Ferienwohnung in Costinești: Kirche, Bach und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Costinești
Costinești verbindet einen klaren Landschaftsbezug mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Die West- und Nordseite wird vom rechten Ufer des Baches Bucecea begrenzt. Die früheste dokumentierte Erwähnung stammt vom 6. Juni 1617; in einem Dokument aus dem Jahr 1620 ist Costinești mit dem Namen „Șarba“ verbunden. Der Ortsname leitet sich vom Personennamen Costin ab; wer Costin war und wann er lebte, lässt sich nicht näher bestimmen. Am Bucecea liegt die räumliche Seite des Ortes; die Daten 1617 und 1620 führen dagegen in die frühe Geschichte von Costinești.
Ferienwohnung in Costinești zwischen Geschichte und Kirchenbau
Ein besonders konkretes Kapitel bildet die Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavriil“. Ihr Bau aus behauenem Stein begann 1941, 1963 war sie fertiggestellt, und am 6. Dezember wurde sie geweiht. In Costinești besteht außerdem die Pfarrei „Sfinții Voievozi Mihail și Gavriil“. Die Kirche und die Pfarrei tragen unterschiedliche Namen: „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavriil“ sowie „Sfinții Voievozi Mihail și Gavriil“.
Ältere Zeugnisse in der Kirche
Die Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavriil“ bewahrt aus der früheren, 1886 in Costinești durch einen Brand zerstörten Holzkirche unter anderem ein „Penticostal“ aus dem Jahr 1800 und ein Evangelium von 1806. Die Ikonostase wurde aus einer Kirche in Stulpicani übernommen und 1853 angefertigt. Stulpicani ist damit als Herkunftsort der Ikonostase ein weiterer konkreter Ortsbezug. Die abgebrannte Holzkirche gehört zur Vorgeschichte des Steinbaus, der 1941 begonnen wurde.
Eine archäologische Spur bei Costinești
Die zeitliche Spannweite reicht noch weiter zurück. Auf dem Gebiet von Costinești entdeckten N. Beldiceanu und Gr. Butureanu zwischen 1892 und 1895 an einem nicht näher bestimmten Fundort eine Siedlung, die vermutlich der Cucuteni-Kultur angehörte. Für die Einordnung bleibt wichtig, dass der Fundort nicht näher bestimmt ist und die Zugehörigkeit zur Cucuteni-Kultur nur vermutet wird. Die Jahreszahlen 1892 bis 1895 beziehen sich auf den Zeitraum der Entdeckung; eine genauere Datierung der Siedlung ist damit nicht verbunden.
Historische Verbindungen und Ortsorientierung
Die Gemeinde Leorda liegt an einer historischen Route, die einst die Ostsee, Polen und die Moldau verband und von Danzig über Krakau, Czernowitz, Iași und Galați führte.
Die Straße Leorda–Costinești trägt die Bezeichnung DC66A. Die Route mit Danzig, Krakau, Czernowitz, Iași und Galați steht damit neben der Straße DC66A zwischen Leorda und Costinești.
Historische Themen in Costinești
Costinești vereint damit Landschaft, Kirchenbau, Namensgeschichte und archäologische Spuren. Kulturinteressierte finden konkrete Anknüpfungspunkte in der Lage am Bach Bucecea, in der Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavriil“, in den älteren kirchlichen Gegenständen und in der nur vermuteten Cucuteni-Zuordnung. Die Themen reichen von der Ortsbezeichnung über sakrale Zeugnisse bis zu einer archäologischen Spur auf dem Gemeindegebiet.
Weitere Orte zur Orientierung
Weitere Ziele zur räumlichen Orientierung: Ștefănești, Zăiceşti, Botoşani und Mesteacăn.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Botosani.