Koszewko entdecken
Unterkünfte in Koszewko
Auf der Pyrzycko-Stargard-Ebene gelegen, vereint Koszewko Landschaft und Spuren aus verschiedenen Jahrhunderten. Zum Ort gehören ein im 18. Jahrhundert angelegter Landschaftspark, historische Zeugnisse am Kirchhof und Schloss sowie eine frühmittelalterliche slawische Wallburg. Wer eine Ferienwohnung in Koszewko sucht, findet damit einen Ort, dessen Reiz sich aus unterschiedlichen Themen zusammensetzt: von Baumarten und Parkgeschichte bis zu Architektur und archäologischem Erbe.
Landschaft am Miedwie-See in der Nähe von Koszewko
Foto: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Landschaftspark und besondere Bäume
Der Landschaftspark in Koszewko ist 7,6 Hektar groß. Zu seinen bemerkenswerten Bäumen zählen eine als Naturdenkmal geschützte Buche, vier Winterlinden und zwei Eschen. Im Park befindet sich außerdem eine Kastanienallee aus den 1930er Jahren. Die zeitlichen Eckpunkte unterscheiden sich deutlich: Die Anlage stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Allee aus den 1930er Jahren. So lässt sich der Park sowohl über seine Entstehungszeit als auch über konkrete Baumarten erfassen. Für Ihre Reiseplanung bietet Koszewko damit einen klaren Landschaftsbezug, der sich mit den historischen Themen des Ortes verbinden lässt.
Kirchhof, Schloss und Wallburg
Am Kirchhof sind Reste des ursprünglichen Friedhofs aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erhalten. Der Kirchhof ist teilweise von einer Steinmauer und einem Drahtzaun umgeben. Ein anderes architektonisches Detail ist der quadratische Eckturm am Schloss: Er wurde bei der Umgestaltung im Jahr 1922 hinzugefügt und ist im Mittelteil reich verziert. Die Wallburg eröffnet wiederum eine frühmittelalterliche Perspektive. In Koszewko sind Spuren einer slawischen Wallburg aus dem 9. bis 10. Jahrhundert erhalten. Sie maß 135 × 170 Meter und war von einem bis zu vier Meter hohen Wehrwall umgeben. Die Maße machen den Umfang der Befestigung anschaulich und setzen einen anderen Akzent als die Gestaltung des Schlosses oder die erhaltenen Friedhofsreste.
Stargard: Stadtgeschichte und Aktivitäten
Stargard bietet einen eigenständigen kulturhistorischen Schwerpunkt. Die Marienkirche und die mittelalterlichen Stadtmauern wurden durch eine Verordnung des Präsidenten der Republik Polen vom 17. September 2010 als Denkmal der Geschichte anerkannt. Die Stadtmauern zählen zu den wenigen Beispielen mittelalterlicher Stadtbefestigungen in Westpommern, die nahezu entlang ihres gesamten Verlaufs mit Wehrtoren und Bastionen erhalten sind. Eine Museumsausstellung in Stargard behandelt die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung im 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts.
Zu den Möglichkeiten, Stargard zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden, gehören unterschiedliche Routen. Der Rundweg „Stargard – Juwel Pommerns“ führt durch die Altstadt und ist etwa 3 Kilometer lang. Die rote Radroute „Durch die Drumlins des Stargarder Landes“ führt von Stargard über Lipnik, Zieleniewo, Morzyczyn, Grzędzice, Żarowo, Rogowo und Lubowo zurück nach Stargard. Das Historische Fest „Im Land des Greifen“ gilt als Veranstaltung für ganze Familien, Geschichtsinteressierte und Menschen, die ein Juniwochenende aktiv verbringen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Sowno, Oświno, Stargard Szczeciński, Rekowo, Morzyczyn, Dobrzany, Insko, Żukowo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stargard.