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Frumoasa entdecken: Glockenturm, See und Via Mariae

Unterkünfte in Frumoasa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Im Zentrum des armenischen Viertels „Örmény sziget“ in Frumoasa stehen Bürgerhäuser, die im 19. Jahrhundert von Armeniern errichtet wurden. Die römisch-katholische Szent-László-Kirche in Frumoasa wurde 1897 dem heiligen Ladislaus geweiht. Der hölzerne Glockenturm von Frumoasa steht auf der offiziellen Liste der historischen Denkmäler im Kreis Harghita. Die Glockenlaube des hölzernen Glockenturms besitzt eine Tannenholzkonstruktion und eine Bretterbrüstung. Ihr oberer Bereich ist mit Lattenwerk ausgeführt. Der offene Glockenturm erhebt sich aus einem kegelförmigen Schindeldach. Die einzelnen Bauteile geben dem Turm ein klar erkennbares Erscheinungsbild: Tannenholz, Bretterbrüstung, Lattenwerk und Schindeldach gehören zu derselben offenen Glockenanlage.

File:Manastirea Frumoasa - Iasi, Romania.jpg File:Manastirea Frumoasa - Iasi, Romania.jpg Foto: Ionut Cirja via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 ro

Die mittelalterliche Kapelle in Frumoasa am Muntele Fumos ist als Ruine ausgewiesen. Auf dem Gelände der alten Kapelle wurden ein neuer Glockenturm, ein zu Ehren des heiligen Ladislaus errichteter Erdwall aus Erde verschiedener Orte in Siebenbürgen und der Slowakei sowie eine Statue des Ritterkönigs aufgestellt. Eine lokale Legende verbindet den Namen Frumoasa mit dem heiligen Ladislaus: Er soll sein Pferd aufgefordert haben, vom schönen Wasser der Gegend zu trinken. Die Buchdruckerei „Frumoasa“ war von 1929 bis 1944 in Betrieb und stellte verschiedene Druckerzeugnisse her. Die Statue des heiligen Ladislaus in Frumoasa wurde 2009 aufgestellt. So begegnen sich am alten Kapellengelände ein neuer Glockenturm, der besondere Erdwall und die Statue, während die Druckerei ein eigenes Kapitel der Ortsgeschichte bildet.

Glaube, Wege und Landschaft

Die Pilgerroute Via Mariae verläuft durch das Gemeindegebiet von Frumoasa und führt auf dem ausgewiesenen Abschnitt zur Szentlélek-Kapelle auf dem Széphavas in 1.339 Metern Höhe. Der Frumoasa-Staudamm liegt am Fluss Frumoasa, einem Nebenfluss des Olt. Im Bereich des Frumoasa-Staudamms können Besucher verschiedene touristische Wanderwege nutzen. Im Frumoasa-See kommen Flussbarsche, Karauschen, Döbel, Karpfen, Seeforellen, Brassen, Zander und Welse vor. Damit reichen die benannten Landschaftspunkte vom Fluss und Staudamm bis zum See und weiter hinauf zur Kapelle auf dem Széphavas.

Die Bergheuwiesen rund um Frumoasa bieten Ausblicke auf Sonnenauf- und Sonnenuntergänge und weisen die charakteristische Pflanzenwelt des Ciuc-Gebirges auf. Der „Nád“-Dorfgarten von Frumoasa umfasst knapp 25 Hektar und ist auf mehr als 500 Bewirtschafter aufgeteilt. Neben den Gewässern gehören somit auch Wiesen mit ihrer Pflanzenwelt und der kleinteilig bewirtschaftete Dorfgarten zu den beschriebenen Landschaftsräumen rund um Frumoasa.

Lokale Traditionen und Geschmack

Der Kohlanbau hat in Frumoasa eine jahrhundertealte Tradition. Die Setzlinge werden in der Woche des heiligen Ladislaus gepflanzt. Die Ernte findet Mitte Oktober statt. Beim Kohlerntefest von Frumoasa können Besucher von Kochteams zubereitete Gerichte auf Kohlbasis vor Ort probieren. Das Kultúrbisztró im Zentrum von Frumoasa bietet armenischen Kaffee an. Zum lokalen Jahreslauf gehören damit sowohl der zeitlich festgelegte Kohlanbau als auch das Fest mit seinen Gerichten auf Kohlbasis; im Zentrum ergänzt armenischer Kaffee diese kulinarische Tradition.

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Lage

Frumoasa liegt 11 Kilometer von Miercurea-Ciuc entfernt und an der Strecke zwischen Miercurea-Ciuc und Ghimeș-Făget.

Weitere Orte: Miercurea-Ciuc, Valea Rece, Făgeţel, Izvoare, Subcetate, Ciceu, Sândominic, Borsec

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Harghita.

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