Tarouca entdecken: Klöster, Wege und Varosa-Landschaft
Unterkünfte in Tarouca
Tarouca verbindet eindrucksvolle Kulturgeschichte mit Wegen durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Das Mosteiro de Santa Maria de Salzedas liegt in einem Tal, durch das Torno und Varosa fließen. Historische Brücken, Aussichtspunkte und Spaziermöglichkeiten am Wasser ergänzen die Themen, die sich in Tarouca entdecken lassen. Wer eine Reise mit unterschiedlichen Tagesideen plant, findet hier Anknüpfungspunkte für Kultur, Bewegung, Landschaft und regionale Spezialitäten.
Klöster, Brücken und historische Spuren
Das Mosteiro de Santa Maria de Salzedas liegt in einem Tal, durch das Torno und Varosa fließen. Das Kloster wurde im 17. und 18. Jahrhundert umfassend erweitert. Zu den Erweiterungen gehörte ein monumentaler Kreuzgang des 18. Jahrhunderts nach einem Entwurf des maltesischen Architekten Carlos Gimach. Die Einbindung in das Projekt Vale do Varosa im Jahr 2009 ermöglichte die Öffnung des Ortes und seines museologischen Zentrums für die Öffentlichkeit im Oktober 2011.
Eine weitere wichtige Station ist das Mosteiro de São João de Tarouca. Es war das erste Kloster des Zisterzienserordens, das auf portugiesischem Gebiet gegründet wurde. Die Gründung erfolgte 1140, 1154 begann der Bau, und 1169 wurde die Kirche geweiht. Zwischen den Ruinen des ehemaligen Klosters können Besucher spazieren und in der Kirche Fliesenbilder aus dem frühen 18. Jahrhundert betrachten. Damit lässt sich die Geschichte nicht nur über Jahreszahlen, sondern auch über erhaltene Bau- und Ausstattungselemente kennenlernen.
Auch die Ponte Fortificada de Ucanha setzt einen markanten historischen Akzent. Die heutige befestigte Brücke wurde wahrscheinlich im 14. oder 15. Jahrhundert errichtet und ersetzte eine frühere Brücke mit römischem Bezug. Weitere Zeugnisse vergangener Epochen sind die Casa do Paço de Dalvares, ein mittelalterliches Herrenhaus, der Arco de Paradela, ein Granit-Gedenkbogen aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, sowie die Pelourinhos von Tarouca, Ucanha und Várzea da Serra. Der Pelourinho de Tarouca kehrte 2021 an seinen ursprünglichen Standort zurück; der Pelourinho de Ucanha stammt vermutlich aus dem Jahr 1673, während der Pelourinho de Várzea da Serra zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet wurde.
Wege entlang von Wasser und Aussichtspunkten
Für Wander- und Spazierpläne bietet der Caminho dos Monges eine besondere Verbindung von Landschaft und Klostergeschichte. Der interkommunale Weg ist ungefähr 41 Kilometer lang, davon verlaufen 21,2 Kilometer in Tarouca und 19,8 Kilometer in Lamego. Er ist unmittelbar mit architektonischen Stätten des Zisterzienserordens verbunden. Wer eine kürzere Unternehmung sucht, kann die Rota dos Moinhos de Cister in die Planung aufnehmen. Der Fußweg führt zu drei Mühlen, die durch die Kraft des Flusses Varosa angetrieben werden.
Zu den ausgewiesenen Fußwegen in Tarouca gehören außerdem der Caminho de São João de Tarouca a Vilarinho, der Caminho de Santa Helena ao Cristo-Rei und der Caminho de Vila Pouca a Eira Queimada. Der Parque Ribeirinho de Tarouca bietet einen Spaziergang zwischen Bäumen, Grünflächen und Wasserflächen. Für den Blick über die Landschaft stehen der Monte de Santa Helena, der Aussichtspunkt Cristo-Rei und A Padiola. Vom Monte de Santa Helena reicht die Aussicht über das Tal von Tarouca und die umliegenden Bergzüge. Cristo-Rei eröffnet Blicke auf Tarouca, Lamego, Vila Real, die Serra do Marão und die Meadas; A Padiola richtet den Blick auf Hügel, Wege, Wälder und das Tal des Varosa.
Regionale Spezialitäten und lebendige Traditionen
Tarouca ist auch mit Murganheira verbunden, einem regionalen Schaumwein aus ausgewählten Rebsorten. Im Museu do Espumante wird der handwerkliche Herstellungsprozess von der Weinlese bis zum fertigen Produkt gezeigt. Die Grotten von Murganheira sind in blauen Granitfelsen ausgehauen. In Várzea da Serra gibt es eine besonders vielfältige Auswahl an traditionellen Handwerksprodukten, darunter Croças aus Binsen, Burel-Kapuzen, Wollsocken, Leinentücher und -handtücher sowie Patchworkdecken, die auf Holzwebstühlen gefertigt werden. Salzedas ist mit dem traditionellen Biscoito da Teixeira verbunden. Einen festen Termin im Jahreslauf bildet das Gemeindefest von Tarouca zu Ehren des heiligen Miguel: Es findet Ende September, am 29. September, mit einem traditionellen Jahrmarkt statt.
Die passende Unterkunft für Ihre Reiseplanung
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus in Tarouca können Sie den gewünschten Schwerpunkt Ihrer Reise zum Ausgangspunkt machen. Für kulturinteressierte Tage stehen Klöster, Brücken, Herrenhäuser und historische Steindenkmäler im Vordergrund. Wenn Sie Landschaft und Bewegung verbinden möchten, bieten sich die ausgewiesenen Wege, die Mühlenroute und die Aussichtspunkte als Orientierung für Ihre Tagesplanung an. Auch regionale Produkte und Handwerk geben der Reise einen eigenen Charakter.
So können Sie entscheiden, ob Ihre Tage vor allem von Kultur, Spaziergängen, Aussichtserlebnissen oder kulinarischen Entdeckungen geprägt sein sollen. Tarouca bietet dafür eine vielseitige Grundlage, ohne dass jede Reise denselben Ablauf nehmen muss.
Weitere Reiseziele
Weitere Orte unter demselben Reiseziel:
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Viseu.