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Peştera: Peștera Bolii und das Șureanu-Gebirge

Unterkünfte in Peştera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Peștera Bolii liegt nördlich von Petroșani, sechs Kilometer von der Stadt entfernt, an der Straße, die das Jiului-Tal mit Țara Hațegului verbindet. Dort treffen das Retezat-Gebirge und das Sebeș-Gebirge zusammen.

File:RO MH Peștera Isverna.JPG File:RO MH Peștera Isverna.JPG Foto: Flori & Nicu Farcaș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur

Dealul und Peştera Bolii bilden im Parcul Natural Grădiştea Muncelului-Cioclovina ein nationales Naturschutzgebiet gemischten Typs der IUCN-Kategorie IV. Das Schutzgebiet liegt im Șureanu-Gebirge nahe der DN 66 zwischen Deva und Petroșani und umfasst 10,0 ha.

Peștera Bolii verfügt über große Höhlenräume und eine ornamentale Beleuchtung. Als natürliche Durchgangshöhle lässt sie sich auf ihrer gesamten Länge durchqueren und zählt damit zu den wenigen Höhlen dieser Art in Rumänien. Die Höhle ist damit als durchgehender Naturraum beschrieben: Ihre großen Räume gehören zu einem Verlauf, der vollständig durchquert werden kann. Die ornamentale Beleuchtung ergänzt diese räumliche Besonderheit als sichtbares Detail der Höhlenbeschreibung.

Im Umfeld von Peștera liegt die Cheile Băniței, eine 250 bis 300 Meter lange, enge Schlucht zwischen hohen weißen Kalksteinwänden. Die Schlucht entstand durch den Einsturz des Dachs einer ehemaligen Höhle.

In der Umgebung von Peștera liegt der Berg Dealul Taia. Ebenfalls in dieser Umgebung befindet sich der Gipfel Negru. Der Berg Piatra Barului liegt gleichfalls im Umfeld von Peștera, ebenso der Gipfel Ogrinu. Am Ausgang der Peștera Bolii trägt der Bach den Namen Galbina.

Kultur

In der größten Kammer der Peștera Bolii wurden bereits in der Zwischenkriegszeit Konzerte veranstaltet. Die Höhle war im Äneolithikum bewohnt. Die beiden Hinweise verbinden unterschiedliche Zeitebenen des Ortes: Die Besiedlung reicht bis ins Äneolithikum zurück, während die Konzerte aus der Zwischenkriegszeit stammen.

Bei Peștera Bolii ist die archäologische Siedlungsstätte Aşezarea Coţofeni de la Petroşani verzeichnet.

Im weiteren regionalen Umfeld von Peștera befindet sich die antike Stätte Dacia.

Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld von Peștera befindet sich die Cetatea Bănița am westlichen Rand des Beckens Valea Jiului. Sie liegt im höchsten Bereich des Dealul Bolii und zwischen drei Hügeln. Im Süden versperrte sie den Zugang nach Sarmizegusa Regia. Nahe der Cetatea Bănița lag eine Route durch die Karpaten zum Pasul Vâlcan und nach Merișor.

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Zum weiteren regionalen Umfeld gehört außerdem das Denkmal Crucea Eroilor de pe Muntele Straja.

Anreise

Peștera Bolii ist mit dem Zug über die Haltestelle Halta Peștera Bolii erreichbar. Die Haltestelle liegt wenige hundert Meter unterhalb der Höhle. Die Zufahrt ist außerdem über die DN 66 beziehungsweise die E 79 möglich. Für die konkrete Orientierung am Ziel nennt die Beschreibung sowohl den Bahnanschluss als auch die beiden Straßenbezeichnungen; zusätzlich ist die Lage der Haltestelle unterhalb der Höhle angegeben.

Weitere Orte

Weitere Orte im selben Destinationsbereich sind Petroșani, Sarmizegusa, Râu Bărbat, Teliucu Inferior, Petrila, Brad, Câmpu Lui Neag und Hateg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisenmarkt.

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