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Şilindia: Kirchen, Landschaft und lokale Traditionen

Unterkünfte in Şilindia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Şilindia befindet sich die orthodoxe Kirche Sfinții Apostoli Petru și Pavel. Ihr Patrozinium wird am 29. Juni gefeiert. Die heutige orthodoxe Kirche Sfinții Apostoli Petru și Pavel wurde zwischen 1880 und 1882 erbaut. Ebenfalls in Şilindia steht die katholische Kirche Sfânta Treime. Ihr Patrozinium wird am ersten Sonntag nach Pfingsten gefeiert.

Damit stehen im Ort zwei Kirchen mit unterschiedlicher konfessioneller Prägung und jeweils einem eigenen Termin im Jahreslauf. Die orthodoxe Kirche verbindet den Namen der Apostel mit einem Bau aus dem späten 19. Jahrhundert, während bei der katholischen Kirche der Sonntag nach Pfingsten den festlichen Bezug markiert.

Kultur

Vor dem örtlichen Gemeinderat von Şilindia steht ein Obelisk zum Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Helden. Er besteht aus Gneis und weißem Marmor. Seine Höhe beträgt 3,25 m, seine Breite 60 cm. Auf seinem Sockel befinden sich beschriftete Marmorplatten.

Material, Maße und die beschrifteten Platten gehören gemeinsam zum Erscheinungsbild dieses Denkmals.

Im Ort Iercoşeni in der Gemeinde Şilindia gibt es eine Holzkirche. Sie weist Elemente auf, die für die rumänische siebenbürgische Architektur charakteristisch sind.

Die Holzkirche erweitert das Bild der örtlichen Sakralbauten um ein Gebäude in traditioneller Bauweise. Mit Iercoşeni ist dabei ein weiterer Ort innerhalb der Gemeinde genannt.

Geschichte

Şilindia ist für den Zeitraum 1332–1337 unter dem Namen Selend urkundlich belegt. 1967 wurde in Şilindia ein dakischer Schatz entdeckt. Der Fund umfasste mehr als 800 dakische Silbermünzen. Die Münzen stammen aus dem 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr.

Landschaft

Das Relief der Gemeinde Şilindia bildet ein Amphitheater. Die Stufen dieses Reliefs fallen von Süden nach Norden ab.

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Zu den geomorphologischen Einheiten der Gemeinde gehören im Süden die Zărand-Berge. Zu den westlichen Formen zählen die Piemont-Hügel. Auch die Terrassen der Täler Dudiţa und Valea Mare gehören zu dieser Gliederung. Eine weitere geomorphologische Einheit ist die alluviale Ebene.

Die Landschaft ist somit nicht durch eine einzige Form geprägt. Im Süden liegen die Zărand-Berge, im Westen die Piemont-Hügel; dazwischen beziehungsweise ergänzend werden die Terrassen der beiden genannten Täler und die alluviale Ebene als eigene Einheiten aufgeführt. Zusammen mit dem von Süden nach Norden abfallenden Amphitheater-Relief ergibt sich eine klar gegliederte Landschaftsbeschreibung.

Geografische Einordnung

Die Kreisstraße DJ 792C führt durch Şilindia. Sie verläuft von Buteni über Cuied, Luguzău und Şilindia. Anschließend führt sie über Târnova, Măderat, Pâncota, Caporal Alexa, Sântana, Curtici und Dorobanți bis zur Grenze zu Ungarn.

Şilindia liegt damit auf einem Straßenverlauf, der mehrere Orte miteinander verbindet und schließlich bis an die ungarische Grenze führt. Die Abfolge nennt sowohl die Orte vor Şilindia als auch die anschließenden Stationen der Kreisstraße.

Weitere Ortsseiten: Vinga, Curtici, Șagu, Lipova, Galșa, Ghioroc, Ineu, Moneasa.

Tradition

In der Gemeinde Şilindia ziehen am Silvesterabend Gruppen von Männern und jungen Männern zu Menschen mit dem Namen Vasile. An deren Fenstern singen sie „Mulți ani trăiască“. Anschließend werden sie mit Plăcinte und Getränken bewirtet.

Der Brauch folgt dabei einer festen Abfolge: Am Silvesterabend ziehen die Gruppen zu den Namensträgern, singen an den Fenstern und erhalten danach Speisen und Getränke. Der Name Vasile, das Lied „Mulți ani trăiască“ und die Plăcinte gehören zu den ausdrücklich genannten Bestandteilen dieser Tradition.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arad.

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