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Police entdecken: Lapidarium, Kirchen und Łarpia

Unterkünfte in Police

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Police verbindet Erinnerungsorte der Altstadt mit einem Uferbereich an der Łarpia und Routen, die vom Marktplatz oder aus der Stadt in die Gemeinde führen. Das gibt Ihrem Aufenthalt verschiedene thematische Anknüpfungspunkte: Sie können sich mit der Geschichte des Ortes befassen, Zeit am Wasser einplanen oder längere Strecken in den Blick nehmen.

Lapidarium und Kirchen: Geschichte im Stadtbild

Im Park Staromiejski, in der südlichen Altstadt, liegt das Polickie Lapidarium auf einer kleinen Anhöhe auf dem Gelände eines ehemaligen Friedhofs. Es bewahrt und präsentiert Grabmalfragmente ehemaliger deutscher Friedhöfe, die einst im Gebiet der heutigen Gemeinde Police lagen. So stehen die erhaltenen Steine nicht losgelöst von ihrem historischen Zusammenhang: Ihre Herkunft verweist auf Friedhöfe, die früher zur Gemeinde gehörten.

Das Lapidarium entstand 1998 auf Initiative der örtlichen Behörden und des Historikers Jan Matura. Die Sammlung umfasst etwa 125 Grabmalelemente, darunter Stelen mit gut erhaltenen Inschriften und stilisierte Baumstämme. Unterschiedliche Formen und Inschriften machen die Grabmale selbst zum Gegenstand des Besuchs; die Zahl der Elemente ist dabei als ungefähre Angabe zu verstehen.

Am Plac Bolesława Chrobrego steht die gotische Kapelle im Zentrum des Marktplatzes. Sie ist der einzige erhaltene Rest der Kirche Najświętszej Marii Panny aus dem 13. Jahrhundert, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgetragen wurde. Die Kapelle lässt sich damit zugleich als eigener Bau und als verbliebenes Zeugnis einer älteren Kirche betrachten.

Ein weiteres markantes Bauwerk ist die neugotische Kirche Kościół Mariacki aus dem 19. Jahrhundert. Ihr Turm ist über 60 Meter hoch und schon aus der Ferne in der Silhouette von Police sichtbar. Während Kapelle und Lapidarium mit älteren Schichten der Stadtgeschichte verbunden sind, prägt der Kirchturm das heutige Stadtbild als weithin sichtbare Landmarke.

Łarpia und Routen für unterschiedliche Pläne

Unmittelbar neben der Altstadt wurde an der Łarpia ein Uferbereich mit Anlegestellen für Kajaks angelegt. Dort gibt es außerdem Möglichkeiten zum Angeln und Erholen. Der Flussbezug ergänzt die historischen Motive um eine andere Art, Zeit in Police zu verbringen. In der Altstadt an der Łarpia liegt auch ein Yachthafen, den Segelvereine und Segelclubs nutzen.

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Wer eine benannte Wanderroute sucht, findet den gelben Wanderweg „Szlak Policki“. Er beginnt am Rynek in Police und führt über Trzeszczyn, Stare Leśno und die Straße Szczecin–Tanowo nach Bartoszewo. Die Strecke ist 11,6 Kilometer lang. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Streckenbedingungen.

Daneben beginnen und enden zwei längere Rundrouten in Police. „Dookoła gminy Police“ ist etwa 48 Kilometer lang; die beschriebene Route führt durch die Gemeinde. „Nad brzegi śródleśnych jezior“ ist etwa 58 Kilometer lang. Die ungefähren Streckenlängen helfen, diese Touren von der 11,6 Kilometer langen Wanderung zu unterscheiden, ohne die Routen zu einem einzigen Ausflug zusammenzufassen. Auch bei den Rundrouten empfiehlt es sich, vor dem Start die aktuellen Bedingungen zu prüfen.

Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Police kann Ihr gewünschter Urlaubsrhythmus den Ausschlag geben: Sollen die Stadtgeschichte und die Łarpia Ihren Aufenthalt prägen, oder möchten Sie längere Routen als eigenen Programmpunkt einplanen? Die beschriebenen Motive bieten dafür unterschiedliche Schwerpunkte, von Grabmalfragmenten und Kirchen bis zu Uferaktivitäten und Strecken durch die Gemeinde.

Weitere Reiseziele entdecken: Nowe Warpno, Dołuje, Kurów, Dobra, Tanowo, Trzebież, Kołbaskowo, Przęsocin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pölitz.

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