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Roata de Jos: Kirchen, Geschichte und Dâmbovnic-Landschaft

Unterkünfte in Roata De Jos

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Die Kirche von Sadina ist ein 1668 errichtetes Baudenkmal und gehört zu den touristischen Zielen der Gemeinde Roata de Jos.

Unter dem Namen „Adormirea Maicii Domnului“ befindet sie sich in Sadina in der Strada Petrolistului Nr. 13.

Die Kirche ist der erhaltene Teil eines Mönchsklosters.

Dieses Kloster wurde 1668 während der Herrschaft von Radu Leon Voievod gegründet.

Auf dem Friedhof der Kirche von Sadina wurden Kultgegenstände der Daker geborgen, darunter ein dakisches Gefäß zur Einäscherung.

Die Verbindung von Kirchenbau, Klostergründung und archäologischen Funden macht Sadina zu einem Ort, an dem sich mehrere historische Ebenen innerhalb der Gemeinde begegnen. Der erhaltene Kirchenteil verweist auf die Klostergeschichte, während die Funde auf dem Friedhof bis in die dakische Vergangenheit zurückführen.

Im Zentrum der Gemeinde erinnert ein Denkmal an 116 Einheimische.

Diese kamen in den Kämpfen von 1916 bis 1918 bei Mărăști, Mărășești, Oituz und Dragoslavele ums Leben. Das Denkmal wurde 1936 errichtet.

Die Ortschaft Roata wurde erstmals in einer am 5. August 1451 von Vladislav II. ausgestellten Urkunde erwähnt.

Damit umfasst die überlieferte Geschichte der Gemeinde sowohl die frühe urkundliche Nennung von Roata als auch die Kirchen- und Klostergeschichte von Sadina. Das Denkmal im Gemeindezentrum hält zudem die Erinnerung an die 116 Einheimischen und die Kämpfe der Jahre 1916 bis 1918 an einem zentralen Ort fest.

Landschaft

Roata de Jos liegt in der Überschwemmungsebene des Dâmbovnic-Tals.

Diese Überschwemmungsebene befindet sich innerhalb der Untereinheit Găvanu-Burdea der Rumänischen Ebene.

Die Ebene des Dâmbovnic ist 1,5 bis 2 Kilometer breit.

Beidseitig wird sie von Hängen begrenzt.

Die Hänge leiten zum höher gelegenen Flachland über.

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Roata de Jos liegt größtenteils in der Überschwemmungsebene des Flusses Dâmbovnic an dessen linkem Ufer.

Die Landschaft ist damit durch den Übergang zwischen der breiten Talebene und dem höher gelegenen Flachland geprägt. Der Dâmbovnic bildet dabei den geografischen Bezug für die Überschwemmungsebene; Roata de Jos liegt an seinem linken Ufer, während die beidseitigen Hänge den Talraum begrenzen.

Geografische Einordnung

Bei Roata de Jos zweigt die Kreisstraße DJ611 von der DJ601 ab.

Die Kreisstraße DJ611 führt von dort in nordwestlicher Richtung nach Gratia im Kreis Teleorman.

Der Verkehrsbezug verbindet Roata de Jos mit der nordwestlich gelegenen Ortschaft Gratia und führt dabei in den Kreis Teleorman. Ausgangspunkt dieser Verbindung ist die Abzweigung der DJ611 von der DJ601 bei Roata de Jos.

Archäologie und Baudenkmäler

Bei Roata de Jos liegt eine Siedlung aus der Bronzezeit, die der Tei-Kultur angehört.

Diese bronzezeitliche Siedlung liegt am Ortseingang aus Richtung Cartojani.

Die Kirche „Sfântul Gheorghe“ in Cartojani ist ein Baudenkmal aus dem Jahr 1852.

Im Dorf Roata de Jos befindet sich die Kirche „Sfântul Nicolae“-Zgaia, ein Baudenkmal aus dem Jahr 1912.

Die archäologische Stätte „La Carieră“ gehört zu den historischen Denkmälern von lokalem Interesse in der Gemeinde Roata de Jos.

Die archäologische Stätte „La Troiță“ in Cartojani ist eine Siedlung aus der Bronzezeit der Glina-Kultur.

„La Troiță“ liegt im Ortskern von Cartojani.

Die archäologischen Angaben führen damit von der bronzezeitlichen Tei-Kultur bei Roata de Jos zur bronzezeitlichen Glina-Kultur in Cartojani. Ergänzt werden diese Fundplätze durch die beiden Kirchen als Baudenkmäler: „Sfântul Gheorghe“ stammt aus dem Jahr 1852, „Sfântul Nicolae“-Zgaia aus dem Jahr 1912. „La Carieră“ ist als historisches Denkmal von lokalem Interesse in der Gemeinde Roata de Jos eingeordnet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Roata De Jos.

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