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Buteni: Skulpturen, Kirche und Traditionen im Crișul-Alb-Tal

Unterkünfte in Buteni

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Auf dem Dealul Groșilor bei Buteni steht das Skulpturenensemble Mihai Buculei. Es umfasst fünf monumentale Werke aus Kalkstein, die zwischen 1980 und 1984 geschaffen wurden: „Fereastră către Dorul Iancului“, „Masa pentru amintirea străbunilor“, „Sanctuar“, „Ultimul căzut“ und „Fântâna Iancului“. Die Titel verweisen auf Erinnerung, Andacht und die Gestalt des Iancu, während die großformatigen Arbeiten den Hügel als Schauplatz eines zusammenhängenden Kunstensembles prägen. Das Ensemble ist in der Liste der geschützten Kunstdenkmäler, Denkmäler und Gedenkensembles aufgeführt; nach Gesetz 5/2000 ist es als Schutzbereich von nationaler Bedeutung ausgewiesen.

Weitere Orte: Ghioroc, Fântânele, Curtici, Hălmăgel, Ineu, Vladimirescu, Vinga und Bata.

Landschaft und Wege

Buteni liegt im mittleren Tal des Crișul Alb, drei Kilometer vor dem von den Einheimischen „Cheile Cociubei“ genannten Gebiet. Das Tal und der konkret bezeichnete Landschaftsraum gehören zur geografischen Kulisse des Ortes. Durch Buteni führt die Nationalstraße DN79A; dort kreuzt sie die Kreisstraße DJ793 zwischen Buteni und Șintea Mare. Für Ausflüge auf diesen Straßen ist die Verbindung zwischen der Nationalstraße und der Kreisstraße ein markanter Punkt im örtlichen Verkehrsnetz. Angeln ist im Tal des Crișul Alb als touristische Möglichkeit für den Raum Buteni benannt.

Kirche und Ortsgeschichte

In Buteni wurde 1728 eine Holzkirche mit dem Patrozinium „Bunavestire“ geweiht. Die heutige Kirche entstand zwischen 1927 und 1929 nach Plänen des Architekten Conrad Richter aus Timișoara. In ihrem Inneren befindet sich eine 1809 von Ioan Novacovici geschnitzte Ikonostase. Sie wurde später aus der älteren Kirche in das zwischen 1927 und 1929 errichtete Gotteshaus versetzt. So begegnen sich in einem Kirchengebäude die Erinnerung an die geweihte Holzkirche, die ältere Schnitzarbeit und der Bau des 20. Jahrhunderts.

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Museum und Handwerk

Das Ethnografische Museum Buteni zeigt dakische Keramikfragmente aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., die auf dem Sângioara-Hügel entdeckt wurden. Zum Bestand gehören außerdem Gemälde örtlicher Künstler, darunter Moț Simion, Veselina Clepea, Petru Lucaci und Dan Miculiț. Die Museumsthemen reichen von archäologischen Funden bis zur örtlichen Malerei. Im Verwaltungsgebiet der Gemeinde Buteni gehören Töpferei, Lederhandwerk und das Flechten von Seilen zu den weiterhin ausgeübten traditionellen Handwerken. Gerade die Verbindung aus Keramik, Malerei und handwerklichen Techniken gibt den kulturellen Themen unterschiedliche zeitliche und materielle Ebenen.

Bräuche und Musik

Zur Armindeni-Tradition in Buteni werden im Frühjahr die Tore mit grünen Lindenzweigen geschmückt. Diese Zweige gelten als Symbol der Verbundenheit der Menschen mit dem Ertrag des Bodens. Für den 20. Dezember 1881 sind in Buteni erstmals vier Schulchöre dokumentiert. Beim Fest der Verkündigung in der Pfarrei Buteni wurden die liturgischen Antworten vom Pfarrchor „Buna-Vestire“ unter der Leitung von Ioan Gheorghieș gesungen. Die Bräuche verbinden den Jahreslauf mit dem Dorfalltag, während die überlieferten Chorangaben eine eigene Linie der örtlichen Musikgeschichte markieren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arad.

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