Białogard
Unterkünfte in Białogard
Białogard verbindet mittelalterliche Stadtgeschichte mit Radwegen, Flusslandschaften und markanten Moränenhügeln. Das Białogarder Land lässt sich daher auf unterschiedliche Weise entdecken: auf dem Rad, zu Fuß, vom Wasser aus oder mit Blick auf historische Spuren. Welche Ferienwohnung als Ausgangspunkt passt, hängt vor allem davon ab, welche dieser Seiten Sie auf Ihrer Reise in den Mittelpunkt stellen möchten.
Radfahren zwischen Stadtgeschichte und Landschaft
Eine Radroute verbindet Białogard und Karlino und gehört zum Stary Kolejowy Szlak Rowerowy. Eine andere, kurze Radwegstrecke verläuft zwischen Białogard und Moczyłki: Sie ist knapp 2 km lang, 2,5 m breit und bituminös befestigt. Diese Angaben geben der Strecke einen konkreten Maßstab, ohne dass sich daraus eine Fahrzeit ableiten lässt.
Auch die Geschichte der Besiedlung ist mit einer Radroute verknüpft. Die Route auf den Spuren der ältesten Siedlungsspuren im Białogarder Land beginnt an der Płowiecka-Straße, am Standort einer frühmittelalterlichen Burganlage. Diese lag ursprünglich zwischen den Flüssen Parsęta und Leśnica. An der Route liegt das Jezioro Rybackie, das Möglichkeiten zum Angeln und Ausruhen bietet. Im südlichen Teil des Sees befand sich vor mehr als 1000 Jahren eine Pfahlbausiedlung – ein bemerkenswerter historischer Bezug zu dieser Landschaft.
Zu Fuß und auf dem Wasser unterwegs
Für Wanderungen stehen zwei unterschiedliche, nicht markierte Wege zur Auswahl. Der Rundweg um Białogard führt über Rościno, Lulewice, Żelimucha, Kościernica, Pomianowo, Dargikowo und Klępino Białogardzkie zurück nach Białogard; er kann an einem Tag begangen werden. Der zweite Weg verläuft auf dem Bahndamm der ehemaligen Schmalspurbahn. Er führt über Kisielice, Łęczno, Nasutowo, Zagórze und Podwilcze nach Rarwino und ist 20 km lang. Seine Führung auf dem früheren Bahndamm gibt ihm einen anderen historischen Bezug als dem Rundweg.
Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, findet Möglichkeiten für Kanufahrten auf den Flüssen Parsęta, Radew, Pokrzywnica und Chotla. In Białogard befindet sich an der Szpitalna-Straße eine Kajakstation mit schwimmendem Steg an der Parsęta. Reitunterricht bieten Reitställe in Dargikowo, Lulewiczki und Nawino an.
Stadtmauer, Hügel und Flusstäler
Zu den historischen Merkmalen Białogards gehören erhaltene mittelalterliche Stadtmauerreste mit der Brama Wysoka und Schalentürmen. Die Brama Wysoka, auch Połczyńska genannt, wurde zusammen mit den Stadtmauern zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet. Die erhaltenen Mauerteile sind über die Matejki-Straße zugänglich. Sie veranschaulichen Verteidigungsanlagen, wie sie für eine mittelgroße pommersche Stadt typisch waren.
Andere Eindrücke eröffnen die Hügel der Umgebung. Die Góra Kościernicka ist ein freiliegender Moränenhügel; von dort bietet sich ein Panoramablick auf das im Tal gelegene Białogard. Östlich der Stadt erhebt sich die Góra Niwka als Kamehügel über einer sumpfigen Senke und eröffnet Ausblicke auf Białogard und die Góra Kościernicka. Im Gebiet der Gemeinde Białogard prägen außerdem Flusstäler, Waldseen, Teiche, Torfmoore, Moränenhügel, Kames und Wälder die natürliche Landschaft.
Ein besonders ausgeprägtes Flusstal ist der Durchbruch der Parsęta zwischen Rzyszewo, Tychówko, Osówko und Wicewo. Es ist tief eingeschnitten und weist Seitentäler, deutliche Höhenunterschiede und Laubwald auf. Rzyszewo liegt dabei außerhalb des Gebiets, in der Gemeinde Tychowo. In Czarnowęsy umfasst der Schlosspark 23,38 ha und liegt am Südufer der Mogilnica. Solche unterschiedlichen Landschaftsmerkmale können die Entscheidung beeinflussen, ob Sie für Ihren Aufenthalt eher Stadtgeschichte, Flusslandschaft oder ländliche Umgebung in den Vordergrund stellen.
Orte im Białogarder Land
Auch Rościno ergänzt die historischen und landschaftlichen Eindrücke: Dort befindet sich ein einzigartiges Wasserkraftwerk. Für Ihre weitere Orientierung im Gebiet: Retowo, Białogard und Karlino.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westpommern.
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