Almaș entdecken: Kloster, Landschaft und lebendige Bräuche
Unterkünfte in Almaș
Kultur und Geschichte
Zum Klosterensemble des Schitul „Bunavestire“ gehören eine Kapelle mit dem Patrozinium Mariä Verkündigung und mehrere Mönchszellen. Das Schitul liegt in der Nähe der Gemeinde Almaș; gegründet wurde es 1999. Die Gottesdienste im Schitul „Bunavestire“ werden nach athonitischer Ordnung gefeiert. Kapelle, Mönchszellen, Gründungsjahr und Gottesdienstordnung zeichnen den Ort mit mehreren klar benannten Bestandteilen aus.
Auch die Pfarrkirche von Almaș ist Mariä Verkündigung geweiht. Eine Ikone der Gottesmutter mit dem Namen „Pantanassa“ wurde der Pfarrkirche geschenkt. Vom Heiligen Berg Athos wurde sie dorthin gebracht. Damit gehören zur sakralen Überlieferung von Almaș sowohl die örtliche Pfarrkirche als auch das Schitul „Bunavestire“ und die aus Athos stammende Ikone.
Eine weitere historische Spur trägt den Namen „Așezarea dacică de la Almaș – Valea Cetății“. Die archäologische Stätte befindet sich in Almaș und ist eine dakische Siedlung. Mit dieser Bezeichnung ist ein konkreter archäologischer Ort innerhalb der Gemeinde benannt. Der vollständige Name hält dabei sowohl den Bezug zu Almaș als auch zur Valea Cetății fest.
Natur und Landschaft
Die Gemeinde Almaș liegt am linken Ufer des Crișul Alb in der Gurahonț-Senke. Zusätzlich befindet sie sich am nordöstlichen Fuß des Zărand-Gebirges. Flussufer, Senkenraum und Gebirgsfuß sind damit als Bestandteile der geografischen Lage von Almaș benannt.
Zum Naturraum gehört das Natura-2000-Vogelschutzgebiet ROSPA0117 Drocea–Zarand. Dieses Schutzgebiet umfasst die Gemeinde Almaș. 51 % des Schutzgebiets entfallen auf Almaș, womit der Anteil der Gemeinde an diesem Vogelschutzgebiet genau angegeben ist. Der Name des Schutzgebiets und der ausgewiesene Gemeindeanteil ordnen Almaș eindeutig in diesen geschützten Naturraum ein.
Bräuche und Sport
Zu Sânziene werden in der Gemeinde Almaș Kränze aus Sânziene-Blumen geflochten. Diese Kränze werden an den Toren angebracht. Der Brauch nennt damit sowohl die verwendeten Blumen als auch den Ort, an dem die fertigen Kränze erscheinen. Das Flechten und das Anbringen an den Toren sind dabei zwei ausdrücklich genannte Bestandteile desselben Brauchs.
Oina ist ein traditioneller Sport in der Gemeinde Almaș. Die Oina-Mannschaft der Gemeinde nahm an Kreis-, Regional- und nationalen Meisterschaften teil. Die genannten Wettbewerbsebenen reichen von den Kreismeisterschaften über regionale Veranstaltungen bis zu nationalen Meisterschaften. Der Sport ist dadurch sowohl als örtliche Tradition als auch über die genannten Meisterschaftsebenen hinweg dokumentiert.
Am Heiligabend ziehen in der Gemeinde Almaș Gruppen von jeweils vier bis fünf Kindern von Haus zu Haus. Sie fragen nach „pizărăii“. Dabei handelt es sich um kleine Festtagsbrote. Der Brauch verbindet den Zeitpunkt des Heiligabends mit einer festen Gruppengröße, dem Gang von Haus zu Haus und dem Namen der erfragten Festtagsbrote.
Verkehr
Almaș verfügt über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Arad–Brad. Der Bahnanschluss ist damit über die konkrete Strecke Arad–Brad und den Bahnhof der Gemeinde benannt. Neben den sakralen, historischen und landschaftlichen Angaben gehört damit auch eine eindeutig bezeichnete Bahnverbindung zur Beschreibung von Almaș.
Weitere Orte in der Umgebung
Die direkte Umgebung lässt sich über die verfügbaren Ortsverweise weiter erkunden.
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