Cârţişoara entdecken: Ferienwohnungen, Kultur und Făgăraș-Gebirge
Unterkünfte in Cârţişoara
Wenn Sie den Transfăgărășan an seinem Beginn kennenlernen möchten, startet der erste, 21 Kilometer lange Abschnitt im Dorf Cârțișoara.
File:Transfăgărășan in Cârțișoara kz01.jpg
Foto: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Cârțișoara und die nahe gelegene Kreuzung mit der DN 1 gelten als einer der Endpunkte des Transfăgărășan.
Kultur
Das Muzeul Sătesc Badea Cârțan wurde 1969 eröffnet. Es umfasst Gegenstände und Bücher, die dem Gelehrten Badea Cârțan gehörten.
Zur Sammlung gehören Keramikwaren, Hinterglasmalereien, bäuerliche Brauttruhen und Erzeugnisse der ehemaligen Glasmanufaktur von Glăjărie.
Im Muzeul Sătesc Badea Cârțan befindet sich außerdem eine wertvolle Sammlung von Hinterglasikonen des örtlichen Ikonenmalers Matei Țimforea.
Die Kirche „Buna Vestire“ in Streza Cârțișoara wurde zwischen 1818 und 1821 errichtet. Der Bau erfolgte auf Kosten des Dorfes aus Flussstein und Ziegeln.
Die Kirche „Sf. Nicolae“ in Oprea Cârțișoara wurde 1806 errichtet.
So stehen im Ort mehrere unterschiedliche Zeugnisse nebeneinander: Das Museum bewahrt persönliche Gegenstände, Bücher, Kunsthandwerk und Ikonen, während die beiden Kirchen mit ihren eigenen Bauzeiten und Materialien auf die Ortsgeschichte verweisen.
Geschichte
Der Transfăgărășan wurde am 20. September 1974 nach vier Jahren Bauzeit unter sehr schwierigen Bedingungen eingeweiht.
Die Straße gehört damit sowohl zur räumlichen Einordnung Cârțișoaras als auch zu seiner dokumentierten Geschichte. Ihr Beginn im Dorf und die nahe DN-1-Kreuzung als einer der geltenden Endpunkte beschreiben die besondere Verbindung zwischen Ort und Passstraße.
Natur
Die Landschaft rund um Cârțișoara bietet Ausblicke auf die Făgăraș-Gebirge.
Das komplexe Naturreservat Bâlea liegt in der näheren Umgebung von Cârțișoara, wurde 1932 eingerichtet und umfasst etwa 180 Hektar.
Damit begegnen sich in der näheren Umgebung zwei klar benannte Landschaftsbezüge: die Ausblicke auf die Făgăraș-Gebirge und das 1932 eingerichtete Naturreservat Bâlea mit seiner Fläche von etwa 180 Hektar.
Wanderwege
Der Sommerweg im Bâlea-Tal ist mit einem blauen Balken markiert und kann in zwei bis drei Stunden begangen werden.
Der Weg vom Hotel Bâlea Cascadă zum Bâlea-See über die Muchia Buteanului trägt ebenfalls einen blauen Balken und dauert im Sommer etwa vier bis fünf Stunden.
Mehrere leichtere Bergwanderwege zwischen Bâlea Cascadă und Bâlea Lac haben Cârțișoara als Ausgangsbasis und sind über den Transfăgărășan erreichbar.
Der Weg Cîrțișoara–Glăjărie–Bâlea Cascadă–Bâlea Lac beginnt am Muzeul Badea Cârțan, dem Touristeninformationszentrum.
Im weiteren regionalen Umfeld von Cârțișoara bietet das Bâlea-Gebiet im Sommer Möglichkeiten zum Bergwandern, Klettern, Radfahren und Gleitschirmfliegen.
Die Wanderangaben reichen damit von einem mit blauem Balken markierten Sommerweg im Bâlea-Tal bis zu einer etwa vier- bis fünfstündigen Route über die Muchia Buteanului. Zusätzlich sind leichtere Wege zwischen Bâlea Cascadă und Bâlea Lac sowie die vom Museum beginnende Strecke über Glăjărie genannt.
Für einen Aufenthalt in Cârțișoara lässt sich eine Ferienwohnung im Ort als Ausgangspunkt für die weitere Reiseplanung vormerken.
Weitere Orte
Wenn Sie weitere Orte im selben Zielgebiet aufrufen möchten, führen die direkten Verweise zu Veştem, Tălmaciu, Apoldu de Sus, Miercurea Sibiului, Heltau, Valea Viilor, Șura Mică und Tilischen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hermannstadt.