Brusturi – Natur und Kulturerbe im Gemeindegebiet Finiș
Unterkünfte in Brusturi
Brusturi gehört zu den verwalteten Ortschaften der Gemeinde Finiș. Das Schutzgebiet ROSCI 0042 Codru Moma umfasst insgesamt 24.631,60 Hektar; 6.672,74 Hektar davon liegen in der Gemeinde Finiș. Es liegt im Codru-Moma-Gebirge, das zu den Apuseni-Bergen gehört. So steht Brusturi innerhalb einer Gemeinde, die Anteil an einem weit größeren Schutzgebietsraum im Gebirge hat.
Natur und Landschaft
Die Gemeinde Finiș liegt am Fuß des Codru-Moma-Gebirges in einer Landschaft mit hohen Hügeln und niedrigen Bergen. Im Gebiet von Finiș haben das Finiș-Tal und kleine Wasserläufe eine gegliederte Landschaft mit steilen Hängen, niedrigen Hochflächen und bewaldeten Bergrücken geformt. Das Relief wird somit ebenso von den Talbereichen wie von den höher gelegenen Formen geprägt. Wälder und Weideland bedecken zusammen mehr als 70 Prozent der Fläche der Gemeinde Finiș.
Zu den natürlichen Ressourcen der Gemeinde Finiș gehören der Fluss Finiș und seine Nebenflüsse. Brusturi gilt als eine der drei Quellstellen des Baches Finișul Mare. Der Bach Finișul Mare ist ein Nebenfluss des Crișul Negru. Damit reicht der Gewässerbezug von der Quellstelle bei Brusturi über das Finiș-Gebiet bis in das Flusssystem des Crișul Negru.
Natur und Aktivitäten
Die abwechslungsreiche Naturlandschaft der Gemeinde Finiș bietet günstige Voraussetzungen für ländlichen Tourismus, Wanderungen und Aktivitäten im Freien. Im Schutzgebiet befindet sich eine einzige Zone mit ausgewiesenen Camping- und Wohnwagenbereichen, die als Zone Brusturi bezeichnet wird. In einer weiten Lichtung befindet sich das Forstrevier Brusturi; La Cruce liegt 8,5 km entfernt. Der Ortsname begegnet hier somit sowohl bei der ausgewiesenen Zone als auch beim Forstrevier.
Kultur und Geschichte
Das Schitul Huta wurde 1998 im Gebiet der Pfarrei Finiș gegründet. Die Kirche des Schitul Huta wurde 1927 erbaut und 1973 restauriert. Das Schitul Huta ist dem heiligen Johannes dem Täufer und der heiligen Theodora von Sihla geweiht. Gründung, Kirchenbau, Restaurierung und Weihe gehören zu den zeitlich klar bestimmten Merkmalen dieses religiösen Ortes.
Die Holzkirche von Brusturi
Die als Biserica de lemn din Brusturi bekannte Holzkirche ist ein Baudenkmal des 18. Jahrhunderts. Sie wurde 1785 aus Eichenholz von einem Handwerker namens Meșter Toadere erbaut. Ab 1961 wurde die Holzkirche aus Brusturi im Innenhof des Muzeul Țării Crișurilor in Oradea aufbewahrt und später in das Zentrum von Băile Felix versetzt, wo sie sich heute befindet. Der Name bewahrt dabei den Bezug zu Brusturi, während ihr heutiger Standort in Băile Felix liegt.
Wege nach Brusturi und zum Schitul Huta
Der Zugang nach Brusturi zweigt von der DJ 764 über lokale Straßen ab, die unbefestigt oder nur teilweise modernisiert sind. Der Zugang zum Schitul Huta führt von Beiuș über die Kreisstraße DJ764F in Richtung Finiș über 4 km und anschließend weitere 12 km über einen Forstweg. Auf dem Weg zum Schitul Huta folgt auf den Abschnitt über die Kreisstraße somit ein dreimal längerer Forstwegabschnitt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Finiș.