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Amarante: Kultur, Wege und der Tâmega

Unterkünfte in Amarante

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Amarante verbindet eindrucksvolle Sakralbauten, ausgeschilderte Wege und den durch die Stadt fließenden Tâmega. Wenn Sie für Ihre Reise Kultur und Bewegung miteinander verbinden möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: historische Kirchen, Wege von 3,8 bis etwa 28 Kilometern, Spaziergänge an den Flussufern und traditionelle Feste. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie deshalb zuerst überlegen, ob Ihre Tage vor allem von Baukunst, längeren Wegstrecken, kurzen Spaziergängen oder einem Veranstaltungstermin geprägt sein sollen.

Kulturgeschichte zwischen Klöstern und Kirchen

Das Convento de São Gonçalo ist ein wichtiger kultureller Bezugspunkt. Das Dominikanerkloster wurde 1540 gegründet; erhalten sind die Kirche von São Gonçalo und der Kreuzgang. Auf der Varanda dos Reis stehen Statuen von D. João III. aus seiner Regierungszeit von 1521 bis 1557, D. Sebastião von 1557 bis 1578, D. Henrique von 1578 bis 1580 und D. Filipe I. von 1581 bis 1598. Diese Herrscher förderten den Bau des Klosters. Zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten am Caminho de Torres in Amarante zählen außerdem die Ponte de São Gonçalo und das Convento de São Gonçalo.

Weitere sakrale Bauwerke werden durch die Igreja de São João Baptista de Gatão, die Kirche des Mosteiro do Salvador de Travanca und die Igreja dos Clérigos de São Pedro repräsentiert. Die Igreja de São João Baptista de Gatão ist ein Bauwerk, dessen Errichtung sich über das 13. und 14. Jahrhundert erstreckte. In der Nähe des Triumphbogens und in der Kapelle sind Freskenmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten, darunter Darstellungen der Kreuzigung, der Krönung der Jungfrau sowie des Martyriums des heiligen Sebastian, der heiligen Katharina von Alexandrien und der heiligen Luzia. Die Kirche des Mosteiro do Salvador de Travanca wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Die Igreja dos Clérigos de São Pedro besitzt eine durch ihre Vertikalität geprägte barocke Fassade; sie soll 1727 fertiggestellt worden sein, wobei dieses Datum im Schlussstein des Bogens an der Hauptfassade eingetragen ist.

Wege für unterschiedliche Tagespläne

Der ausgeschilderte Caminho de Torres erstreckt sich in Amarante über etwa 28 Kilometer. Diese Länge sollten Sie bei Ihrer Tagesplanung berücksichtigen. Kürzere Alternativen bieten mehrere weitere Wege: Die Rota do Marancinho – PR1 ist ein sechs Kilometer langer Rundweg, der an der Igreja de Santa Maria de Gondar beginnt und endet. Ein Abschnitt führt über die alte Römerstraße, die über Amarante Tongobriga im Marco de Canaveses mit dem Felsheiligtum von Panóias in Vila Real verband.

Am Tâmega liegen zwei lineare Wege mit unterschiedlichen Streckenlängen. Der Trilho dos Castanheiros ist 3,8 Kilometer lang, verläuft am linken Ufer und beginnt im Parque Florestal de Amarante. Der Weg ist leicht zu bewältigen. Der Trilho das Azenhas führt über sieben Kilometer am rechten Ufer des Tâmega entlang und ist ebenfalls linear sowie leicht zu bewältigen. Der Parque Florestal de Amarante umfasst etwa fünf Hektar und wird für Erholung, Sport und Spaziergänge aufgesucht. So können Sie je nach gewünschtem Tagesumfang zwischen einem längeren ausgeschilderten Weg, einem Rundweg oder einem kürzeren Uferweg wählen.

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Tâmega, Brücken und regionale Traditionen

Der Tâmega prägt die Erlebnisse in Amarante nicht nur als Landschaftselement. An seinen Ufern können Sie spazieren gehen; außerdem wird dort Kanusport betrieben. Eine weitere bemerkenswerte Verbindung über ein Gewässer ist die Ponte de Fundo de Rua, auch Ponte da Aboadela genannt. Die Steinbrücke über den Fluss Ovelha besitzt vier unterschiedlich große Rundbögen. Sie war einer von zwei Übergängen zwischen Amarante und Trás-os-Montes und wird im Werk von Camilo Castelo Branco erwähnt, der diesen Ort mehrfach passierte.

Zur regionalen Kultur gehört auch die Viola Amarantina, die weiterhin mit regionaler Volksmusik und traditionellen Zusammenkünften auf Eiras verbunden ist. Wenn Sie Ihren Aufenthalt auf ein festes Ereignis ausrichten möchten, finden die Festas de Junho am ersten Juniwochenende zu Ehren von São Gonçalo de Amarante statt. Für Gruppenbesuche im Museu Municipal Amadeo de Souza-Cardoso gibt es ein Online-Formular zur Anmeldung.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Ergänzend können Sie die Seiten zu Amarante, Ataíde, Freixo De Cima, Fregim, Carneiro, Mancelos, Padronelo, Lufrei, Vila Meã und Candemil aufrufen. Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung ist vor allem entscheidend, welche dieser kulturellen und landschaftlichen Schwerpunkte Sie in Ihre persönliche Reiseplanung aufnehmen möchten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Porto.

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