Brănești – Kultur, Brauchtum und Natur entdecken
Unterkünfte in Brănești
Brănești liegt am linken Ufer des Flusses Pasărea. Der Ort liegt in einer Lichtung inmitten der ehemaligen Wälder von Vlăsia. Im Brănești-See liegt die archäologische Siedlung von Ostrov, eine eingetragene neolithische Fundstätte südwestlich des Dorfes Brănești. Auf dem Ostrov wurden Keramikfragmente und anthropomorphe Statuetten der Gumelnița-Kultur entdeckt; sie belegen dort eine neolithische Kultur- und Zivilisationsstätte. Die Lage im See und die südwestliche Position zum Dorf ordnen den Fundort zugleich innerhalb der Landschaft von Brănești ein. Keramikfragmente und anthropomorphe Statuetten gehören dabei zur Gumelnița-Kultur und stehen gemeinsam für die dort belegte neolithische Kultur- und Zivilisationsstätte.
Kultur
Das Kloster Pasărea wurde erstmals 1813 als Nonnenkloster erwähnt. Sein früheres Refektoriumsgebäude beherbergt seit 1966 eine Sammlung religiöser Gegenstände. Die Pfarrkirche von Brănești sollte als Kopie der Kirche Sfântul Gheorghe in Cernica ausgeführt werden. Neben dem Kloster und der Pfarrkirche gehört damit auch ein ausdrücklich benanntes kirchliches Vorbild zur historischen Überlieferung des Ortes. Zur kirchlichen Überlieferung gehören dadurch mehrere unterschiedliche Bezüge: die historische Erwähnung des Klosters, die spätere Sammlung im früheren Refektorium und das benannte Vorbild für die Pfarrkirche. Die Kirche Sfântul Gheorghe in Cernica bleibt dabei als konkretes Vorbild der geplanten Kopie erhalten.
Natur
Die Lage an der Pasărea und in der Lichtung der ehemaligen Wälder von Vlăsia beschreibt Brănești über zwei konkrete Landschaftsbezüge. Zum Vogelschutzgebiet ROSPA0122 Lacul și Pădurea Cernica gehört ein Anteil von Brănești, der 4 % beträgt. Die Schutzgebietsbezeichnung nennt dabei den Cernica-See und den Cernica-Wald ausdrücklich. Mit dem Flussufer, dem ehemaligen Waldgebiet und dem Anteil am Schutzgebiet sind verschiedene Landschaftsbezüge genannt. Der Schutzgebietsname verweist dabei ausdrücklich auf See und Wald von Cernica, während die 4 % den Anteil Brăneștis numerisch begrenzen.
Geschichte
Die Ziua Cucilor findet in Brănești an Lăsata Secului de Brânză statt. Das Fest der Cucilor markiert im Volkskalender den Beginn des neuen Agrarjahres. Der Brauch der Cucilor gilt als jährlich von jungen Menschen aufgeführt. In der Benennung des Festes und des Brauchs bleiben sowohl der konkrete Termin als auch die Verbindung zum Volkskalender erhalten. Der Brauch ist zugleich zeitlich und sozial beschrieben: Lăsata Secului de Brânză nennt den Anlass im Kalender, während die jährliche Aufführung jungen Menschen zugeschrieben wird. So stehen Festname, Termin und Ausführende in derselben überlieferten Beschreibung.
Umgebung
Der Palast Cotroceni, ein Palastbauwerk, liegt im weiteren regionalen Umfeld von Brănești. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegen die Ruinen des Klosters Văcărești. Der Parlamentspalast, ebenfalls ein Palastbauwerk, liegt im weiteren regionalen Umfeld von Brănești. Dort liegt außerdem das Kloster Stavropoleos.
Auch der Cold Spring Park liegt im weiteren regionalen Umfeld von Brănești; er ist ein Parkgelände. Der State Circus Park liegt ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld und ist als Parkgelände eingeordnet. Zum weiteren regionalen Umfeld gehört außerdem der Parcul Cinematograf Floreasca, ein Parkgelände. Der Parcul Automatica liegt gleichfalls im weiteren regionalen Umfeld von Brănești und ist als Parkgelände eingeordnet.
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