Techirghiol – Kurort am Salzsee
Unterkünfte in Techirghiol
Techirghiol verbindet die Geschichte eines Kurorts mit dem ungewöhnlichen Charakter eines stark salzhaltigen Sees. Seit 1899 ist die Stadt als Kurort bekannt. In diesem Jahr wurde ein maritimes Asyl mit Betten und Einrichtungen für Schlammbäder eingeweiht. Der Techirghiol-See ist der flächenmäßig größte Salzsee Rumäniens. Er ist 7.500 Meter lang, bis zu 9 Meter tief und weist einen Salzgehalt von über 90 g/l auf.
File:Chiliile măicuţelor de la Mânăstirea Sfânt Maria din oraşul Techirghiol.jpg
Foto: RobertCodescu via Source, CC BY-SA 3.0 ro
Kur und Wasser
Das Sanatorium Balnear și de Recuperare Techirghiol bietet balneophysikalische Behandlungen für stationäre Patienten in seinen drei Abteilungen sowie ambulante Behandlungen an. Die Kurgeschichte reicht damit von den Einrichtungen für Schlammbäder bis zu den heutigen balneophysikalischen Behandlungen. Für Bewegung im Wasser steht außerdem die Piscina Techirghiol mit einem 50 Meter langen und 25 Meter breiten Schwimmbecken. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Kinderbecken mit drei Wasserrutschen. Für die Nutzung eines Schwimmbads gehören aktuelle Öffnungszeiten zur üblichen Tagesplanung; vor der Anreise sollten die geltenden Zeiten geprüft werden. Bei balneophysikalischen Behandlungen sollten aktuelle Öffnungs- und Terminangaben vor dem Besuch geprüft werden. Schwimmbäder werden für die Tagesplanung außerdem nach ihren geltenden Öffnungszeiten berücksichtigt.
Natur und Ufer
Das Natura-2000-Gebiet Lacul Techirghiol umfasst Flächen in Techirghiol sowie in den benachbarten Gemeinden 23 August, Eforie, Topraisar und Tuzla an der Schwarzmeerküste. Sein Gebiet reicht damit über das Stadtgebiet hinaus und schließt mehrere Orte im nahen Umfeld der Küste ein.
Der Strand Plaja Minerva liegt zwischen Techirghiol und Eforie Nord und umfasst eine Fläche von 14.000 m². Zum Strand gehören drei Rettungsschwimmerposten, drei Umkleidekabinen, drei Sanitäranlagen mit Duschen und zwei Erste-Hilfe-Stationen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Fußgängerpromenade und einen mehr als zwei Kilometer langen Radweg. Am See liegt außerdem der Parcul Faleza Techirghiol, ein Park an der Uferpromenade mit eigenem Radweg. Für Radtouren sind neben den ausgewiesenen Wegen auch aktuelle Hinweise zu Route und Bedingungen vor der Fahrt ein sinnvoller Planungspunkt. Für Radtouren sollten aktuelle Routenbedingungen vor der Fahrt geprüft werden. Transportpläne können bei der Planung eines Tages mit ausgewiesenen Wegen ebenfalls berücksichtigt werden.
Kultur und Geschichte
Die Holzkirche des Klosters Sfânta Maria in Techirghiol wurde im 18. Jahrhundert von der Dorfgemeinschaft aus Maiorești im Kreis Mureș erbaut. Eine Holzkirche wurde 1951 zum Kloster Sfânta Maria in Techirghiol gebracht. Das Bauwerk hat seine vollständige Bemalung bewahrt.
Die Deutsche Kirche von Techirghiol wurde 1934 fertiggestellt. Zum Bau trug Pfarrer Pieger bei, der Leiter der aus den Dobrudscher Deutschen gebildeten deutschen Gemeinschaft. Bei kulturellen Einrichtungen gehören aktuelle Besuchszeiten zu den üblichen Punkten der Reiseplanung und sollten vor der Anreise vorab geprüft werden.
Weitere Orte
Weitere Orte: Navodari, 23 August, Arsa, 2 Mai, Eforie Nord, Seimeni, Lazu und Valu lui Traian.
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