Vârtop entdecken: Kirche, Hallstatt-Funde und Ferienwohnung
Unterkünfte in Vârtop
Kultur und Baugeschichte
Die Biserica Sf. Nicolae in Vârtop wurde vor 1800 errichtet. Sie entstand an der Stelle einer früheren Holzkirche, die abgebrannt war. Im Jahr 1881 wurde das Dach der Kirche in Vârtop repariert. Bei dieser Reparatur ersetzte man die Schindeln durch Ziegel. Im Jahr 1894 veränderte man das innere und das äußere Erscheinungsbild der Kirche in Vârtop. Das Gotteshaus trägt zwei Patrozinien. Das eine gilt dem heiligen Hierarchen Nikolaus, das andere den heiligen Kaisern Konstantin und Helena. Die beiden Patrozinien geben dem Gotteshaus zudem seine religiöse Benennung.
Archäologie und Funde
In der Gemeinde Vârtop befinden sich eine Siedlung und mehrere Grabhügel aus der Hallstattzeit. Die Fundstellen datieren ungefähr in den Zeitraum von 1200 bis 450/300 v. Chr. Zu den Funden aus der Hallstatt-Siedlung und den Grabhügeln in der Gemeinde Vârtop gehören große Vorratsgefäße. Ihre Oberflächen sind stark poliert. Für die Gemeinde Vârtop ist außerdem ein Silberschatz aus dakischen Münzen und Fibeln belegt. In Vârtop wurde eine digitierte Fibula gefunden. Sie hat einen Fuß mit prosomorphem Knopf. Das Fundstück stammt aus dem 7. Jahrhundert n. Der archäologische Bestand umfasst damit Keramik- und Metallfunde. Zu den Keramikfunden zählen die großen, stark polierten Vorratsgefäße, während Münzen, Fibeln und der Silberschatz aus Metall bestehen. Die Funde reichen außerdem über einen langen Zeitraum hinweg und verbinden die Hallstattzeit mit einem Fundstück aus dem 7. Jahrhundert n.
Ortsgeschichte und Brauchtum
Das Dorf Vârtop entstand im Jahr 1700. Am 1. März beten die Einwohner von Vârtop. Ihr Gebet gilt dem Ertrag ihrer Felder und dem Wachstum ihrer Herden. Der Gemeindetag von Vârtop ist der dritten Maiwoche zugeordnet. Für Ihre zeitliche Planung ist damit ein Termin innerhalb dieser Maiwoche angegeben. Ortsgründung, Gebetstag und Gemeindetag stehen dabei für unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte im Jahres- und Ortskalender von Vârtop. Der 1. März ist mit dem Wunsch nach Ertrag auf den Feldern und Wachstum der Herden verbunden, während der Gemeindetag in der dritten Maiwoche liegt.
Museum und Schatzfund
Im Muzeul Olteniei Craiova wurde der Vârtop-Schatz präsentiert. Er war Teil des Projekts „Aurul şi Argintul Antic al României“. Der Schatz umfasst 45 Münzen. Zu ihm gehören außerdem zahlreiche weitere Schmuckobjekte. Die Präsentation in Craiova stellt damit sowohl die Münzen als auch die zusätzlichen Schmuckobjekte des Fundes zusammen. Der Schatz ist in diesem Zusammenhang als eigener Teil der archäologischen Geschichte von Vârtop dokumentiert.
Geografische Einordnung
Die Gemeinde Vârtop liegt in der Kontaktzone zwischen der Câmpia Desnățuiului und dem Piemontul Bălăciței am Fluss Baboia. Die Gemeinde Vârtop liegt an der Kreisstraße DJ-552. Von Craiova ist Vârtop 43 km entfernt. Die geografische Einordnung nennt damit zwei Landschaftsräume, den Fluss Baboia und den Straßenbezug über die DJ-552. Ergänzend bezeichnet die Entfernung von 43 km die Lage Vârtops im Verhältnis zu Craiova.
Weitere Orte
Weitere Orte sind Başcov, Podari, Pielești, Calafat, Călăraşi, Afumați, Coţofenii Din Faţă und Craiova.
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