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Pieszcz entdecken

Unterkünfte in Pieszcz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pieszcz in Westpommern ist ein Ziel für alle, die sich für ländliche Baukunst und die Geschichte eines Dorfes interessieren. Besonders prägnant ist die Kirche mit ihrem ungewöhnlichen zweischiffigen Langhaus. Hinzu kommen Spuren eines mittelalterlichen Gutshofs, eine Gutsschmiede aus dem 19. Jahrhundert und historische Parkanlagen.

Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Pieszcz Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Pieszcz Foto: Henryk Bielamowicz via Source, CC BY-SA 4.0

Eine Dorfkirche mit besonderer Dachform

Die Kirche gilt als originelles Beispiel einer ländlichen Kirche in Westpommern. Ihr Langhaus ist zweischiffig; außerdem besitzt das Gebäude getrennte Dachwerke und parallel verlaufende Dachfirste. Damit prägen mehrere klar benennbare Baumerkmale den Eindruck des Bauwerks, statt dass die Beschreibung bei der allgemeinen Bezeichnung „Dorfkirche“ stehen bleibt. Wer sich für Architektur interessiert, kann auf das Zusammenspiel von Grundform und Dachgestaltung achten: Die Zweischiffigkeit, die getrennten Dachwerke und die parallelen Firste gehören jeweils zur Eigenart dieses Gebäudes.

Auch die Lage ist konkret im Ortsgefüge verankert: Die Kirche steht im Nordosten von Pieszcz an der Gabelung der Hauptstraße und der Straße zum ehemaligen Gutshof. Der historische Ortsgrundriss ist noch ablesbar. So lassen sich bei der Beschäftigung mit Pieszcz sowohl ein einzelnes Bauwerk als auch die überlieferte Struktur des Dorfes als Themen betrachten.

Gutshofspuren und Ortsgeschichte

Die Geschichte der Kirche ist mit den Patronatsherren des Ortes verbunden. Zunächst betreute die Familie Below die Kirche als Patronatsherren; ab dem 17. Jahrhundert kam auch die Familie von Krockow hinzu. Dieser Wechsel ordnet das Bauwerk in die örtliche Gutsgeschichte ein, ohne seine architektonischen Besonderheiten aus dem Blick zu verlieren.

Von der mittelalterlichen Burganlage der Familie Below sind ein Hügel und ein Graben erhalten. Am Gutshof Pieszcz A erinnert zudem die überlieferte Geschichte des Palastes an einen Wandel des Ortsbildes: Der Palast wurde Mitte der 1990er-Jahre abgerissen; erhalten blieben Ruinen der Wirtschaftsgebäude des Gutshofs. Zum Kulturerbe von Pieszcz gehört der Gutshofkomplex mit Park „A“. Diese Relikte und die Zuordnung zum Kulturerbe eröffnen einen eigenen Zugang zur Geschichte des Gutshofs, der sich von der Betrachtung der Kirche unterscheidet.

Ein weiteres Zeugnis ländlicher Geschichte ist die Gutsschmiede aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde am 1. August 1989 unter der Nummer A-300 in das regionale Denkmalregister eingetragen. Ihre Funktion als Schmiede und ihr Alter machen sie zu einem anderen historischen Thema als Kirche und Burgrelikte: In Pieszcz stehen damit sakrale Architektur, Gutsgeschichte und ein Handwerksgebäude nebeneinander.

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Parks und historische Freiräume

Auch die Parkanlagen gehören zum kulturellen Charakter von Pieszcz. Der ehemalige Schlosspark stammt aus dem 19. Jahrhundert und umfasst 1,5 Hektar. Diese Flächenangabe und die zeitliche Einordnung geben dem Park eine eigene Kontur innerhalb der Ortsgeschichte. Daneben gehört der Gutshofpark „B“ zum Kulturerbe von Pieszcz. Park „B“ und der Gutshofkomplex mit Park „A“ sind dabei unterschiedliche benannte Bestandteile des örtlichen Kulturerbes.

Ein weiterer historischer Ort ist der ehemalige Friedhof an der Straße nach Pałowo, auf dem alter Baumbestand erhalten ist. Die Bäume geben diesem Ort eine eigene, von den Gutshofparks abweichende Prägung. Wer sich für die historischen Schichten des Dorfes interessiert, findet in Pieszcz somit verschiedene Motive: die Architektur der Kirche, die Relikte der Below-Burganlage, Gutshofgebäude und die überlieferten Park- und Friedhofsbereiche.

Pieszcz als Urlaubsort einordnen

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Pieszcz suchen, kann der kulturelle Schwerpunkt bei der Entscheidung für den Ort eine Rolle spielen. Die beschriebenen Themen richten sich besonders an Reisende, die sich für Dorfgeschichte, historische Bauwerke und ländliche Kulturlandschaft interessieren. Überlegen Sie, ob solche Entdeckungen zu den Schwerpunkten Ihres Urlaubs passen; so lässt sich Pieszcz anhand seiner eigenen Ortsgeschichte einordnen, statt allein nach einem allgemeinen Urlaubsbild zu entscheiden.

Weitere Orte derselben übergeordneten Auswahl: Kopań, Postomino, Darlowo, Ostrowiec, Stary Jarosław, Gleznowo, Wicie und Dabki K Koszalina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sławno.

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