Manadas entdecken: Kirchenkunst, Festtradition und Fajã-Landschaft
Unterkünfte in Manadas
Manadas auf der Insel São Jorge spricht Reisende an, die Kulturgeschichte und besondere Landschaften miteinander verbinden möchten. Zur Ortskulisse gehört die Fajã das Almas, die auch unter dem Namen Fajã do Calhau bekannt ist. Sie liegt an der Südseite von São Jorge, in der Gemeindeparzelle Manadas und in der Gemeinde Velas. Wer eine Ferienwohnung in Manadas sucht, findet damit einen Urlaubsort, dessen Charakter durch religiöse Baukunst, historische Verteidigung und geschützte Natur geprägt ist.
Fajã das Almas: Landschaft und Schutzgebiet
Die Fajã das Almas ist in das Schutzgebiet „Área Protegida para Gestão de Habitats ou Espécies da Fajã das Almas“ integriert. Die geschützte Landfläche umfasst etwa 97,1 ha. Im Gebiet kommen Rosenseeschwalben, Flussseeschwalben und Gelbschnabelsturmtaucher vor. Fajã das Almas gilt außerdem als wichtiges Brutgebiet für den Gelbschnabelsturmtaucher (Calonectris borealis). Auch die Pflanzenwelt ist charakteristisch: Zur genannten Vegetation gehören Baumheide (Erica azorica), Azoren-Kerzenbeere (Morella faya) und „pau-branco“ (Picconia azorica).
Für Ihre Reiseplanung ergibt sich daraus ein klarer Gegensatz zu einem rein kulturhistorischen Aufenthalt. Sie können sich mit den Kirchen und Festungsresten beschäftigen oder die Fajã als Naturraum mit ihrer Vogel- und Pflanzenwelt in den Mittelpunkt stellen. Fajã das Almas verfügt zudem über einen Badebereich. Porto dos Terreiros gehört zu den Bademöglichkeiten an der Südküste der Gemeinde Velas und ergänzt damit die landschaftliche Seite des Aufenthalts.
Santa Bárbara und das historische Forte
Ein kultureller Schwerpunkt ist die Kirche Santa Bárbara. Ihr Baukörper wurde 1770 errichtet. Im Innenraum besitzt sie eine reiche barocke Ausstattung mit Fliesenbildern, vergoldeten Schnitzarbeiten und religiösen Skulpturen. Für Reisende, die Sakralbau und Kunstgeschichte schätzen, bietet dieser Ort einen konkreten Anlass, Manadas nicht nur als Landschaftsziel zu betrachten.
Direkt neben der Kirche liegt das Forte de Sta. Bárbara. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle bei der Verteidigung gegen die französische Flotte unter dem Kommando von René Duguay-Trouin. Diese Flotte griff 1708 die Stadt Velas an. In den Ruinen des Forte de Sta. Bárbara sind ein Teil des Wachhauses, das von manchen Autoren auch als Zeughaus bezeichnet wird, sowie einige Kanonenscharten erkennbar. Die Festungsgeschichte verleiht dem Ortsbild eine zweite historische Ebene neben der religiösen Ausstattung der Kirche.
Kapelle, Festtradition und Reisezeit
Auch die Kapelle Santo Cristo ist mit der Geschichte von Fajã das Almas verbunden. Sie wurde 1876 erbaut und brannte am 9. September 1880 nieder. Die Rekonstruktion wurde vom Baron of Ribeiro gefördert; am 14. Januar 1882 wurde die wiederhergestellte Kapelle gesegnet. Das religiöse Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Kirche Santa Bárbara findet am ersten Dezemberwochenende statt. Wenn Sie diesen Termin in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, sollten Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft in Manadas besonders auf den gewünschten Reisezeitraum achten.
Für die Suche nach einer passenden Ferienwohnung hilft die Frage, welchen Schwerpunkt Ihre Reisegruppe setzen möchte: barocke Kirchenkunst und Festungsgeschichte, die geschützte Fajã mit ihrer Vogelwelt oder ein Aufenthalt, zu dem auch ein Badebereich gehört. Wählen Sie Ihre Unterkunft in Manadas danach, welche dieser Facetten den Mittelpunkt Ihrer Reise bilden soll, ohne den Ort auf nur eine Facette zu reduzieren.
Weitere Orte zur Orientierung
Wenn Sie neben Manadas weitere Ortsseiten vergleichen möchten, finden Sie hier eine kompakte Orientierung: Queimada, Barreiras, Calheta und Velas.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: San Jorge.