Dejani im Făgăraș-Gebirge: Kloster, Natur und Wanderwege
Unterkünfte in Dejani
In einer Lichtung im Făgăraș-Gebirge an der Valea Radului liegt das Kloster Mănăstirea Dejani.
File:Dejani, Romania (1).jpg
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Natur
Wenn Sie den Naturraum in Ihrer Reiseplanung festhalten, ist Dejani dem Natura-2000-Gebiet ROSPA0098 Piemontul Făgăraș zugeordnet.
Die Valea Radului bildet dabei den geografischen Bezug zum Kloster, während das Dorf Dejani innerhalb des genannten Natura-2000-Gebiets liegt.
Geschichte
Für die historische Einordnung reichen die Belege der Klosterstätte Dejani bis ins 17. Jahrhundert: Inschriften und Einträge in Kirchenbüchern aus Țara Făgărașului belegen ihre Existenz.
Die Kirche von Mănăstirea Dejani ist ein geräumiger Holzbau.
Sie ist im moldawischen Stil gestaltet.
Am 1. Oktober 2000 wurde die Kirche unter dem Patrozinium Acoperământul Maicii Domnului geweiht.
Zum Erscheinungsbild der Anlage gehört damit eine Holzkirche, deren Bauweise dem moldawischen Stil zugeordnet ist. Ihre heutige kirchliche Widmung ist mit dem Weihedatum im Jahr 2000 verbunden, während die Geschichte der Klosterstätte deutlich weiter zurückreicht.
Kirchliche Termine
Das Patroziniumsfest von Mănăstirea Dejani wird jedes Jahr am 1. Oktober begangen.
Die Kapelle des Klosters trägt das Patrozinium Schimbarea la Față.
Ihr Gedenktag ist der 6. August.
Im Jahreslauf stehen somit zwei unterschiedliche kirchliche Bezugspunkte im Mittelpunkt: Das Fest der Klosterkirche fällt auf den 1. Oktober, der Gedenktag der Kapelle auf den 6. Beide Termine sind unmittelbar mit den jeweiligen Patrozinien der Anlage verbunden.
Anreise
Für Ihre Anreise aus Făgăraș führt die Straßenroute über Hurez, Săsciori und Recea nach Dejani.
Die Straßenfahrt umfasst 15 km.
Wanderwege
Für Ihre Routenplanung verbindet der TR-Wanderweg Dejani über die Valea Dejani mit der Schutzhütte Curmătura Brătilei am Hauptkamm.
An der Curmătura Brătilei treffen Wege aus Dejani und dem Iezer-Păpușa-Gebirge zusammen.
Beachten Sie an der Curmătura Brătilei die Salvamont-Schutzhütte mit nur vier Plätzen.
Die Ausstattung der Hütte ist einfach.
Der Wanderweg stellt eine Verbindung vom Ort über die Valea Dejani bis zum Hauptkamm her. An der Curmătura Brătilei bündelt sich diese Verbindung mit Wegen aus dem Iezer-Păpușa-Gebirge. Die Hütte markiert dort einen konkreten Punkt im Wegenetz, verfügt jedoch nur über vier Plätze und eine einfache Ausstattung.
Wegmarkierungen
Am Wanderweg Recea–Dejani–Valea Radului–Creasta Principală wurden die alten Pfosten durch neue ersetzt.
Die vorhandenen Markierungen wurden erneuert und verdichtet.
Zusätzlich wurden eine Schutzschicht und reflektierende Mikrokugeln aufgebracht.
Die Erneuerung betrifft die gesamte benannte Folge von Recea über Dejani und die Valea Radului bis zur Creasta Principală. Neben den neuen Pfosten wurden die Markierungen verdichtet; Schutzschicht und reflektierende Mikrokugeln ergänzen die ausgeführten Arbeiten an diesem Weg.
Sichtverhältnisse
Bei eingeschränkter Sicht sollten Sie die Strecke zwischen Curmătura Brătilei und Curmătura Oticului nicht einplanen; sie wird im weiteren regionalen Umfeld von Dejani nicht empfohlen.
Diese Einschränkung bezieht sich ausdrücklich auf den Abschnitt zwischen den beiden Curmătura-Punkten und auf das weitere regionale Umfeld von Dejani. Bei eingeschränkter Sicht gilt daher gerade dieser Streckenabschnitt als nicht empfohlen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Recea.