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Saint-Denis: Garten, Stadtgeschichte und kreolische Architektur

Unterkünfte in Saint-Denis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Saint-Denis lässt sich über viele konkrete Entdeckungen kennenlernen: kreolische Architektur an der Rue de Paris, besondere Pflanzen im Jardin de l’Etat und einen Sonntagnachmittag am Barachois. Die Stadtgeschichte zeigt sich dabei an ganz unterschiedlichen Orten – in einer Villa mit bekannten früheren Bewohnern, in einem Museum mit langer Geschichte und in einer Moschee mit markanten architektonischen Merkmalen. Welche dieser Facetten Sie besonders interessiert, kann auch Ihre Wahl einer Ferienwohnung in Saint-Denis prägen.

Sonntagnachmittag am Barachois und Geschichten an der Rue de Paris

Am Sonntagnachmittag ist der Barachois für den Verkehr gesperrt; Familien nutzen dort Karussell und Spielplätze. Die wiederkehrende Sperrung und die Angebote vor Ort geben diesem Zeitraum einen eigenen Charakter. Wenn Sie den Barachois erleben möchten, planen Sie Ihren Besuch gezielt für einen Sonntagnachmittag ein. Für Familien gehört hier nicht nur ein Blick auf die Stadtgeschichte zum möglichen Programm: Karussell und Spielplätze bieten einen anderen Schwerpunkt. So lässt sich die Entscheidung, welche Erlebnisse im Vordergrund stehen sollen, schon bei der Planung Ihres Aufenthalts berücksichtigen.

Auch die Rue de Paris lädt dazu ein, sich mit der Geschichte und der kreolischen Architektur von Saint-Denis zu beschäftigen. Sie können die Straße mit einem Guide oder selbstständig erkunden und dabei ihre Geschichten und Anekdoten kennenlernen. An der Rue de Paris liegt die Villa Déramond. Dort lebten die Großeltern von Léon Dierx und später die von Raymond Barre. Die Villa weist eine typische kreolische Kolonialarchitektur mit Varangues und Lambrequins auf. Die Familiengeschichte und die Architektur geben der Villa jeweils einen eigenen Zugang: Der eine führt über ihre früheren Bewohner, der andere über die baulichen Merkmale.

Garten, Pflanzen und Museum im Jardin de l’Etat

Im Jardin de l’Etat treffen botanische Besonderheiten und kulturelle Angebote zusammen. Zu den seltenen Pflanzen und bemerkenswerten Bäumen gehören ein Arbre à boulet de canon und ein hundertjähriger Talipot. Dieser Talipot blüht nur einmal und stirbt danach ab. Das ist ein prägnantes Detail für alle, die bei einem Stadtbesuch auch Pflanzen und einzelne Besonderheiten der Natur beachten möchten.

Der Garten verfügt außerdem über einen Bühnenbereich für Veranstaltungen sowie einen eigenen Bereich für Ausstellungen und Kunst. Damit reicht sein Angebot über die botanischen Merkmale hinaus. Im Jardin de l’Etat befindet sich auch das Muséum d’histoire naturelle. Es wurde 1855 eröffnet und war das erste Museum auf Réunion; 1978 wurde es als Monument historique eingestuft. Wer sich für Kultur und Stadtgeschichte interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als bei den Pflanzen im Garten. Die verschiedenen Themen lassen sich bei Ihrer Planung gegeneinander abwägen, ohne dass Sie sich auf nur eine Seite der Stadt beschränken müssen.

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Architektur und Verbindungen im Stadtbild

Ein weiterer architektonischer Ort ist die Mosquée Noor-e-Islam in der Rue Maréchal Leclerc. Sie zählt zu den ältesten Moscheen Frankreichs und besitzt einen Innenhof sowie indische Arkaden. Diese Merkmale machen sie für Leser interessant, die sich mit Bauformen und kulturellem Erbe beschäftigen möchten. Die Villa Déramond, die Mosquée Noor-e-Islam und das Museum setzen dabei unterschiedliche Akzente: kreolische Kolonialarchitektur, ein Innenhof mit indischen Arkaden und die Geschichte einer kulturellen Einrichtung.

Zur Orientierung im Stadtbild gehört auch der Panoramalift, der Bas de la Rivière mit dem oberen Teil der Innenstadt von Saint-Denis verbindet. Die beschriebene Verbindung ergänzt die kulturellen und architektonischen Themen um einen weiteren Blick auf die Stadt.

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