Corbii Mari: Kirchen, Hofruinen und Naturschutzgebiet
Unterkünfte in Corbii Mari
Die Biserica Sfânta Treime din Corbii Mari stammt aus der späten mittelalterlichen Epoche und wurde zwischen 1693 und 1705 errichtet. Im Verwaltungsgebiet der Gemeinde liegt außerdem ein floristisch-faunistisches Naturschutzgebiet. Im Dorf Corbii Mari ist die Biserica Sfânta Treime din Corbii Mari ein touristisches Ziel und ein historisches Denkmal.
Kultur
Die heutige Biserica Sfânta Treime entstand während der Herrschaft von Constantin Brâncoveanu, die von 1688 bis 1714 dauerte. Errichtet wurde sie von Dumitrașcu Corbeanu und seiner Ehefrau Tudosca an der Stelle einer älteren Kapelle. Diese Kapelle diente den Häusern der Bojarenfamilie Corbeni. Die Patronatsikone Sfânta Treime (Cina de la Mamvri) gehört zur Biserica Sfânta Treime din Corbii Mari; die Ruinen des mittelalterlichen Corbeni-Bojarenhofs liegen im Zentrum des Dorfes Corbii Mari unmittelbar neben der Kirche. Bauzeit und Herrschaftszeit markieren dabei unterschiedliche historische Ebenen; die ältere Kapelle gehört zur Vorgeschichte des heutigen Kirchengebäudes. Kirchenbesichtigungen können an aktuelle Öffnungszeiten gebunden sein; entsprechende Angaben sollten vor der Abreise geprüft werden. Historische Denkmäler können außerdem eigene Besuchshinweise haben, die vor dem Besuch zu prüfen sind.
Wer den kulturellen Radius über das Dorfzentrum hinaus erweitert, findet vier weitere Kirchen in der Umgebung von Corbii Mari: Biserica Ragu, Biserica Jugureni, Biserica Broşteni und Biserica Vişina. Jede dieser Kirchen ist ein eigener Sakralbau im näheren Umfeld.
Natur
Im Verwaltungsgebiet der Gemeinde Corbii Mari liegt Izvorul de la Corbii Ciungi. Das Gebiet ist als floristisch-faunistisches Naturschutzgebiet ausgewiesen. Bei naturkundlichen Unternehmungen sollten aktuelle Routenbedingungen und Verkehrsinformationen vor der Fahrt geprüft werden. Für Naturschutzgebiete sollten geltende Hinweise ebenfalls vorab geprüft werden.
Anfahrt
Der Zugang zu Izvorul de la Corbii Ciungi ist von der Autobahn A1 București–Pitești an der Ausfahrt bei Kilometer 49 in Richtung Corbii Mari über die DJ711A möglich. Eine weitere Verbindung bildet die Nationalstraße DN6 (Găești–Giurgiu), die Corbii Mari und Izvorul verbindet. Aktuelle Routenbedingungen und Verkehrsinformationen sollten vor der Abreise geprüft werden; bei einer naturkundlichen Unternehmung sind außerdem die geltenden Hinweise für das Naturschutzgebiet zu beachten. Für die Fahrt zu einem Schutzgebiet gehören neben der gewählten Straßenverbindung auch aktuelle Routenbedingungen und Verkehrsinformationen zur Vorbereitung. Wer eine Anreise über die A1 oder die DN6 plant, sollte die jeweils geltenden Hinweise vor der Abfahrt prüfen und bei Änderungen die vorgesehene Verbindung erneut kontrollieren.
Geografische Einordnung
Im weiteren regionalen Umfeld von Corbii Mari liegen die Hügel Dealul Tătarului, Dealul Sârbului, Măgura Săpată und Măgura Stejarului. Diese vier benannten Erhebungen erweitern den geografischen Rahmen über das Dorf, die Kirchen und das Naturschutzgebiet hinaus. Ihre Einordnung in das weitere regionale Umfeld bleibt dabei getrennt von den unmittelbar benachbarten Ruinen und den Kirchen in der Umgebung.
Weitere Orte: Pucioasa, Tătărani, Târgovişte, Moroeni, Cazaci, Fieni, Crevedia, Găești
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dimbovita.