Orăştioara de Sus: Dakische Festungen und Bergnatur
Unterkünfte in Orăştioara de Sus
Ferienwohnung in Orăştioara de Sus zwischen Festungen und Natur
Orăştioara de Sus verbindet eindrucksvolle Bergnatur mit einem außergewöhnlich dichten Erbe der dakischen Welt. Die dakischen Festungen im Orăştie-Gebirge sind als UNESCO-Welterbe anerkannt. Sie verbinden militärische und religiöse Bautechniken und -konzepte; zugleich beeindrucken umfangreiche, gut erhaltene Überreste in einer eindrucksvollen Naturumgebung. Wer eine Ferienwohnung in Orăştioara de Sus sucht, findet damit einen Ort, an dem sich Kulturinteresse und Aufenthalt in der Landschaft gedanklich gut miteinander verbinden lassen.
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Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Dakische Geschichte mit markanten Schauplätzen
Sarmizegetusa Regia war fast anderthalb Jahrhunderte lang das religiöse, politische und militärische Zentrum der dakischen Welt. Die dakische Festung Blidaru sollte Sarmizegetusa Regia von Norden her schützen. Ihre Bauanfänge reichen bis in die Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. zurück. Die ursprüngliche militärische Einfriedung hatte eine trapezförmige Form und umfasste ungefähr 2.500 m². Auch Vârful lui Hulpe gehörte zu dem im 1. Jahrhundert v. um die Hauptstadt des Königreichs geschaffenen Verteidigungssystem.
Weitere Einblicke bietet Fețele Albe. Die dakische Siedlung erstreckte sich über Dutzende künstlich angelegte Terrassen am Südhang eines Bergrückens des Muncel. Im zentralen Bereich befinden sich eine Gruppe von Terrassen, die von Mauern aus Kalksteinblöcken getragen werden, sowie monumentale Kultbauten. In der Gemeinde liegt außerdem das Castrul de la Bucium – Piatra Grădiştii, ein römisches Kastell aus dem 2. und 3. Jahrhundert. So treten in Orăştioara de Sus unterschiedliche historische Schichten mit jeweils eigener baulicher und kultureller Prägung hervor.
Wanderwege für kurze und lange Tage
Die DJ 705A verläuft von Orăştie entlang des Flusses Grădişte durch die Gemeinde bis zur großen Festung Sarmizegetusa Regia. Für ausgedehnte Wandertage führt der Bergwanderweg Costeşti–Valea Grădiştei–Dealul Grădiştei–Cetatea Sarmizegusa Regia–Muncel–Vf. Godeanu über eine Dauer von 10 bis 11 Stunden. Eine deutlich kürzere Möglichkeit ist der Wanderweg Grădiștea de Munte–Platoul Vârtoapelor–Schneeglöckchenwald: Er ist 4,8 km lang, dauert etwa drei Stunden und gilt als leicht. Die unterschiedlichen Streckenlängen und Zeitangaben helfen Ihnen, die gewünschte Ausrichtung eines Tages in der Region besser zu planen.
Auch die Cascada din Valea Rea gehört zu den landschaftlichen Zielen. Sie ist von der DJ 705A zwischen Costești und Grădiștea de Munte über die Verbindungsstraße zum Schitul Sfinților Români erreichbar und liegt etwa 2 km vor dem Skete. Damit ergänzt ein Wasserfall die historischen Festungen und Wanderwege um einen weiteren konkreten Naturort.
Feste und Bräuche in der Gemeinde
Zum jährlichen Veranstaltungskalender der Gemeinde gehören „Istorie, Natură, Cultură“, das historische Festival Frăția Lupilor und der Sportwettbewerb Maratonul Dacilor. Diese Veranstaltungen finden jährlich im Juli und August statt. Eine andere zeitliche Prägung hat die Tradition des Căluşerul hunedorean: Sie ist für Dörfer der Gemeinde Orăştioara de Sus charakteristisch und wird nur zu Weihnachten praktiziert.
Zum lokalen Brauchtum zählt außerdem „măsuratul oilor“, ein traditionelles Fest, an dem Touristen teilnehmen. Bei Grădiștea de Munte wurde zum Gedenken an einheimische christliche Missionare aus Dakien ein aus Eichenholz geschnitztes Kreuz errichtet. Zwischen Festkalender, religiöser Erinnerung, Wanderstrecken und dakischen Bauwerken bietet Orăştioara de Sus damit verschiedene Anknüpfungspunkte für die Planung eines Aufenthalts.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Orastioara de Sus.