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Şoimuş: Kirchen, Archäologie und die Rezervația Boholt

Unterkünfte in Şoimuş

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Şoimuş begegnen sich Natur- und Kulturgeschichte in einer Landschaft, die vom Fluss Mureş, geschützten Lebensräumen, alten Holzkirchen und mehreren archäologischen Siedlungen geprägt ist. Auch Wassererlebnisse und lebendige Bräuche gehören zu den konkreten Facetten der Gemeinde. Zwischen Naturraum, historischen Sakralbauten und archäologischen Fundplätzen entsteht ein vielseitiges Bild der lokalen Vergangenheit und Gegenwart.

File:RO AB Șoimuș (1).jpg File:RO AB Șoimuș (1).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur

Die Rezervația Boholt ist ein Naturschutzgebiet von nationalem Interesse der IUCN-Kategorie IV. Sie liegt in Boholt innerhalb der Gemeinde Şoimuş im Kreis Hunedoara. Der geschützte Bereich umfasst auf 1 ha einen schluchtartigen Abschnitt des Valea Teiului mit canyonartigem Charakter. Waldvegetation und wärmeliebende Pflanzenarten wachsen dort auf Kalkstein. Die Südseite des Ortes Şoimuş wird vom Fluss Mureş begrenzt.

Archäologie

Die archäologische Siedlung „Aşezarea pluristratificată de la Şoimuş (Balata), Situl 1 – Varianta de ocolire Deva–Orăştie“ liegt in der Überschwemmungsebene des Flusses Mureş, am Rand einer Terrasse an dessen rechtem Ufer. Zu ihr gehören Siedlungskomponenten aus der Bronzezeit, der Latènezeit, der klassischen römischen Zeit, der Völkerwanderungszeit und dem Frühmittelalter. Eine neolithisch-eneolithische Siedlung befindet sich am Punkt La Avicola (Ferma 2) in Şoimuş. Ihre Phasen gehören zu den Kulturen Turdaş, Petreşti, Vinča und zur frühen Coţofeni-Kultur. Beide Fundplätze verbinden konkrete Landschaftsräume mit langen Zeitabfolgen, unterscheiden sich aber durch ihre Lage und die überlieferten Kulturphasen.

Kirchen

Im Dorf Sulighete, in der Gemeinde Şoimuş im Kreis Hunedoara, steht die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“. Die Kirche gilt als vor dem 18. Jahrhundert errichtet. Die Kirche steht auf dem Bozănești-Hügel und überblickt die in einer weiten Senke liegende Siedlung. Ihre Ausmalung von 1890 wurde von Dionisie Iuga aus Nicula ausgeführt. Eine weitere Holzkirche im Dorf Căinelu de Jos wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Die Holzkirche „Sfântul Nicolae“ in Şoimuş wurde 1705 errichtet.

Bräuche und Feste

Zu Weihnachten und Neujahr ziehen in Sulighete Jugendgruppen mit Trommeln, den Irozii und dem Stern von Haus zu Haus. „Lina de la Sulighete“ ist der bekannteste Volkstanz der Gemeinde Şoimuş. „Balul Ciobanilor“ in der Gemeinde Şoimuş feiert pastorale Werte und die Traditionen des rumänischen Dorfes. Das Fest findet seit 2014 jedes Jahr zwischen Şoimuş und Boholt statt. Bei Veranstaltungen sind die angegebenen Festtermine vor der Anreise zu prüfen.

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Wasser

Der Hafen des Vaporașul Șoimuș verfügt über Einrichtungen zum Anlegen kleiner Boote und dient als Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge auf dem Wasser. Das Vaporașul Șoimuș bietet außerdem Bootsfahrten und Angelmöglichkeiten. Für diese Aktivitäten können aktuelle Zeiten und Bedingungen vor der Reise geprüft werden.

Weitere verknüpfte Orte sind Gurasada, Teliucu Inferior, Peștișu Mare, Hateg, Zeicani, Râu Bărbat, Hățăgel, Petrila.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisenmarkt.

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