Solonț: Kirchen, Bräuche und Landschaft am Goșman-Gebirge
Unterkünfte in Solonț
Solonț, Sărata und Cucuieți liegen am Fuß des Goșman-Gebirges. Bewaldete Höhen, weidereiche Hügel, Ebenen und zahlreiche Bäche bestimmen die abwechslungsreiche Landschaft. Die Bäche münden größtenteils in den Tazlăul Mare und den Tazlăul Sărat.
Landschaft
Der Bach Solonț entspringt im bewaldeten Zemeș-Massiv. Von dort fließt er ostwärts durch die Dörfer Solonț und Sărata und mündet auf dem Gebiet der Gemeinde Pîrjol in den Tazlăul Mare.
Im näheren Umfeld von Solonț liegt das Schitul Sihăstria Crucii in Cucuieți, fünf Kilometer nördlich von Solonț am Oberlauf des Bachs Cucuieți. Die schwefel- und chloridhaltigen Wässer der Gemeinde Solonț gelten als wichtiges touristisches Potenzial, das für Besucher entwickelt werden könnte.
Die Landschaft verbindet damit bewaldete Höhen, offene Hügel, Ebenen und Wasserläufe. Der Bach Solonț bildet dabei eine eigene geografische Linie: Sein Ursprung liegt im Zemeș-Massiv, sein Verlauf führt durch zwei Dörfer, und sein Mündungsgebiet liegt in der Gemeinde Pîrjol. Der Oberlauf des Bachs Cucuieți ist zugleich mit dem Standort des Schituls Sihăstria Crucii verbunden.
Kultur und Geschichte
Im Dorf Solonț befindet sich eine römisch-katholische Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche Adormirea Maicii Domnului in Solonț wurde 1767 von Iordache Pruncul erbaut.
1850 wurde die Kirche dank des Beitrags von Elena Sturza repariert und mit kirchlichen Gewändern sowie sakralen Gegenständen ausgestattet. Die orthodoxe Kirche Sfinții Arhangheli Mihail și Gavril in Solonț wurde nach Erdbebenschäden mehrfach renoviert und baulich konsolidiert.
Die Holzkirche Sfinții Voievozi in Cucuieți nahe Solonț wird in historischen Urkunden auf das Jahr 1749 datiert und gilt als historisches Denkmal. Sie ist als historisches Denkmal ausgewiesen. An ihrer Nordseite befinden sich geschnitzte Holzkonsolen mit einer Darstellung des Aufeinandertreffens stilisierter Widder- und Wolfsköpfe.
Die Kirche des Schitul Sihăstria Crucii in Cucuieți nahe Solonț ist dem heiligen Nikolaus geweiht und wurde zwischen 2000 und 2007 errichtet.
So treffen in den genannten Kirchen verschiedene historische Zeitpunkte und Erhaltungsphasen aufeinander: Die Angaben reichen von einer Kirche aus dem 17. Jahrhundert über den Bau von 1767 und die Datierung auf 1749 bis zur Errichtung des Schituls zwischen 2000 und 2007. Die Reparatur von 1850, spätere Renovierungen und die bauliche Konsolidierung ergänzen diese Ortsgeschichte.
Bräuche und Feste
In Pădurăreni in der Gemeinde Solonț wurde die XVI. Ausgabe des Festivals Nedeia de la Pădurăreni veranstaltet. Bei Nedeia de la Pădurăreni wurden Lieder, Tänze und traditionelle Trachten präsentiert.
Der Capra-Tanz aus Sărata umfasst Darstellungen beziehungsweise Motive aus Geburt, Hochzeit und Tod. In der Gemeinde Solonț führen junge Menschen zu Neujahr den Capra-Tanz auf; der erste Tanz findet am Gemeindeamt statt, anschließend zieht die Gruppe zu den Häusern der Bewohner.
Örtliche Küche
Zu den örtlichen Osterbräuchen gehören rote Eier, Schafskäse, Salat mit Frühlingszwiebeln und Radieschen, Drob, Lammbraten sowie Pasca mit Käse- oder Sauerrahmfüllung, neuerdings auch mit Schokolade.
Verkehr
Die öffentliche Verkehrsverbindung 82 führt von Moinești über Solonț, Sărata und Cucuieți; für Solonț ist eine Haltestelle verzeichnet.
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