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Cuza Vodă: Natur, Geschichte und Ferienwohnungen

Unterkünfte in Cuza Voda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Iezer-See in Cuza Vodă ist natürlichen Ursprungs. Seine Landschaft und die historischen Zeugnisse des Ortes reichen von einem international geschützten Feuchtgebiet bis zu Kirchenbau, Gedenkkultur und einer Siedlungsgeschichte, die im 19. Jahrhundert beginnt.

File:Palatul Cuza Vodă de la Ruginoasa, Iași, România.jpg File:Palatul Cuza Vodă de la Ruginoasa, Iași, România.jpg Foto: Gabriel Todica via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur

Das Schutzgebiet Iezerul Călărași ist ein Feuchtgebiet des Tieflands. Zu seiner Landschaft gehören offene Wasserflächen, Fließgewässer, Seen, Sümpfe, Schilfbestände, Wiesen und landwirtschaftliche Flächen. Diese Lebensräume bieten Zug- und Durchzügler-Vögeln Bedingungen zum Brüten, zur Nahrungssuche und zum Aufenthalt. Unter den dort vorkommenden Vögeln befinden sich auch seltene und gesetzlich geschützte Arten.

Die verschiedenen Landschaftselemente stehen dabei nebeneinander: Wasser, Schilf, Wiesen und bewirtschaftete Flächen gehören gemeinsam zum beschriebenen Feuchtgebiet. Damit zeigt sich der Iezerul Călărași nicht als einzelne Wasserfläche, sondern als räumlich vielfältiger Lebensraum für unterschiedliche Vogelvorkommen.

Seit Juli 2012 ist das Naturschutzgebiet Iezerul Călărași nach der Ramsar-Konvention als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung geschützt. Das Natura-2000-Gebiet ROSPA0051 Iezerul Călărași ist ein besonderes Vogelschutzgebiet. Es befindet sich auf dem Verwaltungsgebiet der Gemeinde Cuza Vodă mit 21 Prozent, der Stadt Călărași mit 15 Prozent und der Gemeinde Grădiștea mit 2 Prozent. Ein Radtourismusweg verläuft in unmittelbarer Nähe dieses Natura-2000-Gebiets.

Geschichte und Kultur

Die Gedenktafel „Monumentul eroilor căzuţi în Al Doilea Război Mondial“ erinnert an 128 Gefallene des Krieges von 1944–1945. Das Denkmal besteht aus einer weißen Marmorplatte auf einem vierstufigen Sockel und ist an den Rändern mit pflanzlichen und floralen Motiven verziert.

Die Kirche „Biserica Sf. Ioan Botezătorul“ in Cuza Vodă wurde zwischen 1907 und 1914 erbaut. Ihre Ausmalung erfolgte 1912. Die Dridu-Siedlung liegt am Nordrand des ehemaligen Călărași-Sees, gegenüber dem Dorf Ceacu und 400 Meter östlich der Furt Valea Plopului.

Die historischen Angaben reichen damit von der Erinnerung an den Krieg über die Bau- und Ausmalungszeit der Kirche bis zu einer Siedlung am ehemaligen Seeufer. Auch die genaue Lage der Dridu-Siedlung verweist auf die frühere Landschaft des Călărași-Sees und ihre Verbindung zu Ceacu und der Furt Valea Plopului.

Das Dorf Cuza Vodă entstand durch die Landvergabe an Bauern, die ab 1899 begann. Für das Dorf Cuza Vodă ist das Volkstheaterstück „Jienii“ anlässlich der Winterfeiertage gelistet; seine Hauptfigur ist Iancu Jianu.

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Jahreslauf

Die „Zilele Comunei Cuza Vodă“ finden jährlich im Sommer statt. Der Veranstaltungstitel trägt den Namen der Gemeinde und steht neben den winterlichen Aufführungen des Volkstheaterstücks „Jienii“.

Im Jahreslauf stehen somit ein Sommertermin der Gemeindetage und eine für die Winterfeiertage gelistete Theateraufführung nebeneinander. Beide Angaben gehören zur örtlichen Veranstaltungskultur, unterscheiden sich jedoch durch ihre Jahreszeit und ihre Form.

Verkehrsanbindung

Die Nationalstraße DN3 verläuft durch die Gemeinde Cuza Vodă und verbindet Călărași mit Bukarest. Die Kreisstraße DJ306 zweigt nahe Ceacu ab und verbindet die Gemeinde Cuza Vodă in nördlicher Richtung mit Dragoș Vodă. In Dragoș Vodă mündet die DJ306 in die DN3A.

Die Straßenverbindungen ordnen Cuza Vodă zwischen Călărași, Bukarest, Ceacu und Dragoș Vodă ein. Die DN3 bildet dabei die Verbindung von Călărași nach Bukarest, während die DJ306 den nördlichen Verlauf über Dragoș Vodă bis zu ihrer Einmündung in die DN3A beschreibt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Călăraşi.