.

Der CG-Weg verbindet Măguri-Răcătău mit dem Kamm des Muntele Mare. Er verläuft unterhalb des Vf. Piatra Groșilor. Im Winter hängt seine Zugänglichkeit von der Menge und Qualität des Schnees ab. Zugänglich ist er dann nur für erfahrene, gut ausgerüstete Touristen. Wegen der dicken Schneedecke werden Tourenski empfohlen. Die Winterangaben nennen damit sowohl die maßgeblichen Schneeverhältnisse als auch die erforderliche Erfahrung und Ausrüstung.

Kultur

Die Holzkirche von Măguri-Răcătău, Filiale Teleni, wurde 1825 erbaut. Das Baujahr ordnet die Kirche als historisches Zeugnis innerhalb der lokalen Kulturlandschaft ein.

Im Museum Căsuța Bunicii sind Hemden zu sehen. Sie sind über 100 Jahre alt. Außerdem werden dort Holzgegenstände und bemalte Schüsseln gezeigt. Im Museum stehen damit Textilien neben Gegenständen aus Holz und bemalter Keramik.

Das Museum beherbergt Hunderte von Objekten. Diese Objekte repräsentieren jahrhundertealte lokale Traditionen. Die Sammlung reicht somit über einzelne Ausstellungsstücke hinaus und umfasst zahlreiche Objekte mit Bezug zu den lokalen Traditionen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Măguri - Răcătău.

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